Die Ferienwohnung Köln präsentiert: das Erzbistum Köln

In diesem Artikel werden sehr viele Informationen zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, der Artikel ist nicht zu lang geworden! Einige Fakten zum Erzbistum Köln in Deutschland und der Kirchenprovinz Köln:

  • der Diözesanbischof heißt Rainer Maria Kardinal Woelki
  • es gibt 3 Weihbischöfe: Dominik Schwaderlapp, Ansgar Puff und Rolf Steinhäuser
  • der emeritierte Weihbischof ist Klaus Dick
  • der Generalvikar heißt Markus Hofmann
  • die Fläche ist 6.181 km2
  • es gibt 15 Dekanate
  • es gibt 527 Pfarren
  • es gibt 5.490.036 Bewohner (mit Stand Ende 2018)
  • der Anteil der Katholiken liegt bei etwa 1.971.823 (das entspricht einem Anteil von 35,9%)
  • es gibt 771 Diözesanpriester
  • es gibt 188 Ordenspriester
  • es sind 281 ständige Dekane vorhanden
  • 258 Ordensbrüder sind tätig
  • 1.238 Ordensschwestern sind tätig
  • der Ritus ist römisch
  • die Liturgiesprache ist Deutsch und Latein
  • die Kathedrale ist der Kölner Dom
  • ihre Webseite lautet: www.erzbistum-koeln.de
  • die Suffraganbistümer lauten: Aachen, Essen, Limburg, Münster sowie Trier

Zahlen, Daten, Fakten

Das Erzbistum Köln lautet auf Latein: Archidioecesis Coloniensis. Es liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine römisch-katholische Diözese. Sie befindet sich im Westen des Bundeslandes. Das Erzbistum Köln gehört zu den ältesten Diözesangegenden Deutschlands und des gesamten deutschsprachigen Gebietes. Es ist auch das größte Bistum in der deutschsprachigen Region. Zum Erzbistum Köln gehören in etwa 1,99 Mio. Katholiken. Der Stand ist Ende Dezember 2016 gemessen worden. Die Kirchenprovinz Köln besteht neben dem Erzbistum Köln auch aus Aachen, Limburg, Essen, Münster sowie Trier mit ihren Suffraganbistümern. Es gibt einen Metropoliten, welcher vom Erzbischof von Köln gestellt wird. Der Kölner Dom ist die Kathedrale des Erzbistums von Köln. Rainer Maria Kardinal Woelki heißt der derzeitige Erzbischof der Stadt. Dieser amtiert seit September des Jahres 2014. Vor seiner derzeitigen Position war Woelki der Berliner Erzbischof.

Haupteingang Dom
Haupteingang des Doms

Geschichtliche Fakten: Die Anfänge des Erzbistums von Köln

In früheren Zeiten gab es eine Gemeinde im Christentum in Köln. Darauf basiert auch das Erzbistum der Stadt Köln. Die Stadt stand in den Anfängen unter römischer Herrschaft und Christen hatten es nicht leicht. Sie mussten sich natürlich verstecken und hüten, sich zu erkennen zu geben. Es gab heimliche Zusammenkünfte der Christen. Irenäus war der Bischof von Lyon. In seiner Schrift "Gegen die Häretiker" ist zu lesen: (Adversus haereses auf Latein) - dass es Christen gibt, die in Germanien wohnen. Aus dieser Schrift geht hervor, dass es in Köln sowie in Mainz Christen gegeben haben muss. Christengemeinden gab es wohl mit Sicherheit in diesen beiden heutigen Städten. Damals waren es Hauptorte der Provinzen. Maternus war der erste Bischof der Stadt Köln. Dies geht aus ersten Schriftquellen hervor. Dieser nahm an der Synode in der Stadt Rom im Jahr 313 teil.

Auch im Jahre 314 war er Teilnehmer einer Synode in Rom und dies geht auch aus Schriftquellen hervor. Es gibt eine Urkunde, worin Maternus als Bischof Kölns angeführt wird. Einen fränkischen Namen hatte Evergislus, ein erster Bischof mit Frankennamen. Der Heilige, der auch unter Eberigisil bekannt ist, lebte im 6. Jahrhundert. Hildebold war ein Bischof und war am Hof Karls des Großen tätig. Zur Belohnung ernannte dieser Hildebold zum Bischof. Im Jahr 794 bekam Hildebold den Erzbischofstitel. Karl der Große verlieh ihm diesen Titel. Erst bekam er den Titel nur als persönliche Ehre. Der Erzbischof Gunthar bekam das Pallium verliehen. Dies war ein Metropolitangewaltzeichen und Nikolaus I., damaliger Papst, verlieh Gunthar diesen Titel. Die Jahre 858 bis 860 standen dann unter Metropolitangewalt vom Erzbischof Gunthar.

Das Hoch- sowie Spätmittelalter

Rainald von Dassel, ein Erzbischof, kam es zur Territorialpolitik. Philipp I. von Heinsberg war der Nachfolger von Rainald von Dassel. Dieser setzte diese Politik seines Vorgängers dann intensiver fort. Der Erzbischof Rainald wandte sich mit seiner Politik gegen den Pfalzgrafen. Damals war dies Konrad von Staufen und dieser war Pfalzgraf bei Rhein. Auch gegen Graf Heinrich von Arnsberg wandte sich die Politik von Rainald. Heinrich der Löwe leistete Widerstand gegen die Politik von Köln und den Erzbischof. 1164 wurden die Reliquien der Drei Könige nach Köln überstellt. Das war ein bedeutendes christlich-spirituelles Zeichen im Bistum. Erzbischof Rainald von Dassel ließ die Gebeine überstellen. Das katapultierte Köln sofort zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der Christenheit. Die Stadt Köln durfte ab da "Sancta" im Titel führen. Sancta steht für "heilig" im Lateinischen. Köln beherbergte auch den Heiligen Gereon sowie die Heilige Ursula. Die Stadt hieß ganz genau - "Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia“. Im Deutschen heißt dies - Heiliges Köln: von Gottes Gnaden der Römischen Kirche getreue Tochter.

