Dä längsten Desch vun Kölle

Read so far
2 min to read

Das Wetter war noch annehmbar gut und deshalb haben wir uns an diesem Sonntag einmal aufgemacht um den "längsten Disch von Köllee" zu besuchen. Ein Straßenfest mitten im Severninsviertel.

Dä längsten Desch vun Kölle

Die Erwartungshaltung war groß

Die Zeitungen in Köln haben bereits über das große Fest berichtet und auch der Radiosender "Radio Köln" hat die ganze Woche Werbung für dieses Event gemacht. Scheinbar eine Riesensache und deshalb waren natürlich unsere Erwartungen groß.

Wir vermieten zwar Ferienwohnungen in Köln Deutz, Familie Weihofen wohnt aber in Erftstadt Lechenich und deshalb sind wir gemeinsam mit unseren Kindern erst einmal mit der Regionalbahn zum Bahnhof "Köln Messe Deutz" gefahren. Von dort aus ganz bequem mit der Straßenbahnlinie Nummer 3 oder 4 zur Haltestelle Severinsstraße. Und schon sind wir da und es kann losgehen. Es ist ca. 12.00 Uhr und es scheint noch nicht so viel los zu sein auf dem gedeckten Tisch auf der Severinsstraße.

Die ersten Eindrücke

Es steht ein Imbissstand neben dem nächsten. Und dann eine Bierzeltgarnitur und dann wieder ein Imbisswagen. Hmm, wir hatten hier noch etwas Abwechslung erwartet, damit es nicht ganz so langweilig ist. Vielleicht noch etwas Trödel, etwas zum Entdecken und zum Schauen. Natürlich lag der Vergleich mit "unserem" Straßenfest in Deutz gang nah und kam uns auch direkt in den Sinn. Dort gibt es eine Menge für die Kinder, zum Spielen, etwas Karussell, etwas im Verkauf, Gewinnspiele und dann eben auch die Imbisswagen und die Kölschstände. Diese haben hier aber ganz klar die Oberhand.





Oh, da sind doch einige Stände mit Verkauf. Schöne Möbel und Einrichtungsgegenstände. Endlich etwas zum Schauen! Für meine Kinder ist da leider nichts im Angebot… Keine Gewinnspiele und auch sonst nichts zum Bestaunen.



Abends vermutlich mehr los

Es gibt hier eine ganze Menge an Kölsch-Buden und Imbisständen. Dazu noch eine große Bühne und viel Platz davor. Dies lässt erahnen, dass hier vermutlich Abend mehr los ist auf dem "längsten Desch vun Kölle". Dort steht vermutlich mehr die Party und das ältere Publikum im Focus.

Die Bühne steht direkt vor St. Magdalenen. Diese Kirche St. Maria Magdalena wurde gebaut als eine katholische Pfarrkirche. Diese Kölner Kirche entstand vor 1196 und wurde damals noch als eine Pfarrkapelle des Stiftes St. Severin eröffnet. Sie wurde dann aber im Jahre 1805 niedergelegt.

Erstmals erwähnt wurde diese Vikariatskapelle in einer Urkunde am Ende des 12. Jahrhunderts schriftlich erwähnt. Im Jahre 1312 wurde dann erstmals eine Hinweis darauf gegeben, dass sie durchaus auch als Pfarrkirche genutzt werden könnte. Gebaut wurde sie übrigens im romanischen Stil.



Mein Fazit

Wir waren schnell durch auf diesem Straßenfest. Es gab einfach zu wenig zu sehen und zu viele "Fressbuden". Für Kinder gab es gar keine Möglichkeiten sich irgendwie zu betätigen. Schnell eine Bratwurst und das war es… Klar, wenn man in einer Gruppe, mit Freunden Abends auf dem "längesten Disch von Kölle" ist, dann kann es durchaus lustig sein. Viel Kölsch, Musik und dann sicherlich auch gute Laune und Stimmung. Also ein stark zielgruppenorientiertes Event. Für den Fall, dass Sie genau dies suchen und ein aufregendes Wochenende in Köln verleben möchten, so bieten sich unsere Unterkünfte an. Zögern Sie nicht und fordern Sie gleich Ihr unverbindliches Angebot! Ihre Ferienwohnung-Koeln.com!

Die Severinstorburg
Die Severinstorburg

Bewertung: 
Bisher keine Bewertung