Die Anuga

Die ANUGA, die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung, ist eine Fachmesse. Sie ist global die größte ihrer Art und es dreht sich alles um Ernährungswissenschaft. Auch die Nahrungsmittelindustrie ist auf dieser Messe im Fokus. Diese kann man jedes zweite Jahr in Köln besuchen. Es werden zehn Fachmessen mit verschiedenen Kategorien zu Lebensmitteln präsentiert. Die ANUGA wird von der Kölnmesse organisiert.

Das Konzept dahinter

Die Fachmesse findet ohne Publikumstage statt und ist ein Handelsplatz für:

  • Importeure
  • Großhändler
  • Entscheidungsträger - Schwerpunkt Ernährungswirtschaft

Die Fachmesse ist eine globale Fachmesse von internationaler Bedeutung

Es ist eine Zusammenführung von Anbieter sowie Nachfrager:

  • Handel sowie Gastronomie
  • Außer-Haus-Markt
  • Onlinehandel

Die weltweite Ernährungsbranche soll mit einem breiten Spektrum präsentiert werden. Daher gibt es zehn Fachmessen, die allesamt unter einem Dach agieren. Dies trägt zur Profilschärfe der einzelnen Messen bei und es können Synergien gebildet werden. Im folgenden sind diese Fachmessen vertreten:

  • bei Feinkost, Gourmet sowie Grundnahrungsmittel - Anuga Fine Food
  • bei Getränken - Anuga Drinks
  • bei den frischen Produkten Convenience, Frische Feinkost, Fisch, Obst sowie Gemüse - Anuga Chilled & Fresh Food
  • bei Fleisch, Wurst, Wild sowie Geflügel - Anuga Meat
  • bei Tiefkühlkost sowie Speiseeis-Erzeugnissen - Anuga Frozen Food
  • bei Milch sowie Molkereiprodukten - Anuga Dairy
  • bei Brot, Backwaren und Brotaufstrichen - Anuga Bread & Bakery
  • bei Bioprodukten - Anuga Organic
  • bei Tee, Kaffee sowie Kakao - Anuga Hot Beverages
  • bei Kulinarik, Technik sowie Ausstattung zur Gastronomie und dem Außer-Haus-Markt - Anuga Culinary


Geschichte zur Anuga

Die Anfänge begannen in den Jahren 1919 bis 1929: Im Jahre 1919 fand die erste Anuga-Messe in der Stadt Stuttgart statt. Damals gab es eine Kombination zum 12. Verbandstag vom Reichsverband der Feinkostkaufleute Deutschlands. Die Messe fungierte damals als eine Musterschau im Kleinen. Aus ganz Deutschland versammelten sich ungefähr 200 Unternehmen. Die Messe wurde zu einem Erfolgsschlager und es kam zu einem Reichsverband-Beschluss. In Zukunft sollte es bei jedem Verbandstag eine dazugehörige Anuga geben. Es kam zu einer Wanderausstellung, die jedes Jahr woanders stattfand. Die "Allgemeine Nahrungs- und Genußmittel-Ausstellung" wurde ins Leben gerufen. Im Jahre 1920 wurde die Messe in der Stadt München präsentiert. Die nächsten Veranstaltungsorte waren:

  • 1921 Hannover
  • 1922 Berlin
  • 1923 Magdeburg

In Köln fand die Anuga zum ersten Male im Jahre 1924 statt. Vom 17. August bis 24. August kamen 360 Aussteller zur Messe. Auf einer Fläche, die ungefähr 10.000 m2 maß, stellten die Firmen ihre Waren aus. Zwischen dem Ersten sowie Zweiten Weltkrieg war dies die bestbesuchte Messe. Es kamen ungefähr 40.000 Besucher zu dieser Fachmesse. Schon in dieser Zeit waren acht Schwerpunkte gelegt:

  • Nahrungs- sowie Genussmittel
  • Koch- sowie Backapparate
  • Maschinen der Nahrungsmittelherstellung
  • Verpackungsmittel sowie Verpackungsmaschinen
  • Ladeeinrichtung
  • Fördertechnik
  • Chemische sowie kosmetische Präparate
  • Werbeartikel

Die Fachmesse wurde ein grandioser Erfolg, nicht zuletzt deshalb, weil die Professionalität gigantisch war. Aber auch die Wirtschaftssituation war daran beteiligt. Im Jahre 1924 gab es eine getrennte Wirtschaftsgliederung für das Rheinland. Es existierte eine Trennung vom restlichen Reichsgebiet. So entwickelte sich die Anuga-Messe zur deutschen Demonstration gegen die Briten-Besatzung. Die Festschrift zur Anuaga las sich wie folgt: "gute deutsche Tat".

