Die Handball WM 2019 in Köln.

Endlich ist es mal wieder soweit. Eine deutsche Mannschaft bekommt ein Turnier im eigenen Land. Das ist immer etwas ganz besonderes, egal um welche Sportart es sich handelt. Eine tragende Rolle bei der Handball WM 2019 wird die Stadt Köln und die Lanxess Arena spielen. Hier finden am 19. bis 23. Januar die Partien der Hauptrunde statt. Allerdings ist es nur eine halbe Heim-WM. Zum Teil findet dieses Turnier nämlich auch in Dänemark statt. Beide Länder teilen sich also den Titel als Gastgeber, so wie es bei früheren Turnieren bereits üblich war. Nichtsdestotrotz: eine Weltmeisterschaft ist und bleibt ein besonderes Ereignis, unabhängig vom Spielort. Alles andere als unabhängig ist die Mannschaft vom Ergebnis. Nach der trostlosen Europameisterschaft in Kroatien sind die Erwartungen unter Trainer Prokop extrem hoch.

Die Anspannung steigt!

Die Anspannung ist förmlich jetzt schon zu spüren. Bei jedem Interview wird jede Geste und jeder Blick permanent ausgewertet. Die mediale Aufmerksamkeit ist den Spielern sicher. Ob gerade die jungen Spieler damit umgehen können, wird sich im Januar 2019 zeigen. Neben Fußball ist Handball mittlerweile eine der populärsten Sportarten überhaupt. Lange stand der Handball im Schatten seines großen Bruders. Doch nun ist er aus der Dunkelheit hervorgetreten und zeigt sich als eigenständige Marke, die es gilt zu vermarkten. Das kann allerdings nur gelingen, wenn bei der WM entsprechende Erfolge eingefahren werden. Neben Deutschland gehören vor allem Spanien und Schweden zu den heißen Anwärtern auf den Titel. Wer ihn ergattern kann, darf sich tatsächlich "Weltmeister" nennen. Das allein sollte für jeden Ansporn genug sein!

Die Mannschaft und der Trainer

Die neu zusammengewürfelte Mannschaft und ein noch relativ neuer Trainer werden es beim kommenden Turnier sicher nicht einfach haben. Schon bei der EM in Kroatien stand Prokop massiv in der Kritik. Ihm wurde die falsche Kommunikation mit den eigenen Spielern vorgeworfen. Und dann war da noch die Sache mit Finn Lemke. Er wurde erst sehr spät nachnominiert, für Experten kam diese überraschende Erkenntnis zu spät. Zudem ist man einfach viel zu früh aus dem Turnier ausgeschieden. Trotzdem hielt der DHB damals an seinem Trainer fest und gab ihm nun auch das Vertrauen für die nächste große Aufgabe.

Eine Weltmeisterschaft zu spielen ist auch für einen Trainer ein besonderer Glanzpunkt in seiner Karriere, vor allem wenn diese noch keine großen Erfolge vorweisen kann. Vermutlich liegt das vor allem daran, dass Christian Prokop noch sehr jung ist und eher zu den unerfahrenen Trainern zählt. Aber genau das kann im Januar in Köln in der Lanxess Arena auch ein großer Vorteil sein. Man braucht eine gewisse Leichtigkeit, um große Siege einzufahren. Mit dem heimischen Publikum im Rücken könnte der ganz große Wurf gelingen.

Es wird wild und spannend!

Die jungen Wilden

Ein gutes Team besteht immer aus einigen erfahrenen Spielern. Dann kommen ein paar Talente hinzu, die erst noch an das Team herangeführt werden müssen. Sie sind aber schon so gut, das ihnen fast nichts mehr fehlt, um fester Bestandtteil einer Mannschaft zu sein. Und dann gibt es die soliden Spieler, die irgendwo zwischen nicht mehr ganz so jung und noch nicht ganz so erfahren stehen. Sie bilden den Kern der Mannschaft. Dieser Kern ist es oft, der einfach nur solide Arbeit verrichtet und sonst nicht weiter auffällt. Es sind quasi die Unsichtbaren.

Mit den jungen Wilden ist es immer so eine Sache, gerade bei großen Turnieren. Auf der einen Seite fehlt ihnen komplett die Erfahrung und auf der anderen Seite gehen sie unbedarft an das Spiel heran. Das eröffnet meistens neue Optionen, die ältere Spieler kaum noch sehen. Sie verlassen sich lieber auf ihre Erfahrung. Ein perfektes Team muss zueinander passen und in sich stimmig sein. Nur wer bereit ist alles für den anderen zu geben, wird am Ende des Turnieres auch etwas in den Händen halten.

24 Teams in vier Gruppen

Der Spielmodus ist beim Handball immer etwas undurchsichtig. Es gibt die Hauptrunde in Köln, die vom 19. bis 23. Januar stattfindet. In die Zwischenrunde dürfen Punkte mitgenommen werden, aber auch nicht alle. Bevor es dann in die sogenannten K.O.-Spiele geht. Im Grunde genommen ist das eine Wissenschaft für sich. Warum dies so kompliziert gestaltet wurde, bleibt selbst den Experten bis heute ein Rätsel, das wohl niemals gelöst wird. Auf jeden Fall spielen 24 Teams in vier Gruppen. Das ist überschaubar und soweit nachvollziehbar. Jede Gruppe enthält sechs Mannschaften, die entweder in Deutschland oder in Dänemark spielen. Damit steht das Set und jede Mannschaft weiß mit wem sie es zu tun bekommt. Mögen die Spiele beginnen!

