Fewo Köln präsentiert: Die Neustadt Süd

Neustadt Sued

Dieser Stadtteil wird offiziell als der Stadtteil Nr. 102 von Köln geführt. Die Neustadt Süd hat eine Fläche von 2,8267 km² und gehört offiziell zur Innenstadt von Köln. Die gesamte Neustadt von Köln wird letztlich durch die Aachener Straße in Neustadt Nord und eben diese Neustadt Süd geteilt. Die Neustadt wird von der Kölner Altstadt durch die "Kölner Ringe" (bekannte Party- und Restaurantmeile in Köln) getrennt und somit ist die Fläche klar abgegrenzt. Es macht aber jetzt nicht unbedingt Sinn, dort eine Ferienwohnung Köln zu mieten, da man es doch recht weit hat bis in die Messe Köln Deutz und zum Kölner Dom.

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
102 2,8267 Quadratkilometer 39.000

Entstehungsgeschichte Neustadt Süd

Der Stadtbaumeister Josef Stübben hat die Straßen und Plätze der Neustadt geplant. Er gab vor, wie die Straßen verlaufen sollten und wo letztlich der "Königsplatz" entstehen sollte.

Stadtbaumeister
Gedenkentafel an den Stadtbaumeister Stübben

Die mittelalterliche Stadtmauer musste dann einem Boulevardartig verlaufendem Straßenverlauf weichen, der die Altstadt halbkreisartig umschließen sollte. Heute wird dieser Straßenverlauf in Köln einfach nur die "Ringer" bzw. "Kölner Ringe" genannt. Der Name entstand, weil die Straße im weiteren Verlauf immer wieder ihren Namen verändert, von zum Beispiel: Karolingerring, Hohenstaufenring oder aber Ubierring. An allen großen Kreuzungen wurden sodann noch exclusive und ansehnliche Plätze angelegt um der Bevölkerung und den Gästen von Köln zu imponieren. So entstanden dann zum Beispiel:

  1. der Barbarossa Platz
  2. der Zülpicher Platz
  3. der Rudolfplatz
  4. der Chlodwigplatz
  5. oder der Rathenauplatz (der Königsplatz!)

Die Stadterweiterung fand dann in der Anlage des inneren Festungsgürtels ihren Abschluss. Durch diesen Gürtel wurde die Stadt dann letztlich wieder geschützt. Doch dieser Schutzwall kam gar nicht richtig in Funktion und wurde dann auch schon bereits vor dem ersten Weltkrieg in den sogenannten "inneren Grüngürtel" umgewandelt und die Stadt optisch wieder aufzuwerten und denn Bürgern ein optimales Wohlbefinden und Erholungsgebiet zu ermöglichen. Und wer sollte dort in dieser Neustadt wohnen? Nun die Planungen ergaben, dass hier die überwiegend gehobene bis gutbürgerliche Bevölkerung wohnen sollte.

Rudolfplatz
Der Kölner Rudolfplatz

Hahnentorburg
Die Hahnentorburg

Blick Hahnentorburg
Hahnentorburg mit Blick auf linken Flügel Rudolfplatz

Bauwerke und Attraktionen in der Neustadt Süd

Auch in diesem Stadtteil finden sich wieder historische Gebäude und Kirchen. So zum Beispiel: die katholische Pfarrkirche St. Paul, die Pfarrkirche Christi Auferstehung, Kölner Synagoge in der Roonstraße. Neben dieser Bauwerke befindet sich in diesem Stadtteil auch noch der "Volksgarten", der Aachener Weiher und das Museum für ostasiatische Kunst in diesem Bereich.

Ostasiatische Kunst

Ostasiatische Kunst

Ostasiatische Kunst

Ostasiatische Kunst

Ferienwohnung Köln Tipp

Die Ferienwohnung Köln empfiehlt den Besuch des Volksgartens. Die grüne Oase mitten in der Stadt. Sicherlich einmal ein ganz grünes Erlebnis!

aachenerweiher

aachenerweiher

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Aachenerweiher

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Aachenerweiher

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Aachenerweiher

Studentenviertel: Kwartier Latäng

Natürlich gibt es auch hier wieder viele bekannte und beliebte Veedel, die alle auf ihre eigene Art wieder sehr interessant sind. Auf der Zülpicher Straße, mitten im Studentenviertel ist zum Beispiel immer was los! Wenn man in Köln abends noch etwas (in der Woche) erleben möchte, dann ist man dort gut aufgehoben. Liebevoll auch das Bermuda Dreieck genannt, voll mit Kneipen, Restaurants und Clubs ist diese Gegend einfach ein muss für jeden Kölnbesucher! Einmal im "MTC" (ein Musikclub) oder im "Venuskeller" (der hat fast immer bis spät in die Nacht auf!) abtanzen und Bier trinken! Genial!

Das Ding
Die Studentendisko DAS DING ist sehr beliebt!

Die Stadtmauer

Die Stadtmauer musste weichen. Platz machen für das Wachstum, das Wachstum einer Stadt, welche - bedingt durch die Industrialisierung - aus allen "Nähten zu platzen drohte"! Immer mehr Häuser wurden um die Altstadt von Köln herum gebaut.

Und auf eine ausgewogene, soziale Mischung wurde ebenfalls schon geachtet, denn der Baumeister Josef Stübben, plante auch kleinere Arbeiterhäuser zwischen die prächtigen Bürgerhäuser ein. Fast schon "vertuscht" werden die engen Arbeiterhäuser durch die prächtigen Fassaden, welche den Anschein von Luxus erwecken.