Die Jahre ab 1951

Im Jahre 1951 wurde die Fachmesse wiederaufgenommen. Es gab einen Beschluss vom Deutschen Lebensmittel-Einzelhandel Hauptverband. Heute ist dies der Handelsverband Deutschland. Zum ersten Mal wurde die Messe in der Stadt Köln 1951 organisiert. Sie fand in der Zeit vom 6. Oktober bis einschließlich 14. Oktober statt. Die Anuga wurde von der AUMA als sehr wichtig für ganz Deutschland angesehen. Es kamen mehr als 1200 Aussteller, welche aus aller Herren Länder anreisten. Insgesamt beteiligten sich 34 Länder an der Fachmesse. Die Ausstellungsfläche war 52.000 m2 und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten steuerte Sonderkontingente für Aussteller aus ausländischen Ländern bei. So wurden ungefähr zwei Millionen amerikanische Dollar bereitgestellt. Die Besucherzahl lag bei circa 250.000, die von nah und fern kamen.



Internationale Gäste

Auch aus dem Ausland reisten Besucher an. Da die Fachmesse ein derartiger Erfolg wurde, kam der Beschluss, diese im Zweijahres-Rhythmus zu veranstalten. Bei einer Generalversammlung vom Deutschen Lebensmittel-Einzelhandel wurde dies beschlossen. Adolph C. Nickelsen war der damalige Hauptverbandspräsident. Im Jahre 1953 war die Anuga bei ausländischen Unternehmen sehr beliebt. So beteiligten sich daher auch mehr Aussteller aus dem Ausland daran, als eigene. Die Besucherzahlen schossen auf ungefähr 262.000.

Deutsche Aussteller durften sich allerdings die großen Hallen Nummer eins bis drei, für den Nahrungs- sowie Genussmittelbereich, sichern. Im oberen Geschoss waren die Aussteller für die Ladeeinrichtungen repräsentiert. Anlagen zu Technik sowie Maschinen wurden ebenerdig ausgestellt. Dafür waren die Hallen von vier bis fünf vorgesehen. Es gab einen Fleischermusterladen und einen Milchhandelmusterladen. Die "Gläserne Küche" machte Besucher neugierig und sie war einer der Anziehungspunkte. Hier ging es um die Fischwirtschaft Deutschlands. Die Presse lobte diese als ein "Glanzstück Ausstellungsbauten Westdeutschlands".

Das Ausland präsentierte sich in der Halle sieben. Ludwig Erhard war der damalige Bundeswirtschaftsminister. Dieser wollte, dass die Anuga in Köln verbleibe. Im Jahre 1955 wuchs die Ausstellungsfläche auf 20.000 m2. Die Schau "Deutschland bietet an" wurde damals sehr wohlwollend aufgenommen. Da sich die ANUGA so gut entwickelte, beschloss der Hauptverband des Lebensmittel-Einzelhandels, dass die Fachmesse jedes zweite Jahr in der Stadt Köln stattfinden soll. Konrad Adenauer war der prominenteste Besucher der erfolgreichen Messe. Ihm imponierte die Schau außerordentlich und er teilte den Organisatoren mit, dass sie zurecht stolz auf die Messe sein konnten. In Süddeutschland fand die IKOFA statt und stand in Konkurrenz zur Anuga. 1957 konnte die Anuga aber mehr Besucherzahlen verzeichnen. Die Schau "Packung und Verpackung" nahm 140 Aussteller unter ihre Fittiche und konnte mit Höchstzahlen glänzen.

Ladenbautag

Der Ladenbautag verzeichnete ungefähr 150 Aussteller und die Schau hieß "Der moderne Laden". Es wurden sieben Schiffe bereitgestellt, die als Hotels fungierten. 1000 Besucher der Messe übernachteten in einem Hotelschiff. Im Jahre 1959 gab es eine Ergänzung zu diesen beiden Schauen. Die Schau "Werbung und Dekoration" kam dazu. Der Fleischerverband Deutschlands nahm zum ersten Mal an der Anuga teil. Die FNL, eine Fördergemeinschaft der Reform Wirtschaft, organisierte eine Informationsschau und es kam zur Errichtung der Halle Nr. 14. Dort sahen Besucher in der Schau "Tiefkühlkette" die Untergruppe "Tiefkühlung sowie Tiefkühlkost". Auf dem Freigelände wurden verschiedene Tiefkühl-Spezialfahrzeuge präsentiert.

