Unser 1. FC Köln

Der Verein 1. FC Köln besitzt 105.951 Mitgieder und zählt zu Kölns größtem sportlichen Club. In Deutschland steht der Sportverein an sechster Stelle, größenmäßig. 1948 wurde der Club gegründet und der "Kölner BC 01" sowie "SpVgg Sülz 07" haben sich zusammengeschlossen.

Geschichtliches: Vorläuferclubs sowie Fusion

Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs besaß Köln einige gleich starke Fußballsportvereine. Der Vfl Köln 1899 sowie der VfR Köln 04rrh waren beisbielsweise in Köln präsent. Daneben gab es auch die Vereine SpVgg Sülz 07 sowie den Verein Kölner BC 01. Dabei handelte es sich um Stadtteilfußballvereine. Keine dieser Vereine waren so stark, um sich gegen andere Großvereine des Ruhrgebietes oder aus Süddeutschland durchzusetzen. In den Jahren von 1903 bis 1933 wurden Kölner Fußballvereine nur ganze viermal "Westdeutscher Meister". Westdeutsche Meisterschaften:

  • Kölner BC 01 - 1912
  • SpVgg Sülz 07 - 1928

Es wurde das Viertelfinale erreicht und in den Anschlussjahren von 1933 bis zum Jahr 1944 wurde die "Gauliga Mittelrhein" erreicht. 1899 wurde "Fußball-Club-Borussia-Köln" ins Leben gerufen. Sie hatten die Farben Rot sowie Schwarz. Einige Mitglieder hoben daraufhin den Verein "Cölner BC 01" 1901 aus der Taufe. Der Verein dominierte auf lokalem Ligagebiet und im Jahre 1920 wurde der Club in "Gaumeisterschaft Rheinischer Südkreis" umbenannt. 1907 entstand "Spielverein Sülz 07" und der Club trug die Farben Rot sowie Weiß.

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Die Fusion zum 1. FC Köln

Im Jahre 1947 begann der Fußballbetrieb in Westdeutschland wieder. Die Oberliga West wurde neu gegründet und der VfR Köln 04 rrh sowie "Preußen Dellbrück" waren zwei Fußballvereine aus Köln. Diese beiden spielten auf höchster Spielerklasse. In den Jahren 1948 bis 1960 kam eine schnelle Etablierung zustande.

Anfänge nach Gründungsjahren

Als der Verein zwei Tage alt war, gab es schon ein erstes Pflichtspiel. Der 1. Fußballclub Köln spielte vor insgesamt 2432 fußballbegeisterten Zusehern. Das Spiel wurde in Sülz ausgetragen und der Verein siegte souverän gegen den Fußballverein "SuS Nippes 12" mit gigantischen 8:2. In den Jahren 1948 / 49 spielte Hans Schäfer zum ersten Mal und gab das Debüt.

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Die Etablierung mit Oberliga West

In den Jahren 1949 / 50 spielte der FC in der Oberliga und wurde Fünfter. Die Endrunde wurde um ein Haar verpasst und die Deutsche Meisterschaft wurde nicht angetreten. "Preußen Dellbrück", ein Lokalrivale, hatte damals den Vortritt. Dieser wurde Vizemeister in der Oberliga und gespielt wurde in der Hauptkampfbahn des Sportparks Müngersdorf. Diese wurde 1923 errichtet und der Verein "SpVgg Sülz 07" spielte seine wichtigsten Fußballspiele dort.

Erstmaliger Westdeutscher Meister

In den Jahren 1953 / 54 wurde die Saison die am meisten mit Erfolgen gekrönte seit Gründung des Vereins. Der Westdeutsche Pokal brachte den Sieg und so konnte sich der Verein erstmalig qualifizieren und am DFB-Pokal mitspielen. Die neuen Spieler Georg Stollenwerk, Hans Graf sowie Herbert Dörner brachten Verstärkung. Das Endspiel wurde nach Siegen erreicht und dies war das erste größere Finale in der Geschichte des Clubs. Der FC verlor aber gegen den VfB Stuttgart damals mit einem 0:1. Die Oberliga hatte einen Dreikampf mit FC, FC Schalke 04 sowie Rot-Weiss-Essen. Köln ging am Ende als Endsieger hervor und wurde erstmalig Westdeutscher Meister.

In der Endrunde der Deutschen Meisterschaft wurde gegen Frankfurt sowie Kaiserslautern gespielt. Der Fußballclub entwickelte sich immer weiter. Das Geißbockheim wurde gebaut und zu damaligen Zeiten war es unter den modernsten Vereinsheimen des Fußballsports. Die Eröffnung fand im Jahre 1953 statt. Karl-Heinz Schnellinger war 1957 / 58 Spieler des Vereins. Dieser bekam 1962 den Titel "Deutscher Fußballer des Jahres". FC Schalke 04 wurde Meister in der Oberliga und FC Köln wurde Zweiter. Der Fußballclub Köln spielte nun das dritte Mal um die Entscheidung der Deutschen Meisterschaft.

Weiter lesen: die Geschichte des 1.FC Köln.