Fewo Köln in Raderthal

Raderthal

Mit der Ferienwohnung Köln in Raderthal. Der Stadtteil mit den Postleitzahlen 50968, 50997 liegt ganz im Süden der Rheinmetropole und ist politisch gesehen dem Stadtbezirk Rodenkirchen zugeordnet. Er hat die laufende Stadtteilnummer 204.

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
204 3,21 Quadratkilometer 5.000

Geographische Lage Raderthal

Raderthal grenzt im Süden an Rondorf und die Autobahn A4, im Norden an Köln Raderberg, im Osten an Köln-Marienburg und im Westen an Zollstock und den anliegenden Südfriedhof.

Historie zu dem Ortsnamen

Die direkte Nachbarschaft zum Stadtteil Raderberg führte dazu, dass der sich in einem Tal befindliche Ort einfach Raderthal genannt wurde. Das Tal war ein altes Flussbett des großen Rheins, welcher ja durch Köln fließt.

Haupteingang Dom
Früher floss der Rhein durch das Raderthal!

Die erste Erwähnung des Ortsnamens fand bereits im 13. Jahrhundert in den sogenannten kölnischen Schreinsbüchern statt. Weiterhin wurden auch Einträge im Sterberegister der kath. Pfarrkirche Immendorf gefunden, der erste Eintrag hier 1838.

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Bewirtschaftung und Industrie

Das Gebiet wurde im Mittelalter fast ausschließlich von Bauern bewirtschaftet, welche alle in der St. Severin im Kirchensprengel eine Bleibe fanden. So entstand dann im Jahre 1384 die Bauernbank Severin. Im 19. Jahrhundert fand dann die Industrie Einzug und die armen Bauern mussten ihre Höfe zurück lassen und sich umsiedeln.

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entstand in dem Ort eine sogenannte "englische Siedlung" welche in unmittelbarer Nähe zum "Fritz-Encke-Volkspark" liegt. Heute steht diese unter Denkmalschutz. Schöne weite Straßen und ein großer, alter Baumbestand machten die Straßen zu einer attraktiven Wohngegend. Aus diesem Grunde konnte der Bund die Häuser auch sehr schnell auf dem freien Wohnungsmarkt verkaufen.

Gebäude und Freizeit

  1. Heeresamt des Bundesverteidigungsministeriums
  2. Festungsring Köln
  3. Philippuskirche
  4. Europaschule
  5. Kreiswehrersatzamt
  6. Bundeswehrfachschule
  7. Diakonie Michaelshoven

Direkt am Kölner Grüngürtel gelegen

Raderthal liegt direkt am "Kölner Grüngürtel". Hier die Geschichte dazu... Es ist letztlich der militärischen Vorsicht der einstigen Kölner Stadtväter im Mittelalter zu verdanken, dass die untersagte Bebauung außerhalb der Stadtmauern ausreichend Platz für die Festungsanlagen im frühen 19. Jahrhundert und damit auch genügend Raum für die Entstehung des Grüngürtels ab 1922 ließ. Die unter preußischer Herrschaft zwischen 1816 und 1881 errichteten Festungsringe wurden nach dem Ersten Weltkrieg gemäß des Vertrags von Versailles fast komplett abgerissen. Der damalige Kölner Bürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer sorgte dafür, dass die Anlagen entgegen der Pläne der englischen Besatzer nicht vollständig abgebrochen wurden und das Gebiet als Ödland brachlag, sondern nach und nach mit Grünflächen sowie Park- und Sportanlagen bebaut werden konnte. Die umfangreichen Arbeiten dienten dabei als höchst willkommene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für zahlreiche heimkehrende Soldaten. Teilweise wurden auch private Grundstücke für den Grüngürtel enteignet. Die verbliebenen Reste des äußeren und inneren Festungsrings wurden stadtplanerisch gelungen in die Park- und Grünflächen integriert und können noch bis heute besichtigt werden. Klar erkennbar sind etwa nach wie vor das Fort Paul im Volksgarten und das Fort X am Neusser Wall.