Und auch der wunderbar angelegte Volksgarten lässt die ganze Gegend hier noch edler wirken, ganz wie in einem noblen Villenviertel. Doch ist es so bzw. war es so?

Nun ja, das Viertel entwickelte sich. Letztlich auch durch den Ausbau des Rheinauhafens, welche wieder viele wohlhabende Mieter und Eigentümer anlockte. Da will jeder hin! Und deshalb werden auch dort viele Altbauten renoviert bzw. saniert und wieder teuer verkauft. Der Baumeister Stübben wollte eine Mischung aus "normalem Volk" und den Gutverdienern ermöglichen. Hoffentlich zerstört der moderne Kapitalismus diesen Plan nicht vollständig. Denn längst kann sich ein Normalbürger die Preise in diesem begehrten Viertel nicht mehr leisten.

aachenerweiher

aachenerweiher

aachenerweiher

Aachenerweiher

aachenerweiher

aachenerweiher

aachenerweiher

Aachenerweiher

Gegensätze

Es ist bestimmt kein Arbeiterviertel mehr, aber hier wohnen immer noch viele Menschen in günstigen Wohnungen, wenn sie noch in einem alten Mietvertrag "unterwegs sind". Und den werden sie bestimmt nicht so schnell kündigen, denn die Preise in Köln sind rasant gestiegen. "Die Mischung" soll stimmen… Und hier ist es vielleicht wirklich noch der Fall. Aber wie lange noch? Denn wenn eine neue Wohnung auf den Markt kommt, dann zahlen die Mieter im Durchschnitt hier den höchsten Mietpreis in Köln!

Vielfalt vor Ort

Die Menschen lieben die Vielfalt in dem Viertel: ein türkischer Friseur neben einem Hipster Burgerladen, die Kölschkneipe direkt neben einer wunderbaren Kaffee-Rösterei. Tolle Restaurants, Discounter und sogar ein Boxcenter erzeugen hier einen Mix aus Interessen und Kulturen, welcher einfach super interessant ist. Und dann noch der Rathenauplatz, welcher mit einem großen Biergarten lockt und familienfreundlich sein soll. Aber ist es familienfreundlich, wenn dort regelmäßig Partys stattfinden, mit viel Alkohol und manchmal auch Drogen. Fühlen sich Familien dann noch wohl? Wohl kaum und deshalb ist es mittlerweile auch ganz normal, dass die Anwohner am Wochenende oft die Polizei rufen müssen, weil es einfach zu laut ist!

Szenekneipen

Was ist eine Szenekneipe? Vollkommen individueller Ort zum gemeinsamen Besäufnis? Naja, wir übertreiben sicherlich etwas und wollen auch provozieren, aber tatsächlich finden sich hier einige Kneipen die anderes sind. Und der Alkohol spielt hier leider eine immer größere Rolle. Urig, deftig und manchmal auch etwas dreckig, könnte man die Kneipen rund um die Zülpicher Straße beschreiben. Besonders sind sie auf jeden Fall und die "Schicki Micki freie Zone" ist eben einfach cool und lockt auch immer coole und "einzigartige Menschen" an. Punker, Rocker und Individualisten sind hier oft gesehen.

Künstler und Kreative

Die Künstlerszene ist längst nicht mehr vertreten bzw. kaum noch vorhanden, da der Kommerz die Macht übernommen hat. Bleiben können eben nur noch die Menschen, die sich die teuren Mieten leisten können. Und waren es früher eben genau diese günstigen Mieten, die rund um das Studentenviertel vorhanden waren, so ist nun genau das eben das Problem. Und so ziehen sie weiter, die Künstler, die Kreativen Individualisten, die ein Viertel so sehr beleben und bereichern können. Schade.

Kneipenwirte und Kommerz

Die Zülpicher Straße ist ein Magnet für den Partytourismus in Köln. Und wir sprechen hier nicht nur von der großen Karnevalsparty. Denn auf der Zülpicher Straße ist immer was los. Die Menschen finden immer einen Anlass zu feiern. Jeden Freitag und Samstag ist hier der "Bär los" und bekannte Kneipen wie der "Venuskeller" laden zur Party ein. Grundsätzlich geht aber alles immer mehr in die Richtung "mehr, mehr Geld verdienen" und die Anwohner bezeichnen ihr Veedel deshalb selbst schon also zu kommerziell!

Altbauten sind sehr beliebt

Retro ist in und jeder möchte gerne ganz besonders und individuell sein. Natürlich auch mit seiner Wohnung oder seinem Haus. Und das lässt sich derzeit in der Neustadt Süd ganz gut verwirklichen, vorausgesetzt, man hat das "nötige Kleingeld". Denn die wunderschönen Gründerzeithäuser, die frei werden, aufwendig saniert und renoviert werden, gehen zu Top-Preisen an den Markt. Sowohl im Verkauf, wie auch in der Vermietung kennen die Preise derzeit nur eine Richtung: "Nach oben!"

Also gibt es auch in diesem Stadtteil einiges zu entdecken, aber Ihre Unterkunft sollten Sie natürlich bei uns in der Ferienwohnung Köln buchen. Die Fewos die direkt in der Innenstadt liegen!

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