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Köln Lövenich

Und schon in der nächsten Stadtteil mit Fewos Cologne! Wie wollen Ihnen kurz alles über den Stadtteil Lövenich erzählen. Er befindet sich ganz im Westen am Stadtrand von Köln, hat die Nummer 308 und gehört dem Stadtbezirk Lindenthal an. Dort führt er ordnungstechnisch geführt.

Köln Lövenich
Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
308 3,71 Quadratkilometer 9.000

Die Postleitzahl lautet 50859.

Die Telefonvorwahl ist die 02234.

Lage von Lövenich

Lövenich grenzt an folgende andere Ortschaften an: Widdersdorf, Müngersdorf, Weiden und Frechen-Königsdorf. Folgende Gegebenheiten grenzen den Stadtteil ebenfalls ab: die Autobahn A1, die Bahnstrecke Köln-Aachen und der Kölner Randkanal.

Der Tipp von Fewos Köln

In Lövenich gibt es eine tolle Indoor Soccer Halle! Dort spielte bereits mein Sohn begeistert Fußball und ich kann es nur empfehlen. Wenn es also mal regnen sollte, während Ihres Aufenthaltes in Köln, dann sollten Sie vielleicht einen sportlichen Abstecher dorthin wagen. Viel Spaß dabei!

Geschichte von Lövenich

Zum ersten Mal tauchte Lövenich im Jahre 1028 in den Geschichtsbüchern auf und wurde dort noch unter dem lateinischen Namen "Luviniacum" erwähnt. Das Dorf "Luviniacum" war geprägt durch die Landwirtschaft und es beherbergte folglich viele Bauern. Geführt wurde es durch den Johanniter Orden und den Kölner Erzbischof. Doch auch dieser Ort wurde leider im Jahre 1794 durch französische Truppen besetzt und im Rahmen einer organisatorischen Zuordnung durch Napoleon um 1800 mit den Orten Weiden, Üsdorf, Großkönigsdorf, Kleinkönigsdorf und Junkersdorf zusammengefasst als "Mairie de Levenich". Dann im Jahre 1815 gehörte Lövenich wieder zu Preußen und wurde letztlich 1816 dann wieder dem Landkreis Köln angegliedert.

Es wurde die Bürgermeisterei Lövenich gegründet aus welchem dann im Jahre 1928 das Amt Lövenich wurde. Diesem Amt wurde dann im Jahre 1934 noch die kleine Ortschaft Brauweiler zugeordnet. Um die Verwirrung komplett zu machen und die Verwaltungsgeschichte noch etwas zu verkomplizieren, wurde das Amt dann letztlich im Jahre 1937 in Weiden umbenannt und dann im Jahre 1951 aufgehoben. Fragen Sie mich jetzt bitte nicht warum. Dadurch wurden dann die Orte Brauweiler und Lövenich zu amtsfreien Gemeinden. Mit einer letzten Änderung der Verwaltung wurde die Gemeinde Lövenich dann im Jahre 1975 (ganz genau am 01. Januar) dem Stadtbezirk Lindenthal zugeordnet.

Gebäude und Einrichtungen

In dem Stadtteil gibt es leider nicht wirklich viele Gebäude die in irgendeiner Form erwähnt werden sollten. Hier nur folgendes:

  1. Die romanische Sankt Severin Kirche (1124)
  2. Landwirtschaftsschule (von 1925-1967)
  3. Gemeinschafts-Grundschule der Johanniter

St. Severin in Köln-Lövenich: Ein Ort der Geschichte und Gemeinschaft

Mitten im charmanten Stadtteil Lövenich erhebt sich die Kirche St. Severin, ein Wahrzeichen mit besonderer Bedeutung für die Gemeinde. Sie ist weit mehr als ein Ort des Glaubens – sie erzählt die Geschichte des Viertels, verbindet Generationen und dient als ein stiller Zeuge der Zeit.

