Ferienwohnung Köln erklärt: Zollstock

Unterwegs in Köln Zollstock. Einige Informationen kurz vorgestellt von der Ferienwohnung Köln. Zugehörig zum Stadtbezirk Rodenkirchen und mit einer Fläche von ca. 5 km² können Sie den Stadtteil mit den Buslinien 130, 131, 133, 138 und 142 erreichen.

Zollstock

Die Postleitzahl lautet 50969.

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
205 5,04 Quadratkilometer 23.000

Lage von Zollstock

Angrenzend an insgesamt sieben Teile der Stadt Köln, welche wir hier kurz auflisten wollen: Neustadt Süd, Klettenberg, Sülz, Rondorf, Höningen, Raderthal und Raderberg.

Grünflächen und Parks

Ein sehr schöner Park in Zollstock ist der Vorgebirgspark und im Süden findet sich auch noch ein kleiner Teil des Kölner Grüngürtels.

Der beliebte Vorgebirgspark

Beim Vorgebirgspark handelt es sich um einen rund 14 Hektar großen Park im Süden des Stadtgebietes von Köln. Der Park liegt zwischen den Vororten Raderberg, Zollstock und dem Veedel Raderthal und wurde zwischen 1910 und 1914 angebaut. Eröffnet wurde er schließlich am 1. Juli 1914. Der Park wurde vom Gartenarchitekten Fritz Encke kreiert bzw. gestaltet, der königlicher Gartenbaudirekter und städtischer Gartendirektor seiner Zeit war. Viele Parkanlagen und Plätze in Köln wurden von ihm entworfen.

Im Wandel der Zeit

Der Vorgebirgspark liegt eingebettet in die Grünachse Süd, die den Volksgarten mit dem äußeren Grüngürtel verbindet. Letzterer wiederum koppelt das Meschenicher Naturschutzgebiet, das Naherholungsgebiet Entenfang und die offenen Landschaften zwischen Rhein und Vorgebirge bis Bonn. Dazu zählen auch kleinere Parkanlagen in Köln wie der Grünstreifen am Südfriedhof und die Verbindung zum Fritz-Encke-Volkspark, dem ehemaligen Volkspark Raderthal oder auch Volkspark genannt. Leider sind diese Grünstreifen durch die städtische Bebauung in den 1950er Jahren stark beeinflusst worden. War der Park einst mit fest umrissenen Grenzen versehen, so verschwanden diese im Laufe der Zeit durch fließende Rasenflächen und nachträglich angelegte Waldbepflanzungen Richtung Westen. Die alte Grenze ist nur mehr anhand des alten Baumbestandes zu erkennen. Zusätzlich wurde die nach Westen umgebende Straßenführung entfernt. Seine ursprüngliche Begrenzung findet man jedoch noch im Süden und Osten – direkt gelegen an der Kreuznacher bzw. Neuenahrer Straße. Noch heute kann man hier Sondergärten bestaunen, die mit einer alten Backsteinmauer abgegrenzt sind. Mitte der 1980er Jahre sollte der größte Teil dieser Anlage abgerissen werden, da man eine Autobahnstraße plante. Die Pläne dazu wurden jedoch wieder verworfen, und der Park renoviert und neu bepflanzt.

Gartenarchitektonische Gestaltung des Vorgebirgsparks

Beim Eingang an der Kreuznacher Straße befindet sich ein quadratischer und mit Ulmen bepflanzter Platz, der wie eine Diele eines Hauses wirkt. Von hier aus kann man zu den anderen Teilen des Park gehen. Richtung Westen findet man einen großzügig angelegten Freiraum, der sich über die gesamte Breite des Parks erstreckt. Diese weitläufige Wiese wurde früher als öffentliche Volks- und Spielwiese genutzt. Von hier aus kommt man in Längsrichtung zu einer Wegkreuzung, von wo aus man den Park Richtung Westen wieder verlassen kann. Quer betrachtet, fügen sich hier drei seitlich angelegte Sondergärten an, die gruppiert und auf einer Achse angelegt sind.

