Ferienwohnung Köln präsentiert: Museum Schnütgen

Dieses Museum ist sicherlich ein außergewöhnliches Museum in Köln. Denn das Museum Schnütgen befindet sich in einer romanischen Kirche in der Altstadt von Köln. In der Kirche St. Cäcilien wird christliche Kunst präsentiert. Der größte Teil der Ausstellung besteht aus Exponaten welche im Mittelalter in der Zeit 11. bis zum 16. Jahrhundert im Kölner Rheinland entstanden sind. Ab dem Jahre 1956 wurde das beliebte Kunstmuseum in der Kirche St. Cäcilien eröffnet. Ab dem Jahre 2010 wurde die Ausstellungsfläche noch deutlich erweitert. In dem sogenannten Kulturquartier am Neumarkt können viele Kunststücke begutachtet werden. Eröffnet wurde die neue Ausstellungsfläche am 4. November 2011 beginnend mit der Ausstellung “Glanz und Größe des Mittelalters”.

Ein weiteres Highlight stellte die Sonderausstellung “Die heiligen drei Könige. Mythos, Kunst und Kult” da. Diese Ausstellung wurde am 25 Oktober 2014 eröffnet. Das Museum Schnütgen wird als wichtiges Institut der Mittelalterforschung wahrgenommen. Es nennt sich selbst “eines der schönsten Museen für Mittelalter Sammlungen in Europa”.

Schnütgen Museum

Schnütgen Museum

Die Anfänge des Museums

Der Domkapitular Alexander Schnütgen schenkte der Stadt Köln im Jahre 1906 eine große Sammlung an christlicher Sakralkunst. Schnütgen schenkte der Stadt Köln die Sammlung jedoch mit einer Bedingung verknüpft. Das Gewerbemuseum am Hansaring sollte einen eigenen Anbau erhalten, indem die Sakralkunst aufbewahrt werden sollte. Dieses Kunstgewerbemuseum am Hansaring war bereits am 2. Mai 1900 feierlich eröffnet worden. Gebaut wurde es nach der Planung von dem Architekten Franz Bransky. Dieser zeigte sich auch für den verlangten Anbau verantwortlich. Der Anbau war dann am 26 Oktober 1910 fertig gestellt worden und mit dem Namen “Sammlung Schnütgen” eröffnet worden. Franz Witte als erster Kurator der Sammlung bestellt.

Die Sammlung zieht um

Im Jahre 1932 zog die Schnütgen Ausstellung um. Es wurden räume in der Abtei St. Heribert in Köln-Deutz bezogen. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Museum geschlossen viele Kunstwerke in Kellern ja sogar im Tresor der Kreissparkasse Köln gelagert.

Umzug die Kirche St. Cäcilien

Nach dem Krieg war Hermann Schnitzler im Jahre 1953 als Direktor für das Museum zuständig. Viele Teile der Kunstwerke mussten erst wieder zurück geführt werden. Diese wurden unter anderem in Räumen der Kölner Universität zurückgeführt. Zusammen mit dem Regierungsbaumeister Karl Band kam man auf die Idee das Museum Schnütgen in der Kirche St. Cäcilien zu eröffnen. Dazu war es nötig den beschädigten Kirchenbau zu restaurieren und mit einem kleinen Anbau zu erweitern. Im Jahre 1956 eröffnete das Museum als erstes Museum in Köln wieder seine Türen. Diese Phase wurde als Übergangsphase angesehen und nur ein Nutzungsvertrag über die Dauer von 20 Jahren abgeschlossen.

Im Jahre 1956 wurde der Förderverein "Pro Arte Medii Aevi Freunde des Schnütgen-Museums e.V" des Schnütgen Museums gegründet. Ein Gründungsmitglied war unter anderem auch der bekannte Konrad Adenauer. Im Rahmen eines Konjunkturprogramme der deutschen Bundesregierung wurde die Ausstellungsfläche 1977 weiter ausgebaut und das Museum wurde komplett neu aufgestellt. In den Jahren 2001 bis 2003 war das Museum geschlossen. In dieser Zeit wurde es komplett saniert. Ebenfalls wurde es im Jahre 2001 wieder Museum Schnütgen genannt.

Die Direktoren

Die zuständigen Direktoren des Museums waren:

  • Fritz Witte 1918 bis 1937
  • Hermann Schnitzler 1953 bis 1970
  • Anton Legner 1970 bis 1990
  • Hiltrud Westermann Angerhausen 1990 bis 2010
  • Dagmar Täuber 2010 bis 2011
  • ab dem Jahre 2018 Moritz Woelk

Die Sammlung

Alexander Schnütgen sammelte sehr viele Kunstgegenstände. So soll die Sammlung 500 Tafel und Miniatur Gemälde enthalten haben. Weiterhin 4000 Gewebe und Stickereien, mehr als 100 Gläser und Krüge, mehr als 400 Leder Sachen und über 1000 Metallgegenstände. Ebenfalls annähernd 600 Skulpturen und 200 Paramenten.

Schnütgen Museum

Schnütgen Museum

Leider wurden im Jahre 1930 einige Kunstwerke zur Versteigerung freigegeben um die Erweiterung des Kunstgewerbemuseums finanziell zu unterstützen. Im Jahre 1932 wurden einige Kunstgegenstände unter den Kölner Museen getauscht. So gingen einige Gemälde unter anderem auch an das Wallraf-Richartz-Museum. Im Gegenzug erhielt das Schnütgen-Museum sakrale Kunstwerke wie z.B. einen Tympanon oder Elfenbein Werke. Daneben auch viele mittelalterliche Glasgemälde. Diese wunderbare Sammlung wurde im Laufe der Jahre immer weiter vergrößert, durch Aufkäufe von Kunst. Zur heutigen Zeit hat das Museum mehr als 13.000 Kunstwerke. Wenn Sie also ein Interesse an romanischer und gotischer Skulptur-Kunst oder Schatz-Kunst aus Edelmetall haben, dann wird Ihnen ein Besuch des Museums viel Freude geben.

Köln Schnüttgen Museum

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Besondere Ausstellungsstücke

Besonders bekannt ist der Torso des Kruzifixus von St. Georg. Leider fehlen bei dieser wunderschönen Figur die Arme und die Füße. Die Skulptur wurde aus Weidenholz hergestellt und ist ca 190 cm hoch. Weiterhin gibt es viele Madonnendarstellungen zu besichtigen. Im Chorraum finden Sie die goldene Tafel aus St. Ursula. Diese romanische Goldschmiedearbeit war ursprünglich einmal ein Teil von dem Altar der romanischen Kirche St. Ursula. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Besuch des Museums!

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