Die Kirche, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht, trägt den Namen des Heiligen Severin, einem der ersten Bischöfe von Köln. Die Architektur von St. Severin vereint historische und moderne Elemente, die zusammen ein beeindruckendes Bild ergeben. Die schlichte Schönheit des Gebäudes spiegelt den Charakter der Gemeinde wider: bodenständig, herzlich und zugleich von tiefer Spiritualität geprägt.

Der Innenraum der Kirche lädt mit seiner warmen Atmosphäre zu Ruhe und Besinnung ein. Besonders die kunstvoll gestalteten Fenster, die das Licht in farbenfrohen Mustern brechen, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Sie erzählen biblische Geschichten und symbolisieren Hoffnung und Glauben.

Doch St. Severin ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein lebendiges Zentrum der Gemeinschaft. Hier finden regelmäßig Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen statt, die Menschen aus Lövenich und darüber hinaus zusammenbringen. Besonders die Feierlichkeiten zu kirchlichen Festtagen wie Weihnachten oder Ostern schaffen unvergessliche Momente der Verbundenheit.

Die Kirche ist auch ein Ort der Fürsorge. Mit verschiedenen sozialen Projekten und Aktivitäten setzt sich die Gemeinde für das Wohl der Menschen ein. Dies zeigt, dass St. Severin nicht nur ein historisches Bauwerk ist, sondern ein lebendiger Teil des Stadtteils, der das Miteinander fördert.

St. Severin in Lövenich ist somit weit mehr als eine Kirche – sie ist ein Stück Heimat, ein Ort der Begegnung und ein Symbol für den Glauben und die Gemeinschaft, die das Leben im Viertel prägen. Wer sie besucht, spürt die tiefe Verwurzelung in der Tradition und die Offenheit für die Zukunft gleichermaßen.

Städtepartnerschaften: Verbindungen über Grenzen hinweg

Köln-Lövenich, ein Stadtteil mit historischem Charme und lebendiger Gemeinschaft, steht nicht nur für lokale Verwurzelung, sondern auch für internationale Offenheit. Durch die Städtepartnerschaften der Stadt Köln pflegt Lövenich, wie viele andere Viertel, eine besondere Beziehung zu verschiedenen Orten weltweit. Diese Partnerschaften fördern den kulturellen Austausch, stärken das Miteinander und bauen Brücken zwischen den Kulturen.

Als Teil der Millionenstadt Köln profitiert Lövenich von Partnerschaften mit Städten wie London, Istanbul oder Lille, die durch die offizielle Städtepartnerschaft der Domstadt gepflegt werden. Doch auch im eigenen Viertel wird der Geist der Verbundenheit gelebt: Austauschprogramme, kulturelle Veranstaltungen und Schulprojekte ermöglichen es den Bürgern, Teil eines internationalen Netzwerks zu sein.

Besonders bereichernd sind Besuche von Delegationen oder Schülergruppen, die in Lövenich herzlich empfangen werden. Solche Begegnungen geben den Menschen die Möglichkeit, Traditionen, Lebensweisen und Perspektiven aus erster Hand kennenzulernen. Umgekehrt reisen auch Bürger aus Lövenich in die Partnerstädte, um neue Eindrücke zu sammeln und Freundschaften zu knüpfen, die oft ein Leben lang halten.

Ein herausragendes Beispiel für die Partnerschaftsarbeit ist die jährliche Organisation von kulturellen Events wie Festivals oder Austauschtreffen, bei denen sich Traditionen und moderne Impulse mischen. Diese Veranstaltungen fördern das gegenseitige Verständnis und schaffen Raum für gemeinsame Projekte, die über geografische und sprachliche Grenzen hinausreichen.

Die Städtepartnerschaften von Köln-Lövenich zeigen, wie wichtig es ist, Verbindungen zu schaffen, die auf Respekt und Austausch basieren. Sie sind ein lebendiges Zeugnis dafür, dass Vielfalt und Zusammenarbeit die Grundlage für eine offene und friedliche Zukunft bilden. So wird Lövenich zu einem kleinen, aber bedeutenden Akteur im großen Netzwerk der internationalen Freundschaft.