Der erste Garten

Der erste Garten wurde terrassenförmig angepflanzt. Vormals gab es ein Tor in der Buchenhecke, die auch heute noch rund um den Garten verläuft – damals war es der einzige Zugang zum Terrassengarten. Der Garten selbst verfügt in der Mitte über vertiefte Rasenflächen, die durch zwei sich kreuzende Wege erschlossen sind. Am Kreuzungspunkt befindet sich ein rundes und mit Stein eingefasstes Beet. Ursprünglich war dieses ein Springbrunnen. Die abgesenkte Fläche ist mit einer halbhohen Steinmauer eingefasst, früher war diese zusätzlich durch Stauden gesäumt, die sich außerhalb der Mauer entlang des Weges fortsetzten. Entlang dieses Weges, der rund um die terrassenförmigen Rasenflächen führt, befinden sich an der Längsseite regelmäßig angepflanzte Eiben, die von vier Steinsockeln unterbrochen sind. Ursprünglich befanden sich auf den Sockeln kleine Skulpturen.

Zur Kreuznacher Straße hin wird der Garten durch eine schmale Grünlinie abgegrenzt, die mit Linden in einer Art Allee versehen ist. Hier findet man auch eine Reihe von Bänken, die vor allem bei Spaziergängern sehr beliebt sind. Auf der anderen Längsseite Richtung Park wird der Garten durch eine Hecke abgeschirmt, die früher zusätzlich durch einen Lattenzaun gesäumt war. Auch hier befinden sich mehrere Bänke, die vor allem als Familiensitzplätze fungieren sollen. An der Schmalseite des Gartens Richtung Norden befand sich früher ein halbrunder Laubengang, der mit Efeu bewachsen und in einzelne Nischen unterteilt war. Dort befanden sich Tische und Stühle. Leider ist dieser Laubengang heute nicht mehr vorhanden. Lediglich aufgrund der runden Wegführung kann man grobe Rückschlüsse darauf ziehen.

Der zweite Garten

Der zweite Sondergarten ist ein Rosengarten. Charakteristisch ist hier das rechteckige und 42 m lange Teichrosenbecken, das sich im Mittelpunkt des Gartens befindet. Durch seinen türkisfarbenen Untergrund sticht es markant aus der Umgebung heraus. Früher wurde dieses Becken links und rechts von Stamm- und Polyantharosen gesäumt. Laut des Kölner Tageblatts vom 14. September 1911 gab es über hundert Sorten Rosen, die nach Farben sortiert waren. Sie waren in Reihen gepflanzt oder kletterten über eiserne Rosenbögen und Holzgeländern. Heute ist davon leider nichts mehr zu sehen. Richtung Straße wird der Garten mit einem weiß gestrichenen Bogengang eingefasst, der sich früher im dritten Garten, dem Staudengarten, als Fliedergang fortsetzte. Zum Baumplatz hin gab es eine Laube. Auf der Längsseite Richtung Park gibt es vier Sitzplätze, die mit Rankgerüsten und Hecken gesäumt sind. Im südlichen Bereich des Rosengartens führen zwei Treppen zu einem kleinen Baumplatz, der mit Linden bepflanzt ist. Von hier aus kommt man auch in den benachbarten dritten Sondergarten, dem Staudengarten.

Vormals gab es hier lange Rabatte mit einer Fülle von Blumen, die vom Frühling bis in den Herbst in unterschiedlichen Farbkombinationen blühten. Der Rand wurde gesäumt von einer geschnittenen Hecke, auf der Straßenseite konnte man durch den oben erwähnten Fliedergang spazieren. Mehrere Sitznischen waren in den Gang eingelassen. Leider ist der Staudengarten heute stark verwahrlost. Wo es früher kleine Wege gab, die um quadratische Wasserpflanzenbecken führten, befindet sich heute gewöhnlicher Rasen, der im Laufe der Zeit alles überwucherte. Lediglich im Herbst, wenn sich die Blätter in den Rasenmulden sammeln, kann man ansatzweise die ursprünglichen Wegführungen erkennen.

Südlich des Staudengartens stehen in einen Halbkreis gepflanzt Bäume, die den Laubengang im Norden des ersten Gartens nachbilden sollen. An der äußeren Spitze im Süden gibt es noch einen etwas erhöhten Platz, der von vier Bäumen beschattet wird. Aufgrund seiner Ursprünglichkeit, die er im Vergleich zu den anderen Plätzen im Park noch immer hat, gilt er als malerischster und schönster Ort im Vorgebirgspark.

