Doublemannschaft des Jahres 1978
In den Jahren 1978 / 79 sollten zwei überragende Spieler zum FC stoßen. Pierre Littbarski war erst 18 Jahre, als er zum FC kam. Er sollte vierzehn Jahre beim 1. FC bleiben. Littbarski war populär und ein hervorragender Offensivspieler. Er war der beste Offensivspieler, den der 1. FC je gesehen hatte. "Litti" schoss insgesamt 116 Tore bei 406 Spielen der Bundesliga. Stephan Engels war auch erst 18 Jahre alt und sollte elf Jahre für den Verein spielen. Dieser brachte es auf 39 Tore und rannte in 236 Bundesligaspielen für den FC. Bernd Schuster war ein weiterer neuer Spieler dieser Saison.
Da der FC im vorherigen Jahr Meister wurde, bestritten sie daraufhin den Wettbewerb um den Europokal der Landesmeister. Der Europokal ist der bedeutendste Fußballwettbewerb in Europa. Die dritte Teilnahme wurde zur erfolgreichsten. Die Saison 1962 / 63 sowie 1964 / 65 standen auch im Zeichen der Europokal-Teilnahme. Nach der dritten Teilnahme kam es bis dato zu keiner mehr.
Der 1. FC kam in der letzten Saison der 1970er auf den fünften Platz.
1980 bis 1990 - Der letzte Titelgewinn sowie das UEFA-Pokal-Finale
Der FC war erfolgsverwöhnt und konnte pro Dekade Titel gewinnen. Es wurde lediglich ein DFB-Pokalsieg im Jahre 1983 eingefahren.
Der vierte DFB-Pokalsieg
Sehr erfolgreich war der 1. FC in den Jahren 1980 / 81. Rainer Bonhof, Frank Hartmann sowie der "General" genannte Rinus Michels waren Neuzugänge. Michaels wurde als neuer Trainer für den FC verpflichtet. Das Halbfinale des Europapokals wurde das sechste Mal erreicht. Gegen IA Akranes wurde gesiegt und Runde Zwei sollte zum leuchtenden Stern für den FC werden. Der 1. FC musste gegen FC Barcelona antreten. Der Verein war neunfacher Meister Spaniens und zuerst gab es eine 0:1-Niederlage für den FC Köln. Das Rückspiel ging sagenhaft mit 4:0 für den FC Köln aus. Das Achtelfinale wurde gegen VfB Stuttgart gewonnen. Standard Lüttich wurde im Viertelfinale besiegt und das Halbfinale wurde jeweils mit 0:1 beendet. Ipswich Town war die stärkere Mannschaft. Die 1981 / 82er-Jahre standen ganz im Zeichen der Bundesliga. Pierre Littbarski sollte in dieser Spielsaison seine Sternstunden erleben. Der 1. FC Köln konnte auf diesen Stammspieler nun auf keinen Fall mehr verzichten.
Der Stadtrivale
Die Jahre 1982 / 83 standen im Zeichen des DFB-Pokalsiegs. Es gab Heimspiele für den 1. FC und Siege konnten eingefahren werden. Fortuna Köln war der Stadtrivale des FC und das Endspiel wurde gegen Fortuna gespielt. Das Müngerdorfer Stadion war Schauplatz dieses Events. Littbarski schoss glücklicherweise ein Tor und die Geißböcke gewannen den fünften Platz der Bundesliga. Beim UEFA-Pokal wurde das Achtelfinale erreicht. Toni Schumacher wurde zum Fußballer des Jahres 1984 gekürt. In den Jahren 1984 / 85 wurde Hannes Löhr neuer Mannschaftstrainer. Thomas "Icke" Häßler war eine Neuentdeckung, ebenso wie Uwe Bein. Die Jahre 1985 / 86 wurden für den FC problematisch.
Der 1. FC holte Olaf Janßen ins Team, welcher elf Jahre für den FC Köln in der Bundesliga spielte. Da die Mannschaft mit Löhr im Absteigen begriffen war, wurde Georg Keßler verpflichtet. Thomas Allofs wurden zur Spielsaison 1986 / 87 verpflichtet. Auch Armin Görtz sowie Morten Olsen kamen neu ins Team. Die Saison begann nicht erfreulich für den FC und man schickte Georg Keßler in Urlaub. Christoph Daum wurde daraufhin neuer Trainer und 1987 veröffentlichte Toni Schumacher sein pikantes Buch "Anpfiff, Enthüllungen über den deutschen Fußball". Es kamen darin Dopingvorwürfe zur Sprache und er attackierte auch einstige Teamkollegen.
Verluste
Toni Schumacher sowie Klaus Allofs verließen 1987 / 88 den 1. FC Köln. Auch Uwe Bein beendete seine Karriere beim FC und Littbarski kam wieder ins Team zurück. Bodo Illgner wurde der neue Trainer der Kölner Mannschaft. In der zweiten Runde musste der FC den Wettbewerb um den DFB-Pokal verlassen. Der SV Waldhof Mannheim spielte besser und in der 1989 / 90-er Saison verließen drei Spieler den FC.
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