Der ursprüngliche Plan, den Grüngürtel lückenlos und durchgehend zu gestalten, ließ sich jedoch aufgrund der gegebenen Bebauung mit Wohnhäusern, Verwaltungsgebäuden und Eisenbahnlinien nicht vollständig realisieren. So zieht sich der Innere Grüngürtel zwischen dem Rheinufer im Stadtteil Köln-Riehl über sieben Kilometer ohne Unterbrechung nur bis zur Luxemburger Straße. Im angrenzenden Volksgarten durchkreuzen die Bahnlinien nach Bonn und zur Südbrücke den Grüngürtel optisch deutlich. Als Fortsetzung erkennbar sind die zu einem Blumengarten umgestalteten Festungsterrassen im Friedenspark am Hans-Abraham-Ochs-Weg in Neustadt-Süd, wo sich auch das ehemalige Fort I befindet. Gut erkennbar sind die geometrisch angelegten Wege der einstigen Festung auch rund um die Universität sowie an der Aachener Straße und am Aachener Weiher im 2004 eröffneten Hiroshima-Nagasaki-Park. In Neustadt-Nord zwischen dem Hansaring und der Inneren Kanalstraße zählen außerdem der August-Sander-Park, der Lis-Böhle-Park an der Niehler Straße, der Lentpark, der Johann-Giesberts-Park an der Amsterdamer Straße und das Gelände des Kölner Zoos an der Riehler Straße zum Inneren Grüngürtel. Auch der Alhambrapark zwischen Merheimer Platz und Escher Straße in Köln-Nippes sowie der Carola-Williams-Park zwischen Aachener und Vogelsanger Straße werden dazu gezählt.

Noch mehr Grün

Rechtsrheinisch gehören der Rheinpark zwischen Deutz und Mülheim sowie der Deutzer Stadtgarten unweit des Jüdischen Friedhofs Deutz am Judenkirchhofsweg zum Inneren Grüngürtel. Zum weniger klar erkennbaren Äußeren Grüngürtel auf der rechten Rheinseite gehören diverse Friedhöfe, Kleingartenanlagen sowie Sportanlagen und Parkflächen. Vor allem die ca. 150 Hektar große Merheimer Heide zwischen den Stadtteilen Buchheim und Holweide sowie Merheim und Höhenberg ist ein intensiv genutztes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Sportflächen. Auch auf der linken Rheinseite ist der Äußere Grüngürtel aus der Vogelperspektive an vielen Stellen nicht sofort als solcher zu erkennen. Recht klar zeigt sich der Verlauf jedoch zwischen dem Rheinufer und den Stadtteilen Rodenkirchen, Marienburg, Raderthal, Klettenberg und Zollstock entlang der Bundesautobahn 4 und der Bundesstraße 51 im Südwesten Kölns. Dort befindet sich auch der speziell im Sommer gut besuchte Kalscheurer Weiher, den viele Besucher gerne mit Leihbooten befahren. Weiter östlich liegen der nicht minder als Freizeit- und Erholungsfläche beliebte Fritz-Encke-Volkspark sowie der Südpark und der Forstbotanische Garten und Friedenswald an der Friedrich-Ebertstraße. In Klettenberg unterbricht eine Bahnlinie den Grüngürtel, folgt man der Militärringstraße in Richtung Sülz, schließen sich der dortige Kölner Rugby-Park, der Beethovenpark sowie der Rhein-Energiepark an.

