Fewo Cologne stellt vor: Volkhoven / Weiler

In Volkhofen / Weiler wohnen in etwa 1397 Einwohner pro km². Die Einwohnerzahl wird auf circa 6082 beziffert. Volkhofen / Weiler haben eine Gesamtfläche von 4,353 km². Die Eingemeindung von Volkhofen fand am 1. April 1888 statt. Weiler folgte erst viel später, und zwar am 1. April 1922. Die beiden Stadtteile gehören zum Stadtbezirk Chorweiler.

Volkhoven Weiler

Die Lage

Volkhoven/Weiler liegt linksrheinisch im Norden von Köln. Die unmittelbaren Nachbarn der Stadtteile sind neben Roggendorf / Thenhoven, Blumenberg, Chorweiler, Heimersdorf, auch Lindweiler und Esch / Auweiler.

Geschichte der Stadtteile

Die beiden Stadtteile entstanden aus zwei winzigen Dörfern. Im 20. Jahrhundert wuchsen die Dörfer dann zusammen und verschmolzen zu einer Einheit. Volkhoven lag mehr südseitig. In der französischen Besatzungszeit gehörte Volkhofen zum Kanton Weiden. 1888 kam es zur Eingemeindung in die Bürgermeisterei Longerich. Weiler liegt nordseitig und gehörte damals zur Bürgermeisterei Worringen. Die Eingemeindung erfolgte später, 1922. Volkhoven und Weiler haben große Gehöfte, die auch noch heute existieren. Der Bürgershof und der Georgshof sind noch erhalten. Weiler hat zudem die 1766 erbaute Kirche im Ortskern. In den 1920er Jahren entstand eine kleine Ansiedlung mitten zwischen den beiden Dörfern. 1925 wurde hier eine neue Pfarrkirche erbaut. St. Cosmas und Damian wurde die Kirche genannt. Im selben Jahr entstand auch ein neues Wasserwerk. Es entstand in einem Waldgebiet. Dieses Wasserwerk dient heute noch einem Großteil der linksrheinischen wohnhaften Kölner Bürger zur Trinkwasserversorgung. Der Pulheimer Bach füllt den Wasserkörper des Grundwassers auf. In drei Kilometer Entfernung gibt es hier ein Naturschutzgebiet. Hier versichert auch der Bach. Das Trinkwasser hat eine gute Qualität. Das Wasserschutzgebiet ist über einen Lehrpfad des Pulheimer Baches mit der Ville verbunden. Auch mit dem Naturpark Rheinland besteht eine Verbindung. Leider musste Volkhoven im Jahr 1964 ein Attentat erfahren. Der Amokläufer war ein Frühpensionist, der sich von Behörden ungerecht behandelt fühlte. Es kam zu einem Überfall in seiner alten Schule. Es gab elf Tote, darunter zwei Lehrerinnen und Kinder.

Volkhofen / Weiler wurde dann in den 1970er Jahren an Bedeutung zurückgedrängt. Die neu erbaute Trabantenstadt Chorweiler geriet mehr in den Mittelpunkt. Die Verkehrserschließung wurde dadurch aber besser. Ein Autobahnzubringer wurde südlich gebaut. Die vierspurige Erschließungsstraße liegt im Osten und geht direkt an Volkhofen / Weiler vorbei. Auch eine S-Bahn Strecke wurde neben dem Autobahnzubringer errichtet. Der Kölner Hauptbahnhof ist in nur 15 Minuten mit den Zügen der S 6. Die Linie 11 fährt aus der anderen Richtung über Dormagen und Neuss bis Düsseldorf. Im Westen gibt es die Eisenbahnstrecke Köln-Neuss bis Krefeld. Die Bahnstrecke besteht bereits seit über 150 Jahren. Es gab auch in Weiler eine Haltestelle. Aber diese ist schon länger nicht mehr betriebsbereit. Ende der 1960er Jahre wurde ein großer Friedhof gebaut. Er wurde für die Stadtteile Seeberg, Heimersdorf, Chorweiler, Blumenberg sowie Lindweiler errichtet.

Öffentliche Einrichtungen in den Stadtteilen

Der Stadtbezirk Chorweiler hat nur eine Berufsfeuerwehrwache. Diese befindet sich am Ortsrand. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat im Norden einen Bau. Volkhoven hat ein Gymnasium. Es ist das einzige in der gesamten Trabantenstadt.

Die Simultanhalle wurde auf dem ehemaligen Schulhof der Dorfschule errichtet. Die einstige Schule ließ man nach dem Attentat schnell schließen. In den 1970er Jahren entstand die Halle zum geplanten Neubau des Museums Ludwig. Es sollte probiert werden, wie der Lichteinfall für die Bilder des Museums wirkt. Es handelte sich um einen Versuch. Darum entstand die Halle. Danach benutzten die Halle lokale Künstler als Atelier. Auch als Ausstellungshalle wurde sie benützt.

Freizeit

Im Juni 2008 bekam Weiler einen neuen Park. Der Generationenpark wurde hier eröffnet. Der Bürgerverein Köln-Volkhoven-Weiler war der Gründer.