Auf Expansionskurs

Im Jahre 1961 kam es zu einer Erweiterung der Anuga. Seit dem Jahr 1957 stellte die Süßwarenwirtschaft aus. Ihre Schau hatte den Titel "Die süße Straße". Diese wurde auf mehr als 250 Ausstellern aufgestockt und war unter den größten Gruppen der Branche. Besucher konnten sich bei der Schau "Der moderne Handelssektor" mit moderner Büroorganisation vertraut machen. Es gab insgesamt vier Besuchertage und im Jahre 1963 kam ein weiterer Schwerpunkt in der Milchwirtschaftsbranche hinzu. Die Schau "Lebensmittel modern verkaufen - Existenzsicherung für morgen" stand 1965 auf dem Programm.

Verpackung und Co

Ein Besuchermagnet war auch die Kategorie "Verkaufsaktive Ladengestaltung: Licht, Farbe, Material". "10 Jahre Verpackung auf der Anuga" war eine Messeschau der Verpackungswirtschaft. Für die deutsche Automatenwirtschaft gab es einen ersten gemeinsamen Stand. Ab nun gab es auch fünf Tage für Einkäufer mit Fachcharakter. Im Jahre 1996 wurde der 50. Geburtstag der Anuga zelebriert. Die einstige Musterschau des Jahres 1919 mutierte zu einer Weltmesse dieser Branchen. Non-Food hatte die erste Präsentation und ungefähr 50 Aussteller kamen. Es fand ein Erweiterungsbau der Hallen 1 bis Nr. 3 statt. So konnte die Süßwarenbranche im oberen Geschoss die Hallen 1 sowie 2 nutzen. Die Fachmesse fand ab nun nur noch an sieben Tagen statt.

Fast Food

Im Jahre 1967 kam die Schauausstellung "Außer-Haus-Verpflegung" dazu. Die Schnellimbissbranche wollte sich nun auch auf der Anuga vorstellen. Es kam dadurch zu keiner Vergörßerung des Geländes, sondern die "Eurosnack" wurde geschaffen. Diese fand anfangs auf der Anuga statt, wurde aber später eine eigenständige Messe. Die Internationale Süßwarenmesse findet einmal im Jahr in Köln statt. Die DEHOGA war ab 1971 ein Teil der Anuga, eine Landesfachschau für Hotellerie- sowie Gaststättengewerbe. Nun gab es auch Großküchen auf der Messe zu bewundern. Auch die CMA, eine zentrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft, wurde integriert.



Kantine und Co

Seit dem Jahr 1971 heißt die Anuga im offiziellen Kontext: "Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung mit Inter-Non-Food, Technischem Zentrum für die Ernährungswirtschaft und Fachschau für die Gastronomie.“ Die Schau „Gemeinschaftsverpflegung und des Außer-Haus-Verzehrs“ mit einer Musterkantine" war eine Sonderschau. Auch "Das vorbildliche Hotelzimmer" stand im Mittelpunkt. Im Info-Zentrum gab es einen "Gastronomietag" und die Fachmesse verkürzte sich auf sechs Tage mit einem Publikumstag.

Eine Neuordnung ab 1975

1975 kam es zur Grunddiskussion zur reinen Fachmesse. Es gab drei Hauptbereiche sowie Staatenschauen:

  • die Consuma ist ein Fachbereich "Food-Nonfood"
  • die Systema ist ein technischer Fachbereich für Verpflegungssysteme
  • die Technica ist ein technischer Bereich des Nahrungsmittelhandeles sowie der -
  • die Staatenschauen: Hier können sich Firmen aus dem Ausland präsentieren. Diese nahmen von Anbeginn mit Erfolg an der Anuga teil. Es gab eine Unterstützung der EG für Entwicklungsländer. Auch das Bundesministerium sowie die GTZ boten Unterstützung an. Die Aussteller der Dritten Welt bekamen Standpreise zu fairen, günstigeren Preisen.