Sehenswerte Attraktionen im Forstbotanischen Garten sind die Rhododendron-Schlucht, der Felsengarten und das nah gelegene Kölner Festungsmuseum. Der gut 20 Hektar große Friedenswald wurde größtenteils auf Kriegsschutt angelegt. Gleiches gilt für den sog. Pilzberg im Beethovenpark, der schöne Sicht auf die Umgebung bietet und im Winter gerne zum Rodeln genutzt wird. In dem gut 40 Hektar großen Park liegt auch die häufig von der Bevölkerung für gesellige Zusammenkünfte aller Art gerne genutzte Volkswiese. Im Rhein-Energiepark befindet sich wiederum das Trainingsgelände des 1. FC Köln. Der westlich angrenzende, ca. 20 Hektar große Decksteiner Weiher ist ein gleichermaßen beliebter Treffpunkt. Freizeitangebote sind ein Bootsverleih und ein Minigolfplatz sowie der Trimm-dich-Pfad an der Berrenrather Straße. Weiter auf dem früheren Militärring in Richtung Norden folgt der 200 Hektar große Lindenthaler Tierpark an der Kitschburger Straße. Der ganzjährig geöffnete Tierpark bietet kostenlosen Eintritt, zu sehen gibt es über 250 Tiere aus heimischen Rassen. Nordwestlich schließt das Rhein-Energiestadion, die Spielstätte des 1. FC Köln an, in der Nachbarschaft liegt die bundesweit und international renommierte Deutsche Sporthochschule Köln. Im weiteren Verlauf zwischen den Stadtteilen Müngersdorf, Vogelsdorf und Bickendorf gibt es nur wenig Grün. An der U-Bahn-Station Bocklemünd beginnt jedoch der gut 520.000 m² große Westfriedhof, auf dem auch zahlreiche Kriegstote ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Schon weit weg

Nur teilweise auf Kölner Stadtgebiet und damit auch im Äußeren Grüngürtel liegt das Feuchtgebiet Große Laache westlich der Bundesautobahn 1. Während dieses größtenteils zur Nachbarstadt Pulheim im Rhein-Erft-Kreis gehört, wird das gut 73 Hektar große Naturschutzgebiet Baadenberger Senke und Stöckheimer See in der Regel zum Kölner Grüngürtel gezählt. Auch die insgesamt ca. 28 Hektar großen Escher Seen im Stadtteil Esch/Auweiler gehören dazu, die beiden ehemaligen Baggerseen sind seit Ende der 1980er Jahre populäre Badegewässer. In den drei nordöstlich angrenzenden Stadtteilen Seeberg, Chorweiler und Blumberg können der Olof-Palme-Park an der Merianstraße und die Grünanlagen zwischen der Neusser Landstraße und Mercatorstraße zum Grüngürtel gezählt werden. Östlich der Bundesstraße 9 bietet das Naherholungsgebiet Fühlinger See hohen Erholungswert. Hier gibt es eine häufig für Wettkämpfe genutzte Regattastrecke. An dem See finden darüber hinaus oft Konzerte und Musikfestivals statt. Je nach genauer Auslegung zählen Beobachter und Experten auch das Waldgebiet Chorbusch im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven, die Rheinaue Worringen-Langel und das Worringer Bruch zum Grüngürtel. Recht unumstritten ist hingegen die Zugehörigkeit der knapp 250 Hektar großen Rheinaue Langel-Merkenich am linken Rheinufer. Am rechten Ufer stellt das Hitdorfer Laach eine lokal beliebte Freizeitfläche dar.

Als dritter Kölner Grüngürtel wird mitunter der gut 1.000 km² große Naturpark Rheinland im Westen von Köln und Bonn bezeichnet. Das Gelände ist zum Beispiel vom Erft-Radweg sowie der Kaiser-Route und Wasserburgen-Route touristisch erschlossen. Als Sehenswürdigkeiten gelten der Freizeitpark „Phantasialand“ bei Brühl, die Ruine der Tomburg aus dem 9. Jahrhundert bei Rheinbach und das wegen seiner zahlreichen Wanderwege viel besuchte und 260 Hektar große Marienfeld bei Frechen. Als Verbindung des Kölner Grüngürtels mit dem Naturpark dient der Landschaftspark Belvedere zwischen Bocklemünd und Müngersdorf.

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