Die Erzbischöfe sprachen immer von Ihrer Kölnstadt!

Damals gab es einen Karolingerdom, der bald zu klein für die ganzen Pilgerscharen wurde. 1248 ließ Konrad von Hochstaden, damaliger Erzbischof Kölns, den Plan für den Dom reifen. Der Grundstein wurde im Jahr 1248 gelegt. Ab dem 12. Jahrhundert regten sich in der Stadt Köln Autonomiebestrebungen. Die Städter wollten eine bürgerliche Eigenständigkeit. Dadurch verschlechterte sich das Verhältnis zum Erzbistum. 1288 kam es zum Erbfolgekrieg und dieser artete zum Höhepunkt der schlechteren Beziehungen aus. Die Schlacht von Worringen hielten den Gegnern der Erzbischöfe die Treue. Diese Schlacht brachte die Erzbischöfe um ihre weltliche Macht. In Köln hatten die Erzbischöfe in etwa 100 Jahre eine Vormachtstellung. Diese wurde dadurch zerschlagen und löste sich auf. Der Niederrhein sowie der Süden von Westfalen musste ihre Lehnsherrschaften hier aufgeben. Diese Lehnsherrschaften gingen durch die Schlacht verloren und damit ihre Edelvasallen. Einige waren in der Schlacht von Worringen neutral. Andere wiederum hatten sogar auf Seiten der Bischöfe gerungen. In Schriftquellen hielten es die Erzbischöfe von Köln jedoch nach wie vor so, dass sie "von unserer Kölnstadt" sprachen. Dies war aber nur noch ein symbolischer Akt.

Die Reservatrechte über Köln gingen aber nicht verloren. Diese behielten die Erzbischofe der Stadt Köln. Die Hochgerichtsbarkeit stand nach wie vor in Händen der Erzbischöfe. Im Jahre 1475 wurde die Reichsfreiheit und deren Anerkennung "de iure" abgeschafft und die Erzbischöfe hatten nichts mehr zu sagen. Doch damit endeten auch nicht diverse Zwistigkeiten, was Kompetenzen anging. Diese Streitigkeiten hielten über eine sehr lange Zeit unvermindert an. Jedoch hatten die Erzbischöfe als Territorialfürsten nichts mehr zu sagen. Seit dem Jahr 1475 war die Reichsstadt frei und auch Erzbischöfe galten als Fremde. Auch sie mussten daher um Einlass bitten. Bis zum Jahr 1803 war der Erzbischöf von Köln Kurfürst vom Heiligen Römischen Reich Deutschlands.

Historisches aus der Reformationszeit

Bereits im Jahr 1000 gab es eine Kirchenstruktur in der Stadt Köln. Im Mittelalter blieb diese Struktur der Kirche im Großraum Kölns gleich. In der Neuzeit kamen einige drastische Veränderungen hinzu. Köln und die Reichsstadt, das Erzstift sowie das Erzbistum waren geschichtsträchtig miteinander verwoben. Es handelt sich dabei aber um drei verschiedene Definitionsgrößen. Das Erzstift war kleiner und stand unter weltlicher Regentschaft, wohingegen das Erzbistum unter kirchlicher Verwaltung stand. Im 16. Jahrhundert bemerkte man eher keine Veränderungen. Die Reformation im Erzbistum von Köln ging eher heimlich vonstatten. Ein Zehntel der Pfarren wechselten zur evangelischen Konfession, die vorher katholisch waren. Das evangelische Bekenntnis war eher lutherischer sowie reformierter Natur. Wesel sowie Soest wechselten aus freien Stücken die Konfession. Die jeweiligen Landesherren waren zum Teil gegen die Abrückung des katholischen Bekenntnisses.

Zum anderen Teil jedoch wirkten die Landesherren auf die Glaubenspolitik ein. Diese wirkten dann zum Wohle des Landesherrlichen Kirchenregiments. Die Herzöge von Kleve starben im Jahr 1609 aus. Diese beherrschten vorher Jülich, Berg, Kleve, Ravensberg sowie Mark. Die Herzöge traten nicht im offenen Sinne zur lutheranerischen Kirche über. Aber diese Gebiete halfen der Stabilität des Erzbistums der Stadt Köln. Im Jahre 1609 kam das Klever Herzogtum an Brandenburg-Preußen. Dann kam auch noch Moers dazu. Damals gab es eine Protestantendynastie, welche in einem der Erzbistümer Kölns regierte. Es kam zu einer Gegenreformation der Katholiken und die Protestanten blockierten diese. Die Glaubenspolitik stand mit dem Jülich-Klevischen Erbfolgestreit der Jahre 1609 bis 1666 in Zusammenhang. Es ging um Machtpolitik, die recht kompliziert war.

Am Ende kamen Duldungsregelungen zum Einsatz, die wechselseitig gelebt wurden. Diese galten jeweils für das katholische, das lutherische sowie das reformierte Bekenntnis. Es gab daher keinen Zugriff des Erzbischofs von Köln auf diese Konfessionen. Dieser musste sich auf sein weltliches Regentschaftsareal konzentrieren, welches eher klein war. Daher war der Wirkungskreis des Kölner Erzbischofs nicht mächtig. Linz am Rhein war linksrheinisch gelegen, alle anderen Areala waren rechtsrheinisch. Die Landstände hatten eine starke Stellung und der Erzbischof konnte nicht recht grossartig wirken. Seine Befugnisse minderten sich ab 1451 sehr.

