Mit Fewo Köln in: Bayenthal

Bayenthal

Der Stadtteil Bayenthal liegt geographisch gesehen im Süden von Köln und hat die Stadtteil Nummer 201. Angrenzende Stadteile sind: Marienburg, Poll, Neustadt Süd und Raderberg. Ebefalls grenzt "Vater Rhein" an Bayenthal.

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
201 1,28 Quadratkilometer 10.000

Geschichtsentwicklung von Bayenthal

Erstmals erwähnt wurde der Stadtteil in einer Überlieferung aus dem Jahre 1307. Eine richtige Entwicklung als Ort bzw. Stadtteil fand aber erst ab dem Jahre 1856 statt. In der Zeit von 1830 bis zum Jahre 1856 bestand Bayenthal nämlich nur aus drei Häusern! Als sich aber dann die Firma "Kölnnische Maschinenbau AG" niederließ, entwickelte sich der Ort zu einem Industriestandort. Es entstanden sodann viele Arbeiterhäuser und die Bevölkerungszahl begann zu steigen. Im Jahre 1888 erfolgte dann letztlich die Eingemeindung nach Köln. Sogleich wurde eine Pferdestraßenbahn angelegt, welche den Ort mit der Innenstadt von Köln verband. Bayenthal wurde dann im Jahre 1975 offiziell ein Teil des Stadtbezirks Köln-Rodenkirchen.

Kölnische Maschinenbau-AG

Die Kölnische Maschinenbau-AG war zwischen den Jahren 1856 und 1909 bestehendes Unternehmen im Maschinenbau. Das Unternehmen befand sich in Köln Bayenthal. Es wurde noch bis in die 70er Jahre hinein von anderen Unternehmen weitergeführt. Schließlich galt der Name einiges in der Branche.Die Kölnische Firma wurde im Jahre 1856 von dem Ingenieur Martin Goltstein sowie von dem Kaufmann Gustav Mevissen ins Leben gerufen. Welch eine weise Entscheidung. Das Unternehmen baute Maschinen für den Bergbau sowie für Metallhütten, Dampfkessel, Dampfturbinen, Gasmaschinen, Gasometer, Brücken und auch andere Eisenbahnkonstruktionen. Man findet die Produkte also überall. Die Anzahl an Beschäftigten erreichte schon einmal bis zu 1500 Personen. Ein großer Arbeitgeber also. Für die 3 großen Eisenbahngesellschaften im Rheinland erledigte das Unternehmen zum Teil große Aufträge. Das funktionierte recht gut.

In den Jahren 1866 und auch im Jahre 1867 kam es wegen den Rückzug von Mevissen sowie dem Tod von Goltstein zu Beginn des Jahres 1867 zu einer Abkehr von dem Brückenbau, welcher als riskant sowie auch defizitär galt. Ein Grund war auch die wachsende Konkurrenz mit den sehr engen unternehmerischen Verbindungen zu dem Hüttenwesen. Sich hier zu befreien, war das Ziel. Im Maides Jahres 1909 vermittelte das bekannte Bankhaus levy& Co den Zusammenschluss mit der Berlin-Anhältischen Maschinenbau AG. Ein recht bekannter Name. So lebte das Kölner Werk weiter. Im Jahre 1924 ging die BAMAG durch eine Fusion auf die Bamag Meguin AG über.Durch die weitere Entwicklung von der Kölnischen Maschinenbau-AG bildete sich zwischen Bonner Straße sowie dem Rhein ein sehr großes Industrieareal. Man kann es kaum verfehlen. Die ersten Werksanlagen, hierunter die im März des Jahres 1858 in Betrieb genommene Gießerei, lagen zwischen dem Rhein sowie der Alteburger Straße. Langsam entstand ein ganzer Komplex. Auf der anderen Seite der Straße befand sich mit einem Konstruktionsbüro das technische Zentrum von dem Betrieb. Hier entstand so manche kühne Konstruktion.

