Ferienwohnung Köln stellt vor: Elsdorf

Elsdorf gehört zum Stadtbezirk Porz in Köln. Der Stadtteil ist geradezu winzig, im Vergleich mit den anderen. Er ist von der Bevölkerungsanzahl sowie der Fläche, einer der kleinsten Stadtteile in Köln. Die Eingemeindung fand am 1. Januar 1975 statt. Elsdorf hat in etwa 1623 Einwohner und eine Fläche von 1,766 km².

Köln Elsdorf

Die Lage

Elsdorf liegt circa 55 Meter über dem Meeresspiegel. Östlich grenzt der Stadtteil an Grengel sowie Wahnheide. Hier liegt auch die Bundesautobahn. 59. Südlich grenzt es an Wahn und westlich an die Stadtteile Zündorf sowie Porz. Im Westen befindet sich auch die Eisenbahnstraße mit der S 12. Die nördliche Grenze bildet Urbach mit der Friedensstraße und der Friedrich-Hirsch-Straße. Elsdorf war vorher ein Straßendorf. Das alte Ortszentrum ist langgezogen. Der Ortskern wurde auf einem ehemaligen Rheinarm errichtet. Daher ist der Grundwasserspiegel eher hoch. Auch gibt es in den Gärten sowie Feldern daher sehr viele Kieselsteine.

Geschichtliches

1371 wurde Elsdorf als Eygelstorp angeführt. Die Ableitung von Elsdorf stammt vom Namen Eigil. Die ältere Generation sprach noch immer von Eilsdörp. Diese Generation verstarb inzwischen. Es ist aber noch immer bekannt. Elsdorf gehörte im Mittelalter zum Amt Porz. 1806, nach Errichtung des Großherzogtums Berg, wurde Elsdorf in die Mairie Wahn des Kantons Mülheim einverleibt. Mülheim gehörte zum Departement Rhein. Im Jahre 1815 kam Elsdorf dann zu Preußen. Zur Stadt Porz gehört Elsdorf seit 1929 und seit dem Jahre 1975 ist Elsdorf ein Stadtteil Kölns.

Landwirtschaft im Stadtteil

Elsdorf liegt mitten von Landwirtschaft. Sonst ist neben Elsdorf nur Libur noch von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. Die Nutzflächen der Landwirtschaft liegen höher als der Ortskern und ihre Böden sind ertragreicher. Es gibt eine jährliche Niederschlagsmenge von 700 bis 800 mm. Es werden Weizen, Gerste, Roggen und Mais angebaut. Aber auch Zuckerrüben und Raps werden angebaut. Die Häuser und die großen Gärten wurden bis circa 1950 noch bewirtschaftet. Es wurden Kartoffel, Spargel und andere Gemüsesorten gepflanzt. Daneben gab es zahlreiche Obstbäume wie Äpfel, Birne, Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche. Die Einlagerung von Kartoffel, Äpfel und dem Wurzelgemüse erfolgte im späten Herbst. Das Obst, wie Äpfel, Birnen und Kirschen, wurde eingekocht. Auch Würste machte man selbst und sie wurden geräuchert. Größere Höfe betrieben bis Anfang der 1960er Jahre noch Schweinemast und Milchwirtschaft.

Elsdorf ist gegliedert in den alten Ortskern sowie der Dorferweiterung. Zwei Straßen, die zusammenführen, bilden das Ortsbild am Dorfplatz. Die Gilsonstraße hieß früher Dorfstraße.

Der alte Ortskern

Das älteste Bauwerk in Elsdorf ist ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1789. Es gehört zum adligen Landgut "Bergerhof". Zu dieser Zeit war Elsdorf ein Weiler mit einigen Bauernhöfen. Im 19. Jahrhundert wurden die großen Felder unter den Erben aufgeteilt. So entstanden die langezogenen Gartengrundstücke. Die vormals hier stehenden Bauernkaten wurden im Laufe der Zeit abgerissen. Sie wurden durch 1 1/2-geschossige Ziegelsteinbauten ersetzt. Diese wurden im 20. Jahrhundert verputzt oder verklinkert. Davon sind nur noch einige erhalten. Die Bauten hatten nur circa 60 m², die auf zwei Ebenen aufgeteilt waren. Diese kleinen Häuser hatten meist fünf Räume sowie eine Wohnküche, jedoch kein Bad. Ein Badezimmer wurde in späterer Folge angebaut. Neben dem Viehstall stand ein Plumpsklo. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden größere Bauten. Diese verfügten auch über Bäder. Der Dorfplatz von Elsdorf ist fast dreieckig. Er befindet sich an der tiefsten Stelle von Elsdorf. Es wurde ein Löschwasserteich zugekippt, der heutige Dorfplatz. 1930 wurde ein neuer Löschwasserteich erbaut. Heute ist dieser mit Sand aufgefüllt.

Die neue Siedlung

Schon 1920 gab es in der Hermann-Löns-Straße einige Bauten. Zwischen 2006 und 2012 entstand ein neues Wohngebiet. Östlich der B 8 gelegen, wurden 2 1/2 -geschossige Wohnhäuser errichtet. Auch Reihenhäuser wurden gebaut. Wegen hohem Verkehrslärm bildet zum neuen Wohngebiet ein Lärmschutzwall die Grenze. Der Wall ist 4,50 Meter hoch.

Religion in Elsdorf

Elsdorf hatte keine eigene Kirche. Die Bewohner von Elsdorf feierten die Messe im 1,3 km entfernten Urbach. Die dortige St. Bartholomäus Kirche diente auch den Einwohnern von Elsdorf als Gotteshaus. Zu Fronleichnam gibt es auch heute noch eine Prozession. Teppiche aus Blüten und gefärbtem Sägemehl säumten die Straße an Gottestracht. Der Urbacher Pfarrer trug die Monstranz mit den Hostien über diese geschmückte Straße.

Brauchtum in Elsdorf

Auf dem Dorfplatz zum 1. Mai ein Maibaum aufgerichtet. Die Birke am Ende des Monats wieder entfernt. Auch ein Weihnachtsbaum, eine Fichte, wird am Dorfplatz aufgestellt. In Elsdorf gibt es den Karnevalsverein "Fidele Elsdorfer". Der Verein stattet jährlich einen Wagen für den Porzer Umzug aus. Dieser ist mit Papierblumen geschmückt.

An Sehenswürdigkeiten gibt es hier

Dem Schöffen Johann Schmitz, der Pächter des Gisterhofes in Elsdorf, wurde ein Dank- und Gedenkkreuz errichtet. Es ist mit dem Jahr 1760 datiert. Das Heiligenhäuschen steht auf einem Feld. Es ist umgeben von drei Lindenbäumen. Es handelt sich um eine Marienkapelle von 1925. Der vorherige Bau war verfallen und durch die neue Kapelle ersetzt.