Spielräume

Die Herrschaft des Erzbischofs von Köln war also ab dem späten Mittelalter stark eingeschränkt. Als ein weltlicher Fürst, wie auch als Kirchenfürst, hatte er keine echten Machtbefugnisse. Es bestand keine richtige Handlungsfähigkeit und es mangelte damals auch an echten Persönlichkeiten unter den Bischöfen. In der gesamten Bistumsadministration herrschten widrige Bedingungen. Niemand schien geeignet, diese richtig anzupacken und für Ordnung zu sorgen. Salentin von Isenburg sowie Friedrich von Wied traten als Bischöfe zurück. Hermann V. von Wied probierte es mit einigen Versuchen, um zu reformieren. Diese fanden von ihm im Jahre 1543 statt. Gebhard Truchseß von Waldburg wollte im Jahre 1582 das Erzbistum von Köln in ein Herzogtum der Protestanten umwandeln. Dieses sollte in Erbfolge geschehen, aber Gebhard fuhr eine Niederlage ein, den der Truchsessische Krieg brachte.

Es kam zu keinen Folgen auf lange Sicht für das Erzbistum. Dennoch galten diese Bestrebungen von Gebhard sowie Hermann als sehr gefährlich für die Gegner. Die Katholiken im Reich sahen eine Protestantierung des Kölner Erzbistums in der Ferne entstehen. Dieses anderen Glaubensbekenntnis wäre fatal. Der Kurfürst von Köln hatte ein Votum für die Wahl zum Kaiser. Daher gäbe es ein Kaisertum mit Protestanten, wobei man die Folgen nicht voraussehen konnte.

Die Jahre 1583 bis 1761 und die „bayerische Herrschaft“

Im Erzbistum von Köln herrschte Stabilität. In anderen Regionen kam es zu einer raschen Protestantisierung. Es gab damals Politinteressen, die übergreifender Natur waren. Die Rheinländer waren in den Jahrhunderten 16 und 17 weitgehend katholisch geblieben. Sie waren nicht glaubensstark oder der Reformation abgeneigt. Der Grund war schlicht und einfach, dass die Katholikenmächte, die es im 16. Jahrhundert noch gab, stark in ihrer Durchsetzung waren. Diese Kräfte waren einmal die Kurie, das Land Spanien mit dem Haus Habsburg sowie die Wittelsbacher aus Bayern. Im Westen herrschte der katholische Glauben vor. Die Wittelsbacher aus Bayern sicherten sich ab dem 16. Jahrhundert die Fürstenbistümer. Köln fiel auch da hinein und die Herzöge von Wittelsbach nahmen Einfluss auf die Kurfürsten (seit dem Jahr 1623 oder 1648). Es waren 24 Domkapitulare zur Wahl berechtigt.

Domkapitulare, die Protestanten waren, konnte man somit rasch entsorgen. Somit übten sie durch Wahlen Kirchenpolitik in ihrem Sinne aus. Das Bischofsamt hatte eine riesige Bedeutung in dem Zusammenhang. Die jungen Söhne mussten standesgemäß versorgt werden. Diese wurden auf einen geistlichen Stand vorbereitet. Das Haus Bayern-München war sehr kinderreich im 16. Jahrhundert. Die Hausgesetze waren dynastischer Natur und ab dem Jahr 1505 galt das Primogeniturprinzip. Dieses gab eine Landesteilung vor, welche unter den Nachzüglern an Söhnen unterbunden wurde. Daher gaben die Territorialherren die religiösen Weichen vor. Es gab also keine freien Entscheidungen, aber ein politisches Augenmerk.

1559 fand eine Bistumsreform statt

Die frühe Neuzeit nahm eine Verwaltungsreform vor. Es gab eine administrative Veränderung in der Kirchenorganisation in Köln. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Land Spanien sowie den Provinzen der Niederlande. Diese lagen in der Nähe des Kölner Erzbistums. Der König Philipp II. war der Regent der Niederlande. Im Jahre 1559 setzte dieser sich durch, damit Papst Paul IV. die Bistumsstruktur neu gestaltete. König Philipp II. wollte nicht, dass der Protestantismus sich weiter ausbreitete. Er bediente sich der Mittel der Kirchenpolitik, um den Protestantismus einzudämmen. Die Habsburger hatten Interessen ihrer Hauspolitik. Diese lagen im Zeichen des Heiligen Römischen Reiches. Die Habsburger wollten den Kirchenapparat festigen und vermehrte Kontrollen einführen. Die Niederlande nannten bis dort nur sechs Bistümer ihr eigen. Diese Bistümer hatten eine relativ ansehnliche Größe. König Phillipp II. veranlasste, dass sich die Zahl vergrößerte.

Es kam zu Teilungen sowie Neugründungen und es wurden 19 Bistümer. Das Bistum Roermond wurde auch ins Leben gerufen, welches bis zum Jahr 1801 bestand. Einige Pfarren wurden abgezweigt, welche bei Nijmegen lagen. Das Oberquartier Geldern mit den Flüssen Niers sowie Maas wurden auch abgezweigt. Das Suffraganbistum Utrecht in Köln wurde kleiner gemacht. Es gehörte ab dann nicht mehr zur Kirchenprovinz von Köln. Stattdessen erhöhte man es zu einem Erzbistum, wie auch Cambrai sowie Mecheln ein solches sind. Münster war ebenfalls ein Suffragane Kölns. Dieses hatte Einbußen von 1559 an der Zahl zu verzeichnen. Es kam zum Ausfall diverser Gebühren, wie beispielsweise bei Einsetzungen.

