Ferienwohnung Köln stellt vor: Urbach

Urbach ist im Osten Kölns liegend. Der Stadtteil gehört zum Stadtbezirk Porz. Er liegt zwischen Wahn und Eil sowie an der B 8. Urbach hat eine Einwohnerzahl von ungefähr 12.414 Menschen und eine Fläche von 2,293 km². Somit ist die Bevölkerungsdichte, gemessen an der Fläche, ziemlich hoch.

Köln Urbach

Geographische Lage

Urbach liegt an einem Seitenarm des Rheinflusses. Östliche Grenze bildet die Bundesautobahn 59 an Grengel. Die südliche Grenze bildet Elsdorf an der Friedrich-Hirsch-Straße sowie der Friedensstraße. Westlich gesehen grenzt Porz an Urbach. Die nördliche Grenze bildet Eil.

Geschichtliches

Es wird angenommen, dass sich der Name aus dem Wort Urbich entwickelt hat. Urbich leitet sich ab aus dem althochdeutschem Wort für "alter Bach". Da Urbach nahe eines alten Rheinarmes liegt, kann dies vermutet werden. Bis circa 1950 gab es in Urbach noch Feuchtgebiete, wie zum Beispiel am Bungert. Die erste Kirche wurde circa 1100 gebaut. Sie diente den ersten Siedlern als Gotteshaus. Das Dorf wurde gebaut, da eine Kreuzung an den Fernstraßen Deutz-Urbach-Altenrath-Bergisches Land sowie Heumar-Eil-Urbach-Wahn-Troisdorf-Siegburg bestand.

Die erst Erwähnten sind heute nur noch zum Teil zu erkennen. Etwa in Poll die Siegburger Straße, in Ensen der Urbacher Weg, in Porz der Deutzer Weg oder in Urbach die Kaiserstraße und die Waldstraße. Ein Magnolienbaum stand nahe der Gaststätte mit eigenem Tanszsaal. Der Gasthof lag an der Kreuzung. Der Magnolienbaum war auch über die Dorfgrenzen hinaus wegen seiner reichen Blüte bekannt. Im Osten der Uferhöhe wurde die Pfarrkirche St. Bartholomäus sowie mehrere große Höfe errichtet. Zum Beispiel der Kirchenhof, Leuschhof, Zehnthof oder auch der Maarhof. Im Westen entlang des flachen Uferbereichs, wurde der Sternenberger Hof und der Wiedenhof errichtet. Nahe des Wiedenhofs wurde auch die Schule gebaut. Nördlich der Kreuzung (auf dem Weg nach Köln - heute die Kaiserstraße) lag eine Erweiterung, die den Charakter eines Marktplatzes aufwies. Südlich gelegen lag ein Obstbaumgarten, der zur Pfarrei Bungert gehörte. Der Rheinarm wurde im Laufe der Zeit auch bebaut. Der ehemalige Bungert besitzt heute einen Grünbereich mit einem Kinderspielplatz.

Am Südende steht ein Kriegerdenkmal. Dieses wurde vom Urbacher Hauptlehrer Johann Barz initiiert. Der Kölner Architekt Ludwig Paffendorf entwickelte es. 1934 war das Denkmal fertiggestellt. Die Dörfer Porz, Eil und Elsdorf nutzten die Urbacher Kirche ebenfalls als ihren Pfarrmittelpunkt. Früher gehörte Urbach zum Amt Porz im Herzogtum Berg. Die umliegenden Dörfer waren politisch immer eng miteinander verwoben. Das Großherzogtum Berg wurde im Jahre 1806 errichtet. Die Verwaltung wurde daraufhin 1808 neu gegliedert. Die Administration wurde nach französischem Vorbild eingerichtet. 1808 kam Urbach zum Departement Rhein. Im Jahre 1815 kam Urbach zu Preußen und wurde der Bürgermeisterei Heumar einverleibt. Der Fluß Rhein wurde als Verkehrsader und Transportweg genutzt, als die Industrialisierung voranschritt. Porz-Urbach wurde ein neuer Industriestadtteil. Ein Bahnhof wurde gebaut. Es entstand die Strecke Köln-Niederlahnstein. Der damalige Bahnhof nennt sich heute Porz-Rhein. 1929 kam es zum Zusammenschluss der Gemeinden Heumar und Wahn. Die Großgemeinde Porz am Rhein entstand. 1951 wurden die Stadtrechte verliehen. Die Eingemeindung oder kommunale Neugliederung kam 1975 zustande. Urbach ist heute ein reines Wohngebiet. Die Verkehrslage ist nach wie vor günstig. Urbach wuchs mit den einstigen Nachbardörfern zu einer städtischen Einheit zusammen.

Gutshof "Maarhof"

Es handelt sich um einen geschlossenen, vierflügeligen Hof. Maarhof liegt an der Frankfurter Straße in Porz-Urbach. Das Herrenhaus besteht aus zwei Stockwerken mit einer Stuckfassade (1896). Die Wirtschaftsgebäude sind Backsteinbauten. 1623 wurde der Maarhof erstmalig in einer Urkunde angeführt. Der Gutshof hat einen Denkmalschutz-Status. Dieser besteht seit 1982. Die Hofanlage wurde im Jahre 1985 restauriert und es gab ein Richtfest. 23 Wohnungen bestehen in unmittelbarer Nähe zur historischen Wohnanlage.

An Religion gibt es in Urbach...

  • die Evangelische Friedenskirche
  • sowie die Katholische Kirche Bartholomäus

Einrichtungen in Urbach

Als erwähnenswerte Gebäude sollen aufgeführt werden:

  • Katholische Grundschule
  • Katholischer Kindergarten Sankt Bartholomäus
  • Ortsverbandsgebäude des DRK-Porz