1975 wurde die "Kleine Kommission" einberufen. Dabei kam es zur Konzeptbesprechung, wie es weitergeht. Am 3. Juli 1974 wurde ein Protokoll erstellt, indem festgehalten wurde, dass die erfolgreiche Topstellung zur Fachveranstaltung für Ernährungswirtschaft ausgebaut werden sollte. Die Verzehrbereiche sollte ausgebaut werden und deren Fachcharaktere verstärkt.

Es wurde eine geschlossene Darstellung angedacht für:

  • Getränke
  • Feinkost
  • Fleischwaren
  • Importe

Weitere Bereiche

Die Tiefkühlkost, die Süßwaren sowie die Milchprodukte waren eigene Sektorenbereiche. Für die Außer-Haus-Verpflegung wollte man die Bereiche Grill-, Imbiss- sowie Gemeinschaftsverpflegung angliedern. Es kam zu einer Streichung des letzten, verbliebenen Publikumstages. Somit hat sich die Anuga zur ausnahmslosen Fachmesse verschrieben. Seit dieser Zeit werden nur mehr Besucher vom Fach zugelassen. Für jeden Fachbereich wurden ein verschiedenartiges Grafiksymbol entwickelt. Auch kamen eigene Werbemittel für jede Fachgruppe dazu. Für die Anuga wurde als Logo ein "a" designt. Dieses spreizt sich um den ganzen Globus. Der Zusammenhang der einzelnen Bereiche zueinander sollte so zum Ausdruck kommen.

Noch mehr Fläche

Im Jahre 1977 wurde das Messegelände ausgebaut. Es kam der Fleischerinnungsverband von Nordrhein-Westfalen dazu. Für die Staatenschauen wurden die Hallen 1 bis Nr. 5 zugeordnet. Die Halle 6 wurde für die Importe freigehalten. Halle 1 bis Halle 5 waren für die Staatenschauen vorgesehen. Andere Hallen:

  • Halle 8: Non-Food
  • Halle 10.2: Tiefkühlkost
  • Halle 12.2: "süßes Zentrum" sowie "Milchstraße"
  • Halle 13: Getränkemarkt
  • Halle 14: Systema
  • Halle 15: Technik

Abspaltung

Die Schaumesse vom Gaststättenverband des Landes Nordrhein-Westfalen sonderte sich von der Anuga-Fachmesse ab. Stattdessen stellte sie daraufhin in der Stadt Düsseldorf aus und präsentierte sich auf der Gast-Messe. Im Jahre 1983 stellte zum ersten Mal das Holz- und Kunststoffverarbeitende Handwerk aus. Darüber hinaus kam die "Europäische Vereinigung der Verbände der Reformwarenhersteller" dazu. Viel Lob heimste die "Gastrovision" in einer Sonderschau ein. Die Non-Food wird seit 1985 nicht mehr präsentiert. Dadurch wurde der Fachcharakter der Anuga wieder verschärft.

Es kam zu einem direkten Verkaufsverbot aller Waren sowie Proben. Im Jahre 1987 wurde die Dreitageskarte eingeführt. Dadurch sollte vermieden werden, dass nichtberechtigte Besucher der Messe zu Dauerkarten kamen. Im Jahre 1991 wurde die "Milchstraße" in eine größere Messehalle umgesiedelt. Es wurde Platz für 422 Aussteller aus insgesamt 25 Ländern geboten. Damit wurde auf die Nowea-Messe Düsseldorfs reagiert. 1990 wurde diese das erste Mal als "Intermopro" organisiert. Es ist eine Spezialmesse, die Milch- sowie Molkereiprodukte vorstellt.

Neue Systematisierung kam in Jahren 1993 bis 1995 dazu

Im Jahre 1993 hatte die Größe der Messe ein beträchtliches Ausmaß angenommen. Daher war es erforderlich, spezielle Angebote zu präsentieren. So wurden die Bereiche Gastroma, Consuma sowie Technica dazugenommen. Der Getränkebereich wurde neu sortiert und der Bereich "Hotelausstattungen" fiel weg. Ab dann wurden auch keine Eintrittsgutscheine mehr ausgestellt. Durch die neue Gangführung wurden die Bereiche transparenter. Dieter Ebert, der Messe-Hauptgeschäftsführer ließ verlauten: "Nestle profitiert nicht davon, wenn eine Frau Schmitz aus Nippes mit dem Kaffekränzchen auf der Messe erscheint!

