Stadtteil Köln Dünnwald

Dünnwald gehört zum Stadtbezirk Mülheim in Köln und hat eine Fläche von 10,85 km² und in etwa 11.599 Einwohner. Die Eingemeindung von Dünnwald erfolgte am 1. April 1914.

Dünnwald

Lage des Stadtteils

Dünnwald grenzt östlich an Bergisch Gladbach, südlich an Dellbrück sowie Höhenhaus, westlich an Flittard und nördlich an Leverkusen.

Geschichtliches

Der Name Dünnwald leitet sich entweder von dem Fluss Dhünn ab oder ist nach einer Rheindüne benannt. Im Jahr 1117 wurde das Kloster St. Nikolaus errichtet. 1122 erfolgte dann die Pfarrgerechtsame und in diesem Jahr wurde auch der Ort Dünnwald gegründet. 1143 siedelten sich dann die Prämonstratenserinnen hier an. Sie kamen vom Kloster Steinfeld in der Eifel. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1230 mit Bezug auf das Rittergut Haus Haan. Der Ort gehörte seit dem Mittelalter politisch betrachtet zum Amt Porz. Dünnwald wurde am 13. August 1583 durch den Truchsessischen Krieg geplündert sowie völlig niedergebrannt. Dünnwald hatte auch während des Dreißigjährigen Krieges Verwüstungen. Das Haus Haan wurde dadurch 1628 durch Feuer zerstört. 1635 wurde das Stadtviertel durch hessische Truppen geplündert. Die Franzosen besetzten Dünnwald in den Jahren 1795 bis 1801. 1815 kam Dünnwald an das Königreich Preußen und war vorher Bestandteil des Departements Rhein. 1869 wurde in Manfort durch die Industrialisierung die Sprengstofffabrik "Kaiser & Edelmann" gegründet. Im Jahr 1870 kam es zu einer Explosion und 15 Arbeiter verloren ihr Leben. Die Fabrik wurde 1872 durch die "Alfred Nobel u. Co." übernommen und das Unternehmen wurde erweitert. Das Unternehmen wurde daraufhin Werk Schlebusch genannt, da sich die Bahnstation daneben befand. Im Jahr 1878 wurde eine Fabrik gebaut, welche Berliner Blau, Salmiak und Soda produzierte.

Dünnwalder Pfingstsingen

Ab 1900 formierten sich Kinder und Jugendliche zum Pfingstsingen. Der Chor nannte sich "Dünnwalder Pengsjonge" und es entstand eine Tradition daraus. Die Gesangsgruppe geht am Pfingstsamstag von Haus zu Haus, singt Lieder und dafür bekommen die Kinder einen kleinen Geldbetrag oder Lebensmittel. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Dünnwald führte diese Tradition ab 1931 weiter. Von 1965 bis 1985 wurde die Gesangstradition eingestellt, jedoch 1985 wieder eingeführt. Der Männerchor des Pfarr-Cäcilien-Vereins belebte die Tradition wieder.

Sehenswürdigkeiten

Es gibt einiges zu sehen in Dünnwald!

  • Das Denkmal „Der Weiße Mönch“
  • Das Hochkreuz auf dem alten Teil des Friedhofes
  • Die Basilika St. Nikolaus
  • Die katholische Kirche St. Hermann-Joseph
  • Die evangelische Tersteegen-Kirche
  • Das Naturschutzgebiet am Hornpottweg
  • Das Rittergut Haus Haan
  • Die Hügelgräber im Leuchterbruch
  • Das Karnevalsmuseum "Große Dünnwalder KG v. 1927 e. V. "Fidele Jonge im Hoppeditz Hüsje"
  • Dünnwalder Mauspfad
  • Das Waldbad in Dünnwald
  • Der Wildpark

Klosterhof und St.-Nikolaus-Kirche

Im Jahr 1117 wurde das Gut Klosterhof sowie die Basilika St. Nikolaus von Benediktinern gebaut. Ab 1143 wurde es dann von Prämonstratenserchorfrauen aus dem Kloster Steinfeld übernommen und weitergeführt. Die Basilika ist Maria und Sankt Nikolaus geweiht. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert gebaut und ist in romanischem Stil errichtet. Es kamen immer weitere Umbauten sowie Erweiterungen hinzu. Ein paar gotische Wandmalereien sind erhalten und wunderschön. Ein Altarbild stammt aus dem 16. Jahrundert. Auch eine Strahlenmonstranz von ungefähr 1700 gehört zur Kirche. 1643 gab es nur mehr drei Nonnen, da es etliche Kriege gab. Daraufhin wurde das Kloster in ein Männerkloster umfunktioniert. Das Kloster wurde von den Chorherren aus Steinfeld versorgt und bewirtschaftet. 1803 kam es zur Säkularisierung und seit damals ist die Kirche eine Pfarrkirche.

Wildpark Dünnwald

Hier ist es grün und wunderschön! Und es gibt eine ganze Menge zu sehen. Viele Tiere können Sie sich anschauen und deshalb ist der Wildpark auch besonders bei Familien mit kleinen Kindern so beliebt. Folgende Tiere gibt es im Park:

  • Damwild
  • Wildschwein
  • Wisente (ist bereits in der freien Natur ausgestorben!)
  • Muffelwild

Der Förster veranstaltet auch Führungen und erklärt dann alles wichtige rund um die jeweilige Tierart. Immer um 14.00 Uhr an dem 2. Mittwoch im Monat findet solch eine Führung statt. Der Start ist an folgender Position: Kalkweg/Dünnwalder Mauspfad, natürlich auf der Wildparkseite.

Eintritt

Der Eintritt ist kostenlos und deshalb ist der Park sicherlich auch ein attraktives Ziel für den Schulunterricht. Der Förster veranstaltet auch Gruppenführungen! Weitere Wildparks in ganz Deutschland finden Sie auch hier: https://www.wildpark-wildtierpark.de/.

Kontakt und Anschrift

Forstrevier Dünnwald
Dünnwalder Mauspfad (Wildpark)
51069 Köln
Telefon: 0221-601307
www.wildpark-duennwald.de

Persönlichkeiten

Bekannte Personen aus Dünnwald sind:

  • Franz Peter Kürten (1891–1957) war Schriftsteller und Volkskundler
  • Michael Weihofen, Eigentümer Ferienwohnung-Koeln.com :)

Unterkünfte in Dünnwald

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