Wetter und Klimatabelle in Köln

Köln liegt bei 50° 55‘ 59 nördlicher Breite und 6° 57‘ 0 östlicher Länge. Die Stadt befindet sich im deutschen Bundesland Nordrhein – Westfalen. Die Rheinwiesen im Stadtteil Worringen bilden mit 36,4 m über Normalnull (NN) die niedrigste Erhebung im gesamten Stadtgebiet. Der höchste Punkt der Stadt ist dem Stadtteil Rath zuzuordnen. Dieser entspricht einer Höhe von 118, 04 m über NN. Somit beträgt die Höhendifferenz im städtischen Gebiet 81,44 m. Dem Gesetz der thermischen Höhenstufen folgend treten daher minimale Temperaturunterschiede innerhalb der Stadt auf, die auf die innerstädtischen Höhenunterschiede zurückzuführen sind. Demzufolge sinkt die Temperatur pro 100 Meter Höhenanstieg um durchschnittlich 1 ° Celsius ab. Da die Höhendifferenz in der Stadt lediglich 81,44 m entspricht, fällt das Temperaturgefälle gering aus und liegt bei knapp 0,8 ° C zwischen der niedrigsten und der höchsten Erhebung.

Wir haben ein Mittelbreitenklima!

Aufgrund seiner geographischen Lage wird die Rheinmetropole von einem maritimen, semihumiden, warmgemäßigten Mittelbreitenklima geprägt. Die relative Nähe zu Nordsee, Atlantik und Golfstrom beeinflussen unmittelbar das dortige Klima. Entsprechend fallen die Winter verhältnismäßig mild und die Sommer gemäßigt aus. Zudem ist die tägliche Temperaturamplitude gering. Gemäß dem semihumiden Klima sind durchschnittlich 6 – 9 Monate eines Jahres in dieser Region humid. Folglich liegt der Niederschlagswert in diesen Intervallen über dem möglichen Wert der Verdunstung durch die reale Landschaft.

Die Kölner Bucht

Die Stadt ist in der sogenannten „ Kölner Bucht“ angesiedelt. Dieser geographische Begriff bezeichnet eine im Südwesten Nordrhein – Westfalens gelegene Landschaftsformation im Dreieck der Städte Aachen, Düsseldorf und Bonn. Köln bildet das geographische Zentrum der Formation. Die „ Kölner Bucht“ gilt als südlichster Arm des Niederrheinischen Tieflandes und wird als klimatischer Gunstraum klassifiziert. Westwinde bestimmen primär das regionale Klima. Folglich kennzeichnen vorwiegend regelmäßige vom Atlantik ausgehende Tiefdruckgebiete die Wetterlage. Diese Tiefausläufer überqueren das Gebiet und versorgen die Region mit entsprechenden Niederschlägen. Seltener auftretende Hochdruckwetterlagen sind an längerfristige trockene Perioden gebunden, da die Tiefdruckgebiete im Zuge dessen nördlichen oder südlichen Zugbahnen folgen.




Dieser geographische Gunstraum geht mit zahlreichen Besonderheiten hinsichtlich von Geologie, Niederschlägen, Temperaturen sowie Wetterlagen einher. Bezüglich der langjährigen Temperaturmittel zählt die „ Kölner Bucht“ im Winter zu den wärmsten Regionen von Deutschland. Langanhaltende Frostperioden und eine geschlossene Schneedecke bilden die Ausnahme.

Die Landschaftsformation

Die spezifische Landschaftsformation weist eine außergewöhnliche Reliefform auf. Dieses Relief kanalisiert bodennahe Luftströmungen und lenkt den Wind in Richtung Rheinverlauf. Deshalb sind die Böden der Region vor Erosion weitestgehend geschützt.

Die Landschaft wird von Erhebungen des rheinischen Schiefergebirges durchzogen. Selbiges verläuft diagonal zur dortig vorherrschenden Hauptwindrichtung. Daraus resultieren ausgeprägte Luv- und Lee – Effekten, die sich auf die Niederschläge und das Wetter auswirken. Der Begriff „ Luv“ ist der mit dem Wind zugekehrten Seite gleichzusetzen. Die Bezeichnung „ Lee“ umfasst die dem Wind abgewandte Seite. Wegen der überwiegenden Westwind- Wetterlage erreichen die Luftmassen die Region primär aus westlicher Richtung. Daher überquert die Luft das Hohe Venn, die Eifel und zieht anschließend ins Bergische Land östlich des Rheins. Im Verlauf dessen passiert die Luft unterschiedliche Erhebungs- und die damit verbundenen Temperaturgefälle.

