Fewo Köln stellt vor: Eil

Der Stadtteil Eil hat eine Gesamtfläche von 16,25 km² und in etwa 9301 Einwohner. Er liegt südöstlich von Köln im Stadtbezirk Porz. Eil ist der größte Stadtteil von Köln.

Köln Eil

Ortsgliederung

Der Ortskern liegt im Südwesten. Nördlich grenzt Eil an das große Industriegebiet. Die Wahner Heide liegt auch zu weiten Teil in Eil, im Osten des Ortes. Die Wahner Heide ist ein Naturschutzgebiet. Auch das Naherholungsgebiet Gut Leidenhausen liegt in Eil. Das Schloss Röttgen ist ebenfalls in Eil zuhause. Das Schloss ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Geschichtliches zu Eil

1268 wurde der Stadtteil erstmalig in einer Urkunde erwähnt. Die Einwohner von Eil waren arme Leute. Sie waren Tagelöhner und verdingten sich ihren Unterhalt auf Röttgen und Leidenhausen. Im Mittelalter kam Eil zum Amt Porz. Im 19. Jahrhundert war Eil Teil der Bürgermeisterei Heumar und schon größter Ort hier. Die Kirche St. Michael wurde von 1903 bis 1905 gebaut. Der Architekt war Theodor Kremer. Sie wurde in neugotischem Stil errichtet. Der Stadtteil Eil bekam ersti 1917 eine eigene Pfarre. Die Bürgermeistereien Heumar und Wahn wurden zusammengeschlossen. Daraufhin gehörte Eil zur Gemeinde Porz. In den 1960er Jahren wurde ein Industriegebiet angesiedelt. Hier siedelten sich viele Kölner Firmen an. Die Preise für die Grundstücke waren günstig. Zum Beispiel die Deutz AG siedelten sich in diesem Industriegebiet an. Das Einkaufszentrum Plaza (das heutige Real) wurde in den 1970er Jahren errichtet. Es war eines der ersten großen Einkaufszentren Kölns. Daneben gibt es ein Autokino: Köln-Eil. Die Eingemeindung von Eil erfolgte 1975.

Naherholungsgebiet Gut Leidenhausen

Gleich neben dem Schloss Röttgen befindet sich das Naherholungsgebiet Gut Leidenhausen. Dort gibt es an Sehenswürdigkeiten zu sehen:

  • der ehemalige Rittergutsitz
  • die Greifvogelschutzstation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e. V.
  • das Obstmuseum Köln
  • das Haus des Waldes
  • ein Wildgehege
  • die Leidenhausener Pferderennbahn

Aus der Tenne von Gut Leidenhausen will man multimediale Ausstellungshalle machen. Auch eine kleine Gaststätte mit Cafe ist in Planung. Die Ausstellungshalle soll Stadt und Natur wiedergeben und die beiden in Kontrast stellen. Das geplante Projekt soll zwei Millionen Euro kosten. Das Gut wurde 2009 mit dem A-Stempel der "Regionale 2010" ausgezeichnet.

Wahner Heide

Die Wahner Heide ist als Naturschutzgebiet bekannt. Jedoch wurde es bis 2004 hauptsächlich als Truppenübungsplatz genutzt.

Sport

1928 wurde der Verein "Tischtennisvereinigung Grün-Weiß 1928 Porz-Eil e. V." gegründet. Der Tischtennisverein ist mit einer der ältesten Tischtennisvereine Nordrhein-Westfalens.

Persönlichkeiten

Bernhard Meller (1880 - 1971) war ein katholischer Priester sowie auch Bibliothekar.