Ein Parmaschinken-Exporteur hat nichts davon, wenn ein Herr Schmitz mit seinem Kegelverein auftaucht!" Daraufhin sank die Besucherzahl auf 40.000, aber die Qualität der Messebesucher stieg. Im Jahre 1995 kam es zur Ausgliederung des Technik-Bereiches. 1996 wurde die "Anuga FoodTec" ins Leben gerufen. Aus der Anuga wurde die "Anuga Cologne - World Food Market" und der Untertitel brach weg. Die Ausstellungsfläche wurde daher größer und das Angebot wurde verfeinert. Die Sparten kamen hinzu:

  • Sparte Fleisch, Wurst, Wild und Geflügel
  • die Sparte Milch- sowie Molkereiprodukte
  • die Tiefkühlkost sowie Speiseeis-Erzeugnisse Sparte
  • eine Sparte für Getränke mit fünf Bereichen
  • die "Allgemeine Nahrungsmittel sowie Grundstoffe"-Sparte
  • eine Sparte für Gewürze sowie Fein- und Reformkost und Konserven
  • die Genussmittel-Sparte sowie Brot, Backwaren und Brotaufstriche
  • eine Früchte-Sparte und Frischobst sowie Frischgemüse
  • die Sparte für Schalentiere, Fisch sowie Krustentiere

Internationale Aussteller

Im Jahre 2001 gab es 165.000 Anbieter, welche aus 147 Herren Länder anreisten. Präsentationen gab es von 6205 Firmen mit 95 Ländern. Der Ausländeranteil lag bei 75 % und 195 Unternehmen kamen aus Amerika. Im Mittelpunkt standen die Segmente: Tiefkühlkost, Fleisch sowie Geflügel, Milch- und Molkereiprodukte. Mit der "Anuga spezial" wurde ein eigener Bereich vorgestellt. Hier gab es Spezialitäten aus der Region.



Zehn Fachmessen sind unter einem gemeinsamen Dach

Im Jahre 2003 fand das erste Mal die Schau "10 Fachmessen unter einem Dach" statt. Es kam zu einem Aussteller-Plus von fünf Prozent im Jahre 2005. Die Anuga verzeichnete insgesamt 6607 Aussteller, welche aus 95 Ländern anreisten. 83 Prozent kamen außerhalb von Deutschland und es wurden ungefähr 163.000 Fachbesucher gezählt. Diese kamen aus insgesamt 175 verschiedenen Ländern. Im Jahre 2009 gab es ungefähr 153.500 Besucher der Messe. Diese reisten aus mehr als 180 Ländern an, wobei 61 Prozent ausländische Gäste waren. Es gab 6522 Anbieter, welche aus 97 unterschiedlichen Ländern kamen. Es gab folgende Trendthemen:

  • Convenience-Produkte
  • Wellfood-Produkte
  • "Free-From"-Produkte

Corporate Social Responsibility

Auch die Themenbereiche "Corporate Social Responsibility" sowie "Nachhaltigkeit" waren vertreten. Im Jahre 2011 kam es zu 6743 Anbietern, welche aus 97 Ländern anreisten. Die Besucherzahl war 154.516 und die Fachmesse dauerte vom 8. bis einschließlich 12. Oktober. "Koch des Jahres" war ein Wettbewerb, der damals abgehalten wurde. Der Bewerb findet in zweijährlichem Turnus statt. Vorentscheide bestimmen über Finalisten und die Austragung erfolgt im deutschsprachigem Raum in immer wechselnden Städten.

2013 fand die 32. Anuga statt und es kamen 6627 Anbieter. Diese hatten eine Messegeländefläche von 152.000 m2 zur Verfügung. Es gab fünf Messetage und 154.642 Fachmessebesucher wurden gezählt. 101.809 Besucher davon waren vom Ausland. 2015 fand die 33. Anuga statt und es kam zu weiteren Rekorden. Aus 108 verschiedenen Ländern reisten 7063 Anbieter an. Der Auslandsanteil lag bei 89% und die Ausstellungsfläche lag bei 284.000 m2. 160.000 Besucher wurden verzeichnet und sie reisten aus 192 unterschiedlichen Ländern an. Im Jahre 2017 gab es die 34. Anuga mit 7400 Ausstellern. Sie präsentierten sich aus 107 verschiedenen Ländern. Die Besucherzahl brach alle Rekorde, mit 165.000 Fachmessebesuchern.

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