Ossendorf

Der Stadtteil Ossendorf ist in Köln recht bekannt und wird oft im Zusammenhang mit einem Gefängnis erwähnt! Die Ferienwohnung Köln möchte Ihnen diesen Stadtteil nun kurz näher bringen! Der Stadtteil liegt im Westen unserer schönen Stadt. Er gehört zum Stadtbezirk Ehrenfeld und ihm wurde die Stadtteilnummer 406 zugewiesen. Die Eingemeindung in die Stadt Köln wurde im Jahre 1888 vollzogen.

Die Postleitzahl von Ossendorf lautet: 50827 und 50829

Telefonvorwahl: 0221

Fläche: ca. 6,8 km²

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
406 6,81 Quadratkilometer 10.500

Köln Ossendorf

Die Lage von Köln Ossendorf

Ossendorf grenzt an die nachfolgenden Stadtteile: Pesch, Bocklemünd/Mengenich, Bickendorf, Vogelsang, Neuehrenfeld, Longerich und Bilderstöckchen.

Ferienwohnung Köln Tipp

In Ossendorf befindet sich das sogenannte Coloneum. Es wurde im September 2009 eröffnet und wird durch die Firma MMC verwaltet bzw. betrieben. Dort werden bzw. wurden viele große deutsche Fernsehproduktionen entwickelt. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden (ok, auch kleine Soaps!):

  1. Unter Uns
  2. Das Supertalent
  3. Deutschland sucht den Superstar
  4. X-Factor
  5. Big brother
  6. Deutsche Fernsehpreis (bis 2014)

ossendorf studio

ossendorf

Auf einer wahnsinnig großen Fläche von 157.000 m² Gelände und mehr als 25.000 m² reine Studiofläche gibt es natürlich eine ganze Menge an Studios und Technik. Ganz genau sind es 19 Studios in unterschiedlichen Größen, die dort betrieben werden. Dort findet sich das höchste Studio Europas!

Die Geschichte

Bereits im Oktober 980 wurde der Ort erstmalig schriftlich erwähnt. Vor über 5000 Jahren wohnten dort bereits Bauern in Ossendorf. Unter anderem auch das "Gut Frohnhof" und das "Gut Pisdorhof". Übrigens ist ein altes Rittergeschlecht aus dem 12. Jahrhundert der Namensgeber unseres bekannten Stadtteils. Dieses nannte sich nämlich "von Ossendorp". Nachdem es noch einige Abwandlungen des Namens gegeben hat:

  1. Ossindorp
  2. Ockindorp
  3. Oyssindorp

und ähnliches. Es gab sogar eine große Zuckerrübenfabrik im Ort. Es war die Fabrik der Firma "Carl Joest & Söhne".

Gebäude und Bauwerke

Auch in Ossendorf gibt es einige Dinge über die wir kurz berichten wollen. Diese Gebäude könnten auch zu der Rubrik Sehenswert gehören:

  1. Flughafen Butzweilerhof
  2. Justizvollzugsanstalt, wird nach dem "Vorgängermodell" auch gerne "Klingelpütz" genannt
  3. Coloneum
  4. Netcologne Hauptsitz Butzweilerhof

ossendorf

ossendorf

Bericht über den Flughafen Köln-Butzweilerhof (Deutschland)

Der Flughafen befindet sich im heutigen Stadtteil Köln Ossendorf. Der Name Butzweilerhof steht heute für ein Gewerbegebiet. Auch das Flughafenmuseum trägt diesen Namen. Früher befandet sich der Bauernhof „Potzweyler“ an diesem Standort. Dieser wurde bereits 1230 errichtet. Seitdem war das Gelände immer landwirtschaftlich genutzt.

Geschichte

Der Flughafen Köln-Butzweilerhof wurde bereits im Jahre 1911 errichtet. Er gilt als der erste Flughafen in Köln, welcher für die zivile Luftfahrt genutzt wurde. Der Platz wurde kurz nach seiner Errichtung vor allem für den Flugverkehr genutzt. Jean Hugot nutzte den Platz zunächst für seine ersten Flugversuche. Ihm gelang es seine Flugmaschine für kurze Zeit in der Luft zu halten. Daraufhin wurden immer wieder neue Flugversuche unternommen. Bei einem Zwischenfall musste Hugot auch eine brennende Maschine verlassen. Im Jahr 1912 wurde auf dem Gelände offiziell die „Kaiserliche Fliegerstation und Flugschule“ eröffnet. Die Stadt hat schließlich den Flugplatz an die Militärverwaltung übergeben. Daraufhin ein erstes Rollfeld errichtet. Es hatte eine 256 m lange Bahn. Kurze Zeit später begeisterten sich schon viele Menschen auf dem „Flugtag zu Cöln“ am 29. Juni 1912 für die Luftfahrt. Die militärische Nutzung wurde schließlich im September 1912 durch den Bau einer Flugzeugwerft, einer Kraftwagenhalle, von vier freitragenden Flugzeughallen, von zwei unterirdischen Betriebsstoffanlagen sowie einem Bremsstand umgesetzt. Am 1. April 1913 wurde aus dem einstigen Flugplatz auf einem Feld offiziell die „Fliegerstation Cölln Butzweilerhof“. 1915 folgte die Ausbildung von Flugbeobachtern, welche eine ähnliche Aufgabe wie die heutigen Fluglotsen übernommen haben. Schließlich zog auf dem Gelände am 28. Januar 1917 auch die „Fliegerbeobachterschule Köln“ ein.