Die Jahre 1794 bis 1813 und die Revolution

Links des Rheins wurden die Gebiete durch die Franzosen besetzt. Bis zum Jahr 1794 kam es auch rechts des Rheins zur Besatzung. In der Franzosenzeit und in der Jakobinerphase kam es zur Unterdrückung der Katholischen Kirche. Auch zwischen 1795 bis zum Jahr 1799 wurde die Kirche unterdrückt. Napoleon setzte dem schlussendlich einen Riegel vor und beendete diese Unterdrückung. Bonaparte ging es nicht um Toleranz oder Religion. Er agierte damals mit Kalkül, um sich als Wiederaufleber der christlichen Tradition feiern zu lassen. Es wurde zum Gregorianischen Kalender zurückgekehrt. Im Jahre 1806 wurde ein Reichskatechismus veröffentlicht. Die Reichskirche befand sich im Untergrund, aber Napolen Bonaparte machte keine politischen Zugeständnisse an die Kirche.

Friedrich von Luneville annektierte 1801 das ganze linksrheinische Gebiet. Dann löste Napoleon die Teile links des Rheins unter französischen Besatzung auf. Damit beendete er ohne Umschweife eine sehr lange Kirchentradition. Diese dauerte mehr als tausend Jahre und diese wurde im Rheinland beendet. Stattdessen gründete er das Bistum Aachen und dieses hatte eine bischöfliche Leitung. Marc-Antoine Berdolet war Napoleons Gefolgsmann und das neue Bistum stand unter Leitung vom Erzbistum Mecheln.

Preußische Zeit ab dem Jahr 1815

Als die Macht Napoleons in Deutschland schwand, gab es von 1814 bis 1815 einen Kirchenumbau. Im Jahr 1821 wurde ein Staatskirchenvertrag abgeschlossen. Dieser kam zwischen Preußen und der Kurie zustande. 1815 fand der Wiener Kongress statt und 1821 kam es zur Auflösung des Bistums Aachen. Das Erzbistum Köln wurde wieder eingerichtet. Die Gegenden von Aachen unter kirchlicher Verwaltung gingen teils an Köln und teils an Münster. Die Bezirke Köln, Aachen sowie Düsseldorf wurden wie staatliche Distriktbezirke aufgeteilt. Im Norden des Niederrheins wurde Kleve und seine Pfarren ans Münstener Bistum eingegliedert. Es hat die Dekanate Kleve, Wesel, Warendorf sowie Recklinghausen. Preußen kam dem Erzbistum Köln sehr entgegen. In den darauffolgenden Jahrzehnten gab es deshalb einige Konflikte zwischen der Kirche und dem Staat im Rheinland.

Die Kölner Wirren standen im Mittelpunkt dieser Konflikte. Clemens August von Droste zu Vischering, der damalige Erzbischof Kölns, wurde verhaftet. Die Verhaftung geschah 1837 und dabei standen interkonfessionelle Ehen im Zentrum. Den Rechtsstatus dazu konnte Drose nicht gutheißen. Es kam zu einer Haft von zwei Jahren. Einige Historiker meinen, diese Begebenheit legte den Grundstein zum Kulturkampf im Deutschen Kaiserreich. In der "res mixtae" kam es zur Trennung zwischen Staat sowie Kirche.

Das 20. und das 21. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde das Kölner Erzbistum abgetrennt. Es kam zur Abtrennung vom Eupen-Malmedy-Bistum. 1930 wurde das Bistum Aachen wieder begründet. Im Jahre 1956 wurde das Ruhrbistum der Stadt Essen wieder gegründet. Ab dem Jahr 1954 besitzt das Kölner Erzbistum eine Patenschaft. Joseph Kardinal Frings war zu dem Zeitpunkt Erzbischof. Die Bistumspatenschaft besteht mit dem Tokio Erzbistum. Joachim Kardinal Meisner begründete eine weitere Partnerschaft. Diese besteht mit Dresden-Meißen und dessen Bistum. Das Erzbistum Köln sieht sich selbst an der Spitze als wirtschftlicher Faktor der Diözesen in Deutschland. Weltweit gesehen hat es das größte Haushaltsvolumen.

Im Jahre 2010 machte das Erzbistum Investitionen in Kindertagesstätten, kurz Kitas genannt. Auch wurden einige Schulen renoviert und saniert. Ein Stiftungszentrum gehört zum Erzbistum Köln dazu. Es hat die Funktion, sich um Schenkungen zu kümmern. Auch andere Zuwendungen sondiert die Stiftung aus. Verschiedene Nachlässe, die dem Erzbistum Köln zukommen, stehen auch in deren Zuständigkeitsbereich. Es gibt einen Mitgliederschwund im Erzbistum Köln. Damit steht das Erzbistum nicht alleine da. Kirchenaustritte sowie ein demografischer Wandel sind dafür verantwortlich. Im Jahre 2010 gab es 15.163 Austritte.

Das Erzbistum wurde neben dem Erzbischof von Weihbischöfen regiert, vier an der Zahl. Seit dem Jahr 2004 gibt es nur noch drei. Es gibt einen Bevölkerungsrückgang in Köln und das durchschnittliche Alter steigt. Seit den 1980ern gibt es einen dramatischen Rückgang der Firmungen. Diese sind auf weniger als 10.000 gefallen. Im Jahre 2005 wurde in Köln der 20. Weltjugendtag organisiert. 2013 wurde ein Fragebogen ausgewertet, den der Vatikan ausgab.