Hinter jenem entstanden später immer mehr Hallen sowie andere Anlagen, obgleich sich letzten Endes der eigentliche Teil von dem Betrieb zwischen dem Alteburger, Tacitus- wie auch der Goltsteinstraße befand. Also alles recht dicht beisammen. Im Jahre 1888 hatte das Werk die Abteilungen Gasbehälterfabrik, Eisengießerei, , Eisenkonstruktionswerk, Rohrgießerei, Dampfkesselfabrik und Maschinenbauwerkstätte. Was man eben so brauchte. Die 1. Maschinenbauwerkstatt wurde im Jahre 1883 durch einen schweren Brand zerstört. Das konnte in der Branche passieren. Im Jahre 1898 verursachte ein Wirbelsturm erhebliche Schäden. Sehr ärgerlich übrigens. An der Alteburger Straße wurden schon sehr früh für nicht heimische Fachkräfte Arbeiterhäuser gebaut, von welchen einige noch immer erhalten geblieben sind. Sie vermitteln noch etwas von dem Flair von Damals. Für den Direktor des Unternehmens wurde eine Villa gebaut. Trotz der großen Schäden, verursacht durch den 2. Weltkrieg blieb die Struktur von dem Werk zum überwiegenden Teil erhalten. lediglich die Front zu der Alteburger Straße hin bekam ein neues Gesicht. Es blieb also Vieles wie gehabt. Nach der Schließung von dem Betrieb im Jahre 1970 wurde das Gelände des Werks komplett abgeräumt und bis in das Jahr 1977 hinein von den bekannten Architekten Fischer, Rathai und auch Krüder mit einer Wohnanlage versehen.

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Bauwerke und Einrichtungen

Auf dem Matthiaskirchplatz wurde die Pfarrkirche St. Matthias gebaut. Dort finden nun Messen statt und die Kirche bietet Platz für ca. 1600 Gläubige. Weiterhin wurde das St. Antonius Krankenhaus gebaut und noch ein Pfarrhaus in der Nähe der Kirche. Da der Krieg starke Schäden an den Gebäuden verursacht hat, mussten diese nach dem zweiten Weltkrieg dann wieder aufgebaut werden. Man nutzte dies gleichzeitig dazu um die Räumlichkeiten noch zu gestalten. Ein neu gestalteter Kirchenraum wurde zum Beispiel im Juli 1952 feierlich eingeweiht. Weitere interessante oder wichtige Gebäude sind:

  1. das alte Postamt Mathiaskirchplatz
  2. Antonius Krankenhaus mit einer Kapelle mit besonderem, verkupfertem Dachreiter
  3. das Wohnheim St. Josefhaus in der Bernhardstr., welches seit dem 28.02.1985 zu einem Denkmal ernannt wurde
  4. Erzbischöfliches Irmgardis-Gymnasium Köln
  5. das Hochwasserpumpwerk direkt am Rheinufer in der Schönhauser Straße

Wirtschaft und Verkehr

Wie bereits oben erwähnt, hat sich die Stadt bzw. der Stadtteil Bayenthal in seinen frühen Jahren zu einem Industriestandort entwickelt, welcher einige Unternehmen beherbergte die in der viel zu engen Innenstadt einfach keinen Platz finden konnten. Die "Kölnische Maschinenbau AG" verfügte im Jahre 1864 bereits über mehr als 1500 Mitarbeiter! Gebaut bzw. produziert wurden folgende Artikel:

  • Betriebs- und Gebläsemaschinen
  • Dampfkessel
  • Brücken
  • Dampfmaschinen
  • Gasmotoren
  • sämtliche Eisenkonstruktionen die gebraucht wurden
  • Dachkonstruktionen für den Kölner Hauptbahnhof, die schöne Flora oder eben auch für unsere Kathedrale den Kölner Dom

Nach Fusion und letztlich dann Schließung.

Cranhäuser
Die Dachkonstruktion des Doms wurde ebenfalls in Bayenthal gebaut.

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