Grund für die Errichtung des Parks

Mit den drei Sondergärten wollte Fritz Encke (laut Heinz Wiegand in seiner Arbeit über „Stadtgrün in Deutschland zwischen 1890 und 1925“) jene Menschen ansprechen, die nicht im Besitz eines eigenen Gartens waren. Der restliche, eher landschaftlich gestaltete Park hingegen sollte das Ziel haben, das damals wachsende Interesse nach Sport- und Spielmöglichkeiten zu fördern. Ebenso sollte die volkshygienischen und sozialen Anschauungen gefördert werden. Nicht zuletzt wollte er vor allem aber einer großen Besuchermenge einen frei nutzbaren Raum für Aktivitäten im Freien zur Verfügung stellen. So war der Vorgebirgspark aus heutiger Sicht für damalige Zeiten ein moderner Volkspark.

Der Vorgebirgspark heute

Heute findet man noch immer die bereits oben erwähnte Volks- und Spielwiese im Westen sowie den Kinderspielplatz, der durch gigantische Bäume beschattet ist, im Süden des Parks. Im Norden gibt es den betonierten Wateteich, der den amerikanischen „Wading Pools“ nachempfunden war. Das Becken dazu existiert auch heute noch. In einer kleineren Version gibt es dieses auch im Stadtgarten von Köln. Dieses Becken ist in der Mitte rund 40 cm tief und wird nach außen hin immer flacher.
Früher gab es um den Teich eine Sandbank, wofür das Erdreich unter Enckes Leitung 75 cm tief ausgehoben wurde. Schattenspendende Bäume waren darum angelegt, dazwischen gab es einen kleinen Unterstand, der als Umkleidekabine für die Kinder diente. Damals war der Wateteich eine Hauptattraktion des Vorgebirgsparks, weil die Menschen an sonnigen Tagen der Großstadtatmosphäre entfliehen und es sich stattdessen am künstlich angelegten Badestrand bequem machen konnten. Heute findet man anstelle des Strandes einen Basketballplatz, der Unterstand ist komplett verschwunden.

Dennoch bietet der Park auch heute noch für Kinder, Familien, Tierfreunde und Sportler seine Attraktionen. So haben sich einige Schulen und Kindergärten am Rande des Vorgebirgsparks angesiedelt, ebenso Sport- und Schwimmvereine. Im Park gibt es neben dem großen, oben erwähnten Kinderspielplatz auch kleiner Spielflächen. Ein Grillplatz ist ebenso vorhanden. Hundefreunde finden in Zollstock eine großzügige Hundefreilauffläche.
In nördliche Richtung führt der Robert Schmidt Weg durch den Waldbestand des Parks, wo sich in der Radeberger Brache ein wahres Naturparadies entwickelt hat. Mehrere Fuß- und Radwege führen durch die gesamte Parkanlage.

Geschichte und Namensherleitung

Erstmalig im Jahre 1877 erwähnt und früher eigentlich nur aus Feldern bestehend entstand der Name bedingt durch ein damals ansässiges Zollhaus (Zollstock). Es stand auf einem wichtigen Schnittpunkt zwischen den Feldwegen und dem nach Köln verlaufenden Bischofsweg.

zollstock
Am Feldweg wurde der der Zoll einbehalten

Verkehr

Die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut. Viele Buslinien und auch die Straßenbahnlinie 12 der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) fahren nach Köln-Zollstock. Doch Sie fahren noch einige Zeit von Zollstock bis in die City, deshalb empfiehlt es sich vielleicht nicht unbedingt dort eine Ferienwohnung oder eine Unterkunft Köln zu buchen.

Gebäude und Einrichtungen

  • Südfriedhof
  • Güterbahnhof Eifeltor
  • Südstadion, SC Fortuna Köln
  • Berufskolleg Alfred-Müller-Armack
  • St. PiusZum Heiligen Geist
  • Haus: UNICEF Deutschland

Musik

Die kölsche Mundart Band "Bläck Föös" haben dem Stadtteil ein eigenes Lied gewidmet: "Zollstock".

musik zollstock
Der Stadtteil hat ein eigenes Lied!

Ferienwohnung Köln Tipp

Wir empfehlen den Besuch des Südstadions! Tolle Stimmung und eine schöne Atmosphäre.

Pensionen, Unterkünfte und Hotels

Suchen Sie ein Hotel in Zollstock? Oder eine Pension? Wenn Sie das Zentrum von Köln im Rahmen einer Städtereise entdecken möchten, dann macht es eigentlich keinen Sinn eine Unterkunft Köln Zollstock zu buchen. Sie sind einfach zu weit weg vom Stadtkern. Anbei trotzdem eine kleine Übersicht an Pensionen aus Zollstock.

  1. Zollstocker Treff Gästehaus Pension
  2. Gästezimmer zum Neuenhof

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