Die Bistumsgeographie: Der Bistumsumfang

In Nordrhein-Westfalen gibt es die Bistümber Köln, Leverkusen, Bonn, Düsseldorf, Solingen, Remscheid sowie Wuppertal. Der Kreis Euskirchen beinhaltet Euskirchen und Zülpich. Auch die Weilerswist-Gemeinde und der Kreis Mettmann gehört dazu. Die Stadt Kettwig mit dem Stadtteil Mülheim-Mintard zählt dazu. Der Oberbergische Kreis, ein großer Teil vom Rhein-Kreis Neuss, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Sieg-Kreis sowie der Rheinisch-Bergische Kreis gehören dazu. Zum Erzbistum zählen im Rheinland-Pfalz-Gebiet auch Areale vom Ahrweiler Landkreis. Auch der Landkreis Altenkirchen im Westerwald gehört dazu. Im Norden zählt der Landkreis Neuwied dazu sowie Windhagen. Auch einige Gebiete von Kasbach-Ohlenberg zählen noch dazu.

Die Bistumsgliederung

Das Erzbistum von Köln besitzt acht Kreisdekanate sowie auch sieben Stadtdekanate. Es gab eine Neugliederung der Dekanate, welche im Jahre 2017 stattfand. Diejenigen Dekanate, die zuvor zu den Kreis- sowie Stadtdekanaten zählten, wurden aufgelassen. Die aufgelösten Dekanate fielen an die Kreis- sowie Stadtdekanate. Es gibt verschiedene Grenzen, die manchmal von den Gebietskörperschaften abweichen. Außerdem gibt es drei Pastoralbezirke, welche klein gegliedert sind. Ein Pastoralbezirk ist je einem Weihbischof beigestellt. Der Weihbischof nimmt an Firmungen teil und steht in regem Kontakt mit den Gemeindepriestern, auch außerhalb seiner Reisen dahin.

Die Dekanate

Mehrere Pfarren teilen sich je einen Seelsorgeabschnitt. Es gibt einen Priester, der in beiden Bereichen wirkt. Darüber hinaus gibt es auch ein Seelsorgeteam. Die Katholiken stellen 38,7 % der Bevölkerung.

Die Erzbischöfe

Ab dem Jahr 1031 waren die Kölner Erzbischöfe auch Erzkanzler. Mit Heinrich V. gab es eine Unterbrechung dessen. Als es Stauferkönige gab, wurden Herzogwürden von Lothringen sowie von Westfalen dazugenommen (die Jahre 1151 und 1180). Im Jahre 1239 traten die Erzbischöfe auch als Kurfürsten auf. In der Zeit des Interregnums gab es eine Doppelwahl. In den Jahren 1255 und 1256 wurde das dann in der Politik durchgesetzt. 1356 wurde die Goldene Bulle ausgerufen und diese Ansprüche wurden gefestigt, welche bis zu Beginn der Neuezeit bestanden. Der Kurerzbischof hatte weltliche Herrschaftsareale inne. Diese bestanden bis zur Zeit der Säkularisation im Jahre 1803.

Noch in heutiger Zeit ist der Kölner Erzbischof ein Metropolit. Er hat in der Regel die Funktion eines Kardinals inne. Ab dem 13. Jahrhundert wird er auch Legat genannt. Daher tragen Erzbischöfe von Köln einen Legatenpurpur. Unter den Kölner Erzbischöfen waren große Persönlichkeiten. Der Erzbischof Pilgrim war im Jahre 1024 Bibliothekar des Papstes. Johannes von Geissel, ein Kardinal, fungierte als Initiator der Deutschen Bischofskonferenz im Jahre 1848. Joseph Höffner, auch Kardinal, war Gründer der Finanzadministration moderner Natur des Vatikanstaates. Die Erzbischöfe Kölns hatten im 16. Jahrhundert eine zweigeteilte Bekenntnishaltung. Im 17. sowie im 18. Jahrhundert herrschte der Simonisten-Typ vor. Man wollte viele Hochadelige um sich sammeln. Der Pastoralaspekt trat in den Hintergrund und viele Bischöfe hielten sich eine weltliche Türe offen.

Maximilian Franz von Österreich trat im 18. Jahrhundert auf. Dieser war eine interessante Persönlichkeit, aber er wurde von der französischen Revolution blockiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trat die Weltkirche in den Vordergrund. Der Kardinal Joseph Frings schaffte den Durchbruch über die Vormundschaft der Kurie. Somit hatte das Zweite Vatikanische Konzil eine große Möglichkeit zu wirken. Joseph Höffner fungierte als Berater von Papst Paul VI. Auch Berater von Johannes Paul II. war dieser. Joachim Meisner war Kardinal und guter Freund des Papstes Johannes Pauls II. Er war auch ein persönlicher Berater von diesem Papst. Die Erzbischöfe Kölns haben eine weltkirchliche Position in Sozialfragen.

Sie setzten bedeutende Gewerkschaftsfragen über Konfessionen hinweg durch. Auch wurden nationale, wie auch internationale Hilfswerke gegründet. Dass die Bedeutung des Erzbistums Kölns herausragend ist, spürte man, als der Erzstuhl beigesetzt werden sollte. Die Kirche und Preußen hatten im 19. Jahrhundert wettbewerbseifernde Interessen. Beide wollten ihre Kandidaten an der Spitze sehen. Bei Kirchenfragen im Reich kam diesen eine hohe Stellung zu. Dabei ging es im Laufe der Geschichte immer hektisch zu. Die Interessen des Erzbistums wurden dabei in den Hintergrund gestellt. Der Kölner Erzbischof hat auch die Präsidentschaft des Vereins vom Heiligen Lande in Deutschland über.

Das Vermögen

Der regelmäßige Etat wird überwacht und das andere Budget des "Bischöflichen Stuhls" nicht. Jedoch hängt es davon ab, ob öffentliche Geldmengen verwendet werden oder nicht. Franz-Peter Tebarth-van Elst war Bischof von Limburg. Nach einigen Ungereimtheiten lässt das Kölner Erzbistum einen Einblich in ihr Vermögen zu. Dies halten auch andere Bistümer Deutschlands so. 2013 wurden somit die Vermögensverhältnisse des Erzbistums bekanntgegeben. Damals lag deren Vermögen bei etwa 160 Mio. Euro. Das Erzbistum von Köln hat ein Immobilienvermögen von 612 Mio. Euro. Danach sollte es auch eine weitere Transparenz zu den Bistumsfinazen geben. Im Jahr 2016 gab es das dritte Mal den Finanzbericht. Der Umfang reicht von Bilanzzahlen zum Erzbischöflichen Stuhl, zum Dom sowie zum Metropolitankapitel.