Die Favoriten

Eigentlich sind es immer die üblichen Verdächtigen. Spanien ist immer eine Nation, mit der gerechnet werden muss. Ansonsten sind natürlich Länder wie Deutschland und Frankreich weit vorne mit dabei. Das wird auch bei der WM nächstes Jahr so sein. Doch auch Schweden und Dänemark werden diesmal ein Wort um den Titel mitzusprechen haben. Sie gelten aber eher als kleine Geheimfavoriten. Apropos: bei jedem Turnier, egal in welcher Sportart, gibt es sie, die, die man vorher nur halbherzig auf der Rechnung hatte und die dann plötzlich überraschen. Sie fluten das Turnier mit Herz, Hirn und Leidenschaft und gewinnen somit an Beliebtheit. Wenn die Welle erstmal auf die Fans übergeschwappt ist, dann gibt es kein Halten mehr - und zwar für niemanden!


Die Verantwortlichen

Der Deutsche Handballbund trägt die Verantwortung, zumindest für den Trainer, den er in das Turnier schickt. Und das ist diesmal eben Christian Prokop. Alles andere hat der DHB nicht in der Hand. Er kann nicht bestimmen welche Spieler auflaufen, er kann nicht beeinflussen ob und wann sich jemand verletzt, im Prinzip kann er nur tatenlos zusehen. Zumindest dann, wenn das Turnier läuft. Im Vorfeld kann er allerdings die Weichen stellen. Und zwar die Weichen, die dafür sorgen, dass Im Januar in Köln in der Lanxess Arena möglichst Erfolge eingefahren werden. Das geht nur mit einer guten Arbeit, die vorab geleistet werden muss. Dabei stehen natürlich auch die Verantwortlichen des DHB unter einem enormen Druck. Am Ende des Turniers wird man allerdings nur einen Verantwortlichen an seinem Erfolg messen - und das ist der Trainer!

Handball - das Spiel

Handball ist ein wahnsinnig schnelles Spiel. Während ein Angriff kurz vor dem Abschluss steht, laufen einige Spieler fast schon wieder zurück, weil sie den kommenden Konter fürchten müssen. Dieser Sport ist extrem intensiv und körperbetont. Kaum eine andere Sportart ist so hart wie Handball. Wer diesen Sport schon einmal selbst ausgeübt hat, weiß um die Hartnäckigkeit, die es braucht einen gegnerischen Spieler in den Griff zu bekommen. Das Spiel Handball mag einfach aussehen, ist es aber bei weitem nicht. Deshalb werden die Spieler auch ständig durchgetauscht. Wenn der eine außer Atem ist, kommt der neue frische Spieler schon ins Spiel.

Es ist ein fliegender Wechsel, weshalb man auch sagen kann, dass es im Handball gar keine Auswechselspieler gibt. Natürlich gibt es eine Ersatzbank, auf der Spieler sitzen, die gerade nicht spielen. Aber es gibt keine Auswechselspieler, die nie spielen. Selbst die Towarte bewegen sich im fliegenden Wechsel. Und das ist doch eher unüblich. Bei keiner anderen Sportart wird der Torwart so oft ausgetauscht wie beim Handball. Auch deshalb lebt Handball von seiner intensiven Dynamik, die ihresgleichen sucht. Handball ist ein Spiel für echte Kämpfer und die, die es werden wollen!



von Fans ... für Fans

Der Januar sollte also bei allen Fans dieser kraftraubenden Sportart rot im Terminkalender vermerkt werden. Denn auch der Handball lebt nicht nur von seiner Intensität allein. Auch dieser Sport braucht seine Fans, und die hat er durchaus! Der DHB rechnet deswegen mit vollen Hallen. Gerade die Lanxess Arena in Köln-Deutz dürfte beim deutschen Publikum auf große Euphorie stoßen. Sie bietet einfach die perfekten Bedingungen, um so ein großes Event auszutragen. Die Halle ist wie gemacht für Fans, die ihre deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2019 in Köln unterstützen möchten. Und wer weiß, vielleicht gehen die Spieler mit der Unterstützung der eigenen Fans tatsächlich als Weltmeister vom Platz. Möglich wäre es jedenfalls, denn Deutschland zählt trotz der neuen Konstellation zu den Titelaspiranten.

Und wer den Titel nicht ehrt, ist ihn auch nicht wert. In diesem Sinne soll es vor allem ein schönes und friedliches Turnier und eine stimmungsvolle Heim-WM werden. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben. Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, könnte es klappen und ein weiterer Titel kommt beziehungsweise bleibt in Deutschland. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass Deutschland so ein großes Turnier im eigenen Land austragen darf. Das kommt nun wirklich nicht oft vor, weil sich natürlich für jedes Turnier viele Länder bewerben. Deshalb ist die WM 2019 nicht nur ein Erlebnis der Extraklasse - sie ist auch eine Chance für alle Beteiligten!

Fazit

Egal wie dieses Turnier im Januar in Deutschland und Dänemark ausgehen wird, am Ende des Tages wird es auf Kleinigkeiten ankommen. Sie entscheiden über Sieg oder Niederlage und über den Verbleib der Mannschaft im Turnier. Manchmal entscheidet das auch die Tagesform, und die kann schwanken. Die Zukunft der Mannschaft hängt ebenfalls davon ab, und die des Trainers sowieso. Wer am Ende das Turnier gewinnt, das wissen nur die Götter - und die Zuschauer in der Lanxess Arena in Köln!







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Lage der Sportstätte

Adresse: Willy-Brandt-Platz 3, 50679 Köln
Telefon: 0221/8021
Website: https://www.lanxess-arena.de/startseite.html