Über den Regionen des Hohen Venn und der Eifel werden die Luftmassen erwärmt. Warme Luft weist eine große Speicherkapazität bezüglich von Feuchtigkeit und überwiegend niedrige Niederschlagswerte auf. Das Bergische Land ist von einem unebenen Relief geprägt. Deshalb verursacht der dortige Reliefanstieg eine Stauung und Abkühlung der aus Westen kommenden Luftmassen. Die Luft regnet dort ab. Daraus resultieren vermehrte regionale Niederschläge.

Zwei Wetterlagen

In der Region der Rheinmetropole sind zwei Wetterlagen vorherrschend. So beeinflussen westliche Windrichtungen das regionale Klima. Diese Nord – West bis Süd- West – Winde sind teilweise mit relativ hohen Windgeschwindigkeiten verbunden. Demgegenüber treten zusätzlich bodenständige Windsysteme auf. Indikatoren für diese Systeme sind im Regelfall Schwachwinde. Zudem stellen sich vereinzelt situative Kaltabflüsse vom Siebengebirge ein. Selbige treten regional beschränkt auf. In diesen Fällen setzen entsprechend schwache Winde ein. Diese werden durch das Rheintal kanalisiert und kommen aus süd- süd- östlicher Richtung.



Wetterdaten für 2017

Eine Wetterstation in dem Kölner Viertel Nippes liefert explizite Daten zur regionalen Auswertung des Klimas für das Kalenderjahr 2017. Die Messstation befindet sich auf einer Höhe von 58 m über NN. Die Station erfasst minütlich Mess- bzw. Einzelmesswerte. Diese skizzierten Daten sind als Synonymwerte für das Wetter im gesamten Stadtgebiet zu sehen.

Die niedrigste Temperatur des Jahres wurde mit – 5,8 °C am 6. Januar gemessen. Am 22. Juni wurde die jährliche Maximaltemperatur von + 35,1 °C erfasst. Demnach betrug die jährliche Durchschnittstemperatur in der Stadt + 12,6 °C.

Der sogenannte Windchill erreichte am 6. Januar sein jährliches Maximum. Die geringste jährliche Temperatur von – 5,8 °C wurde somit in ihrem subjektiven Kältegrad intensiviert. Die gefühlte Temperatur lag deshalb bei – 11, 7 °C. Der Hitzeindex erreichte am 19. Juli seinen Maximalwert im Kalenderjahr. Deswegen lag die gefühlte Temperatur an dem betreffenden Tag bei + 35,8 °C.

Die niedrigste Luftfeuchte für das Jahr 2017 wurde am 27. März mit einem Wert von 21 % dokumentiert. Die höchste Luftfeuchte wurde am 8. Januar mit 97 % aufgezeichnet. Demzufolge betrug die Luftfeuchte im Jahr 2017 durchschnittlich 73,7 %.

Der 11. Dezember markiert dem Tag mit dem niedrigsten jährlichen Luftdruck. Der Wert wurde an diesem Tag mit 975,8 hPa dokumentiert. Am 6. Januar erreichte der Luftdruck 1041,8 hPa. Somit entspricht der durchschnittliche jährliche Luftdruck einem Wert von 1016,4 hPa.

Der Maximalwert des Windes für 2017 wurde am 23. Februar mit 28,8 km /h dokumentiert. Der Durchschnittswert für die Windgeschwindigkeit liegt daher bei 5 km/h. Die Windböen erreichten am 23. Februar mit einer Höchstgeschwindigkeit von 64,4 km/h das jährliche Maximum.

Laut der Aufzeichnungen dominierten während des Jahres 2017 Windrichtungen aus West- Nord – West.

Die jährlichen Niederschläge liegen in ihrer Summe bei 693,48 mm. Der Juli bildet den Monat mit den größten Niederschlagsmengen mit rund 140 mm. Der April kennzeichnet den Monat mit den niedrigsten monatlichen Niederschlägen mit einem Wert von rund 16 mm.
Die maximale Regenrate wurde am 19. Juli verzeichnet. Dieser Tag skizziert den regional regenreichsten Wert des Jahres 2017. An diesem Tag gingen Regenmengen von 205,8 mm pro Stunde nieder.

Der UV –Index für das Kalenderjahr 2017 erreichte am 18. Juni den jährlichen Maximalwert von 7,3.

Entsprechend den Aufzeichnungen des „ Deutschen Wetterdienstes“ fielen insbesondere der Oktober und der März im deutschen Bundesgebiet zu warm aus. Statistiken belegen eine Abweichung der Lufttemperatur vom Normalwert der Jahre 1961 bis 1990 für die betreffenden Monate für die Region Köln.

Willkommen in Köln

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