Auch Stiftungen sind in den Zahlen enthalten. Das Vermögen der Suffraganbistümber und der 527 Pfarren sind aber nicht in den Bilanzzahlen enthalten. 2015 kam ein Überschuss von 52 Mio. Euro zustande. Dies war ein Vermögensanstieg von 3 %. Zum Großteil war das Kapital (2,5 Mrd. Euro) in Finanzinvestierungen angelegt. Es wurden auch Sachwerte (etwa Immobilien) mit 671 Mio. Euro angegeben. Die Kirchensteuer war die bedeutendste Einnahmequelle. Diese stieg auf 627,6 Mio. Euro, was einem Plus von 6,6 % gleichkommt. Dominik Meiering ist der Generalvikar und ist mit der Zahl der Kirchenpfarreien nicht zufrieden. Diese zeigten auch Bilanzzahlen, die nach dem HGB ausgewertet werden.

Das kirchliches Leben

Dieses ist von Städtern geprägt und auch am Land orientiert man sich im Rheinland oder im Wuppertaler Raum an der Stadt. Das Wallfahrtsleben des Erzbistums ist lebendig und es gibt viele Vereine. Es befinden sich in allen Pfarren verschiedene Jugendgruppen. Daneben gibt es auch eine bedeutende Frauengemeinschaft. Auch eine Schützenbruderschaft sowie eine Kolpingfamilie ist vorhanden. Es gibt unterschiedliche Kirchenchöre und auch Messdiener in hoher Zahl. Im Jahre 2004 wurde diese mit mehr als 30.000 definiert. Am Sonntag liegt die Prozentzahl der Kirchgänger bei rund 10 Prozent aller Mitglieder. Es gibt Pfarrgemeinderäte, die Mitverantwortung tragen. Diese werden gewählt und es gibt auch verschiedene Seelsorgebereiche. Im Mittelalter sind die Dekanate entstanden.

Das Selbstverständnis des Erzbistums

Ein Idetifikationsmerkmal für die Katholiken in Köln ist der Dom von Köln. Dieser wurde im Jahr 1880 fertiggebaut und Norbert Feldhoff (Domprobst) sagte 2005 in etwa zum Papst: "Wir danken und sind stolz, dass Sie Ihr Besuch in den Kölner Dom führt. Außerhalb von Rom ist Köln das erste Bistum, dass Sie besuchen. Wir Kölner Katholiken halten das für gut, denn die Kathedrale Kölns ist Bischofskirche von der ‚Ecclesia Coloniensis semper sedis Apostolicae fidelis filia‘. Das Erzbistum Köln beinhaltet ungefähr 20 Prozent Katholiken. Die Christen im katholischen Erzbistum wollen die Gemeinde aktiv bereichern. Hier gibt es auch die "kölscher Katholiken". Sie haben ein rheinländisches Heimatbewusstsein und diese fühlen sich auch der katholischen Kirche zugehörig. Die kölscher Katholiken fühlen sich jedoch nicht als zu fromm. Bei bestimmten Lebensabschnitten suchen diese wieder die Zugehörigkeit zur Kirche. Auch fühlen sie, dass die katholische Kirche noch Gutes leistet. Den Alltag in den katholischen Gemeinden leben sie jedoch nur am Rande noch mit.

Die Patrone

Kurz eine Auflistung:

  • die Hlg. Drei Könige
  • der 2. Patron von Köln heißt Gereon von Köln
  • das Pantaleon
  • Hlg. Severin der Stadt Köln
  • die Hlg. Ursula von Köln (ist die 1. Patronin der Stadt)
  • Hlg. Quirinus von Neuss (ist ein Mitpatron im Erzbistum)

Einige Wallfahrtsstätten

Die Wahlfahrtsstätten im Bistum:

  • In Bergheim: die Schmerzhafte Mutter von St. Remigius
  • In Bonn liegt das Münster von Bonn - es gibt Gräber von Stadtpatronen (Florentius sowie Cassius)
  • In Bonn liegt die Hlg. Stiege sowie die Schmerzhafte Mutter, die sich in der Kreuzbergkirche befindet
  • In Bonn-Pützchen befindet sich die Adelheidisquelle sowie die Wallfahrtskirche St. Adelheid
  • In Bruchhausen befindet sich St. Johann Baptist - Wallfahrt zu Maria sowie Zuflucht für Sünder
  • In Dormagen befindet sich die Schmerzhafte Mutter
  • In Dormagen befindet sich das Salvator-Gnadenbild
  • In der Altstadt von Düsseldorf gibt es "Maria in der Not" sowie den Hlg. Apollinaris - befindet sich in der Basilika Lambertus
  • Die Schwarze Muttergottes Benraths liegt in Düsseldorf-Benrath
  • In Düsseldorf-Benrath befindet sich die Schwarze Madonna
  • In Düsseldorf-Bilk: es gibt die 14 Nothelfer der Stoffeler Kapelle
  • In Düsseldorf-Gerresheim befindet sich eine Heilig-Blut Reliquie, welche in der St.-Margareta-Basilika liegt
  • In Frechen-Grefrath befindet sich eine Schmerzhafte Mutter - diese befindet sich in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt
  • In Grevenbroich befindet sich ein Gnadenbild der Mari
  • In Hennef-Bödingen liegt die Wallfahrtskirche "Zur Schmerzhaften Mutter Gottes"
  • In Köln befinden sich Reliquien der Hlg. Drei Könige im Dom
  • In Köln gibt es die Schwarze Mutter Gottes der Kirche St. Maria
  • In Köln befindet sich die Minoritenkirche - Gräber von Adolph Kolping, Johannes Duns Scotus (Selige)
  • In Köln-Kalk gibt es eine Schmerzhafte Mutter Gottes der Kapelle in Kalk
  • In Köln-Stammheim befindet sich eine freudenreiche Mutter Gottes
  • In Königswinter-Heisterbacherrott gibt es die Judas-Thaddäus-Wallfahrt
  • In Königswinter-Ittenbach gibt es eine Schmerzhafte Mutter Gottes
  • In Kürten-Biesfeld befindet sich eine Schmerzhafte Mutter Gottes
  • In Leverkusen-Alkenrath gibt es eine Gezelinkapelle
  • In Marienheide liegt die Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung
  • In Marienthal im Westerwald gibt es eine Schmerzhafte Mutter
  • In Meckenheim-Lüftelberg gibt es das Lüfthildisgrab
  • In Meerbusch-Büderich gibt es die Wallfahrtskapelle Maria in der Not
  • In Morsbach-Alzen gibt es die Fatima-Madonna, welche in der Kirche Herz-Mariä zu bewundern ist
  • In Bad Münstereifel liegt die Michaelskapelle
  • In Neuss befindet sich der Hlg. Quirinus von Rom
  • In Odenthal-Altenberg befindet sich die "Liebe Frau zu Altenberg" im Dom
  • In Overath-Marialinden befindet sich eine Schmerzhafte Madonna
  • In Swisttal-Buschhoven befindet sich Rosa Mystica - die St.-Katharina-Kirche beherbergt diese
  • In Velbert-Neviges: befindet sich ein Wallfahrtsdom Maria, die Königin des Friedens

Institutionen sowie Einrichtungen

Die Bistumsgremien sowie die Beratungsgremien vom Erzbischof:

  • der Diözesanpastoralrat
  • der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat sowie Vermögensrat
  • der Diözesanrat
  • der Priesterrat
  • die Frauenkommission
  • die Kunstkommission
  • die Kommission für Liturgie sowie Kirchenmusik
  • die Ökumenische Bistumskommission
  • die Kommission zur Weiterbildung
  • die Diakonenkonferenz der Ständigen Diakone
  • der Beraterstab des Erzbischofs in Fragen des Bereichs sexueller Missbrauch

Verschiedene Einrichtungen zur Glaubensverkündigung

  • das Berufungspastoral
  • die Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule
  • die Katholische Glaubensinformation FIDES
  • das Referat Dialog sowie Verkündigung
  • das St. Ansgarius-Werk

Die Priester- sowie Diakonenausbildung

Folgende ausbildungen können absolviert werden:

  • das Erzbischöfliche Priesterseminar
  • das Collegium Albertinum in Bonn
  • das Priesterseminar Redemptoris Mater
  • das Diakoneninstitut

Einige wissenschaftliche Einrichtungen

Die Schulen und Institute im Bistum.

  • die Katholische Hochschule von Nordrhein-Westfalen
  • die Mainzer Katholische Hochschule
  • die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD von St. Augustin
  • das Kolumba Museum
  • ein Historisches Archiv
  • eine Diözesan- sowie Dombibliothek
  • das Albertus-Magnus-Institut

Bildung sowie Medien

Es gibt auch diverse Bildungswerke und Akademien im Bistum! Sogar im Medienbereich ist man unterwegs!

  • das Bildungswerk Erzdiözese Köln hat neun Familienbildungsstätten, auch elf Katholische Bildungswerke
  • das domradio
  • das Domforum sowie Info-, Begegnungs- und das Veranstaltungszentrum vom Kölner Erzbistum
  • in Siegburg liegt das Katholisch-Soziale Institut
  • in Bergisch Gladbach-Bensberg liegt die Thomas-Morus-Akademie
  • in Köln befindet sich die Karl-Rahner-Akademie
  • in Düsseldorf liegt das ASG-Bildungsforum

Diverse Schulen

Bildung wird im Bistum groß geschrieben!

  • das St. Angela Gymnasium von Bad Münstereifel
  • das St. Adelheid Gymnansium von Bonn
  • das Clara-Fey-Gymnasium von Bonn
  • das Kardinal-Frings-Gymnasium von Bonn
  • Bonn: Erzbischöfliche Liebfrauenschule
  • die Ursulinenschule Hersel von Bornheim
  • in Brühl steht das Erzbischöfliche St.-Ursula-Gymnasium
  • in Düsseldorf liegt das Erzbischöfliche Suitbertus-Gymnasium
  • das St.-Ursula Berufskolleg steht in Düsseldorf
  • in Düsseldorf liegt das St.-Ursula-Gymnasium
  • in Köln befindet sich die Domsingschule (eine Grundschule)
  • in Köln liegt das Erzbischöfliche Irmgardis-Gymnasium
  • das Liebfrauengymnasium liegt in Köln
  • die Ursulinenschule Hersel
  • in Leverkusen liegt die Marienschule Opladen
  • in Neuss befindet sich das Erzbischöfliche Berufskolleg
  • in Neuss liegt das Marienberg Gymnasium
  • in Ratingen liegt die Liebfrauenschule
  • in Rheinbach gibt es das St.-Joseph-Gymnasium
  • in Wipperfürth liegt das St.-Angela-Gymnasium
  • in Wuppertal liegt das St.-Anna-Gymnasium

Diverse Caritative Einrichtungen

Die Sozialverbände etc.:

  • der Diözesancaritasverband des Erzbistums Köln e. V.
  • die Caritasverbände - alle Landkreise sowie kreisfreien Städte
  • CBT - sind die Caritas-Betriebsführungs- sowie Trägergesellschaft

Diverse Stiftungen

Im Bistum finden sich noch einige Stiftungen:

  • die domradio- sowie Medienstiftung
  • die Edith Stein Stiftung
  • die Edmund Heusgen Stiftung
  • die Erwin Pougin Stiftung
  • die Stiftung "Erzbischöfliches Archiv und Bibliothek"
  • die Erzbischöfliche Stiftung von Köln
  • die Geschwister Löhers Stiftung
  • die Helmut Müller-Brühl Stiftung
  • die Hildegard-Knappstein Stiftung
  • die Kardinal Meisner Stiftung
  • die Rogamus Stiftung für das Berufungspastoral
  • die Altersversorgung syrom. Missionspriester Stiftung
  • die Stiftung der Monastischen Gemeinschaften Jerusalems
  • die Stiftung für soziale Zwecke

Kulturelles sowie Sehenswürdigkeiten

Ein besonders wichtiger und schöner Part in unserer Aufzählung!

  • der Altenberger Dom befindet sich in Odenthal-Altenberg
  • das Münster in Bonn
  • in Bonn-Ippendorf befindet sich die Kreuzbergkirche - Balthasar Neumann kreierte hier eine Heilige Stiege
  • Der Kölner Dom
  • die Stiftskirche, welche sich in Düsseldorf befindet, heißt St. Lambertus
  • in Neuss liegt das Quirinus-Münster
  • der Nevigeser Wallfahrtsdom befindet sich in Velbert-Neviges und stammt von Gottfried Böhm


Verschiedene Persönlichkeiten

Bekannte Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem Bistum.

  • Albertus Magnus war ein Dominikaner und lebte von 1200 bis 1280. Er wurde in Lauingen geboren und verstarb in Köln. Er war ein Kirchenlehrer und wurde im Jahr 1931 heiliggesprochen.
  • der Franziskaner Johannes Duns Scotus lebte von 1266 bis 1308. Er wurde in Duns geboren, was in Schottland liegt und verstarb in Köln. Im Jahre 1993 wurde er seliggesprochen.
  • Adolph Kolping lebte von 1813 bis 1865. Er wurde in Kerpen geboren und verstarb ebenfalls in Köln. Im Jahre 1991 wurde er seliggesprochen.
  • Nikolaus Groß lebte von 1898 bis 1945. Er wurde in Niederwenigern geboren und in Plötzensee kam es zu seiner Hinrichtung. Groß war ein KAB-Sekretär und seine Seligsprechung fand im Jahre 2001 statt.
  • Bernhard Letterhaus lebte von 1894 bis 1944 und wurde ebenfalls in Plötzensee exekutiert. Er wurde in Barmen geboren und war KAB-Verbandssekretär.
  • Otto Müller lebte von 1870 bis 1944 und verstarb in Berlin. Er wurde in Eckenhagen geboren und war Priester. Auch war er Verbandspräses der KAB in Westdeutschland. Er verblich im Staatskrankenhaus der Polizei in Berlin.
  • Joseph Roth lebte von 1896 bis 1945. Er erblickte in Köln das Licht der Welt und verstarb in Bad Godesberg. 2000 erhielt er einen Eintrag im Deutschen Martyrologium in der Katholischen Kirche.
  • Edith Stein lebte von 1891 bis 1942 und wurde in Breslau geboren. Sie verstarb in Auschwitz und wurde 1933 Ordensschwester. Im Jahre 1998 wurde sie heiliggesprochen.
  • verschiedene Erzbischöfe sowie Bischöfe
  • Weihbischöfe von Köln
  • Generalvikare Kölns
  • Offiziale von Köln

Das Domkapitel

Das Domkapitel von Köln besitzt im Moment 16 amtliche Mitglieder. Vier Mitglieder wohnen nicht beim Dom und diese heißen auch "Nichtresidierende Domkapitulare". Die Spitze des Domkapitels führt der Domprobst an. Das Domkapitel muss diesen wählen und der Domdechant wird vom Erzbischof berufen. Der Erzbischof Kölns benennt die Domkapitulare. Die Ernennung erfolgt einmal auf Domkapitelvorschlag und zum anderen nach der Anhörund des Domkapitels. Das Domkapitel ist auch der Hausherr des Doms zu Köln. Der Hausherr ist demnach nicht der Kölner Erzbischof. Wenn der Erzbischof stirbt, oder aber zurücktritt, kommt es zur Wahl eines neuen Erzbischofs. Das Domkapitel hilft dem Erzbischof bei der Administration.

Folgende Domkapitulare sind im Moment (welche residieren):

  • Domprobst Gerd Bachner (2005 / 2015)
  • Robert Kleine (Domdechant 2012)
  • Günter Assenmacher ist Domprediger sowie Offizial (2004)
  • Dominik Schwaderlapp ist Weihbischof (2004)
  • Josef Sauerborn (2004)
  • Hans-Josef Radermacher (2006)
  • (2012) Markus Hofmann
  • Ansgar Puff ist Weihbischof (2013)
  • Dominik Meiering ist Generalvikar (2015)
  • Thomas Weitz (2015)
  • Rolf Steinhäuser ist Weihbischof (2015)

Domkapitulare, die nicht residieren:

  • (2008) Anno Burghof
  • (2013) Heinz-Peter Teller
  • Guido Assmann (2017)

Domkapitulare (emeritiert):

  • Klaus Dick - Weihbischof und em. Domdechandt, 2003
  • Ludwig Schöller ist 2004 em.
  • Norbert Feldhoff ist 2015 em. - Domprobst
  • Robert Kümpel ist em. 2015

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