Ferienwohnung Köln präsentiert: Libur

Libur befindet sich weit im Süden von Köln. Seine Eingemeindung fand am 1. Januar 1975 statt. Libur besitzt eine Fläche von in etwa 6,38 km² und hat circa 1115 Einwohner. Libur gehört zum Stadtbezirk Porz und der Stadtteil hat die wenigsten Einwohner als eigenständiger Stadtteil von Köln. Auch die Bevölkerungsdichte ist die niedrigste.

Koeln Libur

Lage des Stadtteils

Wahn und Lind bilden die nordöstliche Grenze zu Libur. Niederkassel-Uckendorf ist die südliche Grenze und die westliche Grenze bildet Niederkassel-Ranzel. Dann gibt es noch Zündorf als die nordwestliche Grenze zu Libur.

Geschichtliches

Die erstmalige urkundliche Erwähnung fand im Jahre 1183 statt. Auch das Mirakelbuch Annos II., welches aus dem Jahre 1185 stammt, erwähnt Libur. "Villula Lebure" wurde es genannt. 1411 wurde es "Lebur" geschrieben und so auch erwähnt.

Namensbedeutung

Die Bedeutung des Namens Libur: Es kann Obdach oder auch Schutz bedeuten. Aber ebenso ist es eine althochdeutsche Ableitung der Wörter "le", was Grabhügel bedeutet sowie "bur", welches Haus oder Wohnung bedeutet. Somit würde das Wort Libur "Wohnort am Grabhügel" bedeuten. Das Amt Porz war im Mittelalter zuständig für Libur, das zum Herzogtum Berg gehört. 1806 wurde das Großherzogtum Berg gegründet. Und 1808 kam es zu einer neuen Verwaltung, wobei man die Franzosen als Vorbild hatte. Die preußische Bürgermeisterei Wahn war dann seit 1815 zuständig für Libur. Ab 1822 gehörte Libur zur Rheinprovinz. 1927 fand eine Umbenennung zum Amt Wahn statt. 1929 wurden dann die Ämter Heumar sowie Porz zusammengelegt. Der Kreis Mülheim wurde aufgelöst. Somit kam das Amt Porz 1932 zum Rheinisch-Bergischen Kreis. Im April 1945 kam es zu letzten deutschen Kampfhandlungen. Dabei wurden anschließend deutsche Waffen sowie Munition in einem Feuerlöschteich entsorgt und versenkt. "Schullekul" hieß der Löschteich. Da sich der Feuerlöschteich in unmittelbarer Nähe der Schule befand, waren Eltern in Sorge. Es kam vor, dass Kinder mit Munition spielten. Außerdem gab es eine starke Geruchsbelästigung sowie eine Mückenplage. So kam es immer wieder zu Anfragen aus der Bevölkerung um Beseitigung des Löschteiches. Am 18. März 1957 wurde dann die Räumung beschlossene Sache. Die Arbeiten zur Räumung dauerten über zwei Monate. Einen Abschluss dieser Räumung gab es am 15. Juni 1957. Das Kriegsmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg wurde geborgen und vernichtet. Seit dem Jahr 2005 kommt es zum Ansteigen der Bevölkerungszahl. Neubaugebiete entstanden.

Religion in Libur

St. Margaretha ist die katholische Pfarrkirche des Stadtteils Libur. Sie befindet sich im Zentrum des Stadtteils. Die Kirche gehört ebenso wie die Kirchen St. Aegidius Wahn, Christus König Wahnheide, St. Bartholomäus Urbach sowie St. Mariä Himmelfahrt Grengel zum Pfarrverband Christus König! Graf von Plettenberg stiftete 1482 eine Vikarie. Im Jahre 1582 wurde eine Feldkapelle in Libur gebaut. Die Kapelle wurde zur Ehre Margaretas von Antiochia gebaut. Im Jahre 1849 erhob man die Vikarie zur eigenständigen Pfarrei. In der Feldkapelle wurden Gottesdienste begangen. Die Kapelle wurde zu klein. Daher gab es am 25. April 1909 die Grundsteinlegung zum Bau der Pfarrkirche St. Margaretha. Am 13. Juli 1910 fand ihre Einweihung statt. Der Abriss der Feldkapelle erfolgte daraufhin am Beginn des Jahres 1911. Am 30. November 1911 kam es zur Konsekration, die Joseph Müller als Weihbischof durchführte.