Verkehr

Die Verkehrsanbindung des Ortes kann mit sehr gut beschrieben werden. Sowohl per Autobahn (die A1) wie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist er ganz gut zu erreichen. An der Haltestelle "Lövenich" fahren die S-Bahn-Linien S12, S13 und die S19. Auch gibt es die Straßenbahnhaltestelle "Weiden Zentrum" die ganz gut zu erreichen ist und mit der Straßenbahn ist man dann in ca. 20 Minuten mitten in der City von Köln.

Als Buslinien sei hier die Linie 961 erwähnt. Man findet also eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Bekannte Bewohner des Stadtteils

Auch wenn der Ort nicht ganz so bekannt ist, finden sich hier noch einige prominente Namen unter den Einwohnern bzw. ehemaligen Anwohnern wieder. Hierzu zählen zum Beispiel folgende:

  1. Der Sänger und Komponist Howard Carpendale
  2. Unser Fußballweltmeister (1990) und ehemaliger FC Spieler Paul Steiner
  3. Volksschauspieler Willy Millowitsch
  4. Der ehemalige FC Stürmer und österreichischer Nationalspieler Toni Polster
  5. Udo Latteck (Fußballtrainer, leider bereits verstorben)

Insgesamt wohnen in Lövenich ca. 8700 Bürger. Dies führt zu einer Bevölkerungsdichte von ca. 2350 Einwohnern je Quadratmeter.

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Udo Lattek: Ein Fußballlegende und Bürger Kölns

Udo Lattek war mehr als nur einer der erfolgreichsten Fußballtrainer Deutschlands – er war eine Persönlichkeit, die den deutschen Fußball nachhaltig geprägt hat. Geboren am 16. Januar 1935 in Bosemb, Ostpreußen, begann seine bemerkenswerte Karriere zunächst als Spieler, doch es war seine Tätigkeit an der Seitenlinie, die ihn zur Legende machte.

Nach seiner aktiven Zeit im Fußball entwickelte Lattek ein außergewöhnliches Gespür für Taktik, Mannschaftsführung und Motivation. Seine Trainerlaufbahn war gespickt mit Erfolgen, die seinesgleichen suchen: Acht deutsche Meisterschaften, mehrere nationale und internationale Pokale und ein Einfluss, der weit über den Sport hinausreichte. Besonders die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach und dem FC Barcelona formte seinen Ruf als einer der bedeutendsten Trainer seiner Zeit.

Lattek zurück

In den späteren Jahren seines Lebens zog es Lattek nach Köln, genauer gesagt in den Stadtteil Lövenich, wo er eine neue Heimat fand. Hier lebte er abseits des Rampenlichts, schätzte die Ruhe und die Nähe zu Freunden und Familie. Trotz seines Weltruhms blieb er bodenständig, und seine Verbundenheit zu Köln zeigte sich in vielen kleinen Gesten des Alltags. Er war ein Bürger, der das Leben in Lövenich bereicherte und auch im privaten Umfeld für viele eine Inspiration war.

Lattek hatte die Gabe, Menschen zu begeistern – nicht nur als Trainer, sondern auch als Kommentator und Experte nach seiner aktiven Karriere. Seine Meinungen waren geschätzt, seine Analysen präzise, und sein Humor zeigte eine menschliche Seite, die viele an ihm schätzten.

Der Tod einer Legende

Am 31. Januar 2015 verstarb Udo Lattek in Köln, doch sein Vermächtnis lebt weiter. In Lövenich bleibt er nicht nur als prominenter Bewohner in Erinnerung, sondern auch als Mensch, der ein erfülltes Leben geführt hat und stets mit Leidenschaft und Hingabe bei der Sache war. Sein Wirken wird sowohl in der Welt des Fußballs als auch in seinem geliebten Köln noch lange nachhallen.

Willy Millowitsch: Der Volksschauspieler aus Köln-Lövenich

Willy Millowitsch – ein Name, der wie kein anderer mit dem rheinischen Lebensgefühl und dem Kölschen Humor verbunden ist. Geboren am 8. Januar 1909 in Köln, wurde er zu einer der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Theater- und Fernsehwelt. Mit seiner unvergleichlichen Art brachte er Millionen Menschen zum Lachen und schuf ein Vermächtnis, das bis heute in den Herzen seiner Fans weiterlebt.

Millowitsch war nicht nur Schauspieler, sondern auch ein Symbol für das Volkstheater. Mit Charme, Bodenständigkeit und einer großen Portion Witz verkörperte er Figuren, die das Alltagsleben der einfachen Leute widerspiegelten. Sein legendäres Millowitsch-Theater in Köln wurde zur Bühne für Geschichten, die Menschen aus allen Schichten ansprachen und zusammenbrachten. Besonders seine Auftritte in Fernsehklassikern wie "Die Spanische Fliege" oder "Pension Schöller" brachten ihm deutschlandweite Berühmtheit ein.

In Lövenich zu Hause

Doch hinter der Rampenlichtfigur steckte ein Mensch, der die Nähe zu seiner Heimatstadt und den Menschen suchte. Millowitsch war ein Kölner durch und durch, und als er sich später in Lövenich niederließ, fand er hier eine Oase der Ruhe abseits des Trubels. In Lövenich lebte er ein Leben, das von seiner Liebe zur Stadt und ihrer Kultur geprägt war. Er genoss die Beschaulichkeit des Viertels und blieb trotz seines Erfolgs immer volksnah.

Der Tod der Ikone

Willy Millowitsch war nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern auch ein leidenschaftlicher Botschafter der kölschen Lebensfreude. Mit seinem unverwechselbaren Humor und seiner Wärme erinnerte er daran, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen und die kleinen Momente zu schätzen. Auch nach seinem Tod am 20. September 1999 bleibt er eine Ikone der kölschen Kultur und ein Vorbild für viele, die das Theater und das Leben gleichermaßen lieben.

In Lövenich und ganz Köln wird sein Andenken hochgehalten – nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch, der mit seinem Wirken ein Stück Köln für die Ewigkeit bewahrt hat.

Ereignisse

Hier wollen wir Ihnen einige lustige und kuriose Ereignisse aus dem Stadtteil Lövenich erzählen.

Auf der Autobahn eingeschlafen

Im Jahre 2019 haben Polizisten auf der Autobahn A1 eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Sie fanden am 17.12.2019 um 05.00 Uhr in der früh einen schlafenden Seat Fahrer vor. Dieser hatte seinen Wagen auf dem Überholstreifen geparkt (vor dem Tunnel der Autobahn bei Lövenich) und ein Schläfchen gehalten.

Wie ist der Mann auf diese kuriose Idee gekommen? Nun, die Schrankenanlage vor dem Tunnel war kurz vorher geschlossen worden, da die Rauchmelder einen Brandalarm ausgelöst hatten. Nun stand der ganze Verkehr auf der Autobahn still und konnte nicht weiterfahren. Nachdem die Feuerwehr die Anlage überprüft hatte, gab sie den Tunnel gegen 04.50 Uhr wieder frei und die Schranken öffneten sich wieder. Der Stau löste sich auf, als die Autos sich langsam wieder in Bewegung setzten. Doch ein Auto blieb stehen: das Auto des 51 Jahre alten Mannes aus Rheinland Pfalz. Dieser war nämlich in der Zwischenzeit eingeschlafen. Als die anwesenden Polizisten den Wagen entdeckten und überprüften, fangen sie den schlafenden Mann vor. Nachdem sie ihn weckten und ansprachen, bemerkten sie einen erheblichen Alkoholgeruch. Bei dem sofortigen Atemalkoholtest wurden sagenhafte 1,6 Promille festgestellt! Das Ende von der Geschichte: "Lappen" weg und Auto sichergestellt und ein Strafverfahren für den guten Mann.

Hotels und Pensionen in Lövenich

Gibt es dort auch Pensionen oder Hotels? Im Internet haben wir noch nicht gesucht, aber Sie brauchen ja auch keinen weiteren Anbieter finden, denn Sie haben ja uns bereits gefunden! Möblierte Ferienwohnungen in Köln! Herzlichen Glückwunsch!

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