Nach dem ersten Weltkrieg war der Flugplatz bis 1926 von britischen Besatzungstruppen besetzt. Am 1. Februar 1926 wurde mit der Landung der Lufthansa-Junkers G 34 der Flugbetrieb am Flughafen wieder aufgenommen. Daraufhin wurde das Gelände erweitert und schließlich am 16. Mai 1926 für die zivile Luftfahrt freigegeben. Nun konnten die Menschen den Flughafen für Reisen nutzen. Auch die Lufthansa startete am 6. April 1926 ihren Betrieb an dem Flughafen mit der Strecke Berlin-Köln-Paris. In diesem Jahr wurden täglich 24 Starts und Landungen verzeichnet. 1930 hat sich die Zahl bereits verdoppelt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Flughafen zum Luftkreuz des Westens. 1935 wurde zudem ein weiterer Ausbau beschlossen. Bereits ein Jahr später war das Gebäude, welches von Hans Mehrtens geplant wurde fertig. Bei einer großen Eröffnungsfeier wurde das neue Empfangsgebäude eingeweiht. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde das gesamte Gelände vom deutschen Militär beschlagnahmt. Die militärische Nutzung wurde auch nach dem Krieg fortgesetzt. Bis zum Jahr 1957 wurde parallel auch eine zivile und sportfliegerische Nutzung verzeichnet. Am 18. Juli 1957 wurde jedoch der Flughafen Köln-Bonn im Stadtteil Köln-Wahn eröffnet. Von diesem Zeitpunkt hatte der Flughafen seine Funktion verloren. Im Jahr 1960 fand schließlich die Weltmeisterschaft im Segelfliegen statt. Am 30. September 1980 wurde schließlich die Schließung des Flugplatzes geplant. Ein Jahr später wurde bereits der Tower zurückgebaut wurden. Auch seit 1995 wird das Gelände nicht mehr von der Bundeswehr genutzt.

Der Flughafen Köln-Butzweilerhof heute

Das Empfangsgebäude des Flughafens steht heute unter Denkmalschutz. Es gilt zum einen als Zeichen des Nationalsozialismus aufgrund seiner Bauart und zum anderen als Erinnerung an den einstigen bedeutsamen Flughafen von Köln. Das Gebäude wurde bereits zum zweiten Mal restauriert. Nach der Schließung wird das Gelände immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Am 15. November 1980 hielt Papst Johannes Paul II. seine Heilige Messe auf dem ungenutzten Gelände. In den Jahren 1996 und 1999 fand das Bizarre-Festival an dem Standort des ehemaligen Flughafens statt. 1997 fand ein Konzert von U2 auf dem Gelände statt. Der Flughafen besteht heute in seinen Grundzügen noch. Die Nutzung hat sich jedoch verändert. Ein Flugzeug ist auf dem Rollfeld nicht mehr zu finden. Tafeln und die Empfangshalle selbst erinnern jedoch an die einstige Nutzung.

Verkehr

Die Straßenbahnlinie 5 fährt unter anderem auch die Haltestellen "Alter Flughafen" oder "IKEA Butzweilerhof" an. Mit dem Auto kommt man gut über die Militärringstraße oder über die Autobahn A57.

Zu erwähnen

In Ossendorp hat sich ein bekanntes, schwedisches Möbelhaus niedergelassen (IKEA) und mit der Bezirkssportanlage Bocklemünd und dem Bürgerpark Nord West befinden sich auch noch einige Erholungs- bzw. Sportangebote in Ossendorf.

Hotel, Pensionen und Fewos in Köln Ossendorf

Hier in diesem Stadtteil haben sich ja eine Menge Medienunternehmen angesiedelt und es finden viele Fernsehproduktionen statt. Dadurch gibt es vielleicht auch viele Komparsen oder Praktikanten, die hin- und wieder einmal für ein paar Tage eine günstige Unterkunft vor Ort suchen. Und es wird viele Firmen geben, die immer wieder Kulissen auf- und abbauen und nicht zu vergessen die Zuschauer, die aus ganz Deutschland anreisen um einmal solch eine Fernsehproduktion wie zum Beispiel "Deutschland sucht den Superstar" anzuschauen. Ja und wo wohnen die denn? Vielleicht in einem Hotel oder einer Pension? Hier hat sicherlich auch eine Fewo gute Karten, wenn sie auch Buchungen für eine Nacht annimmt. Aber Sie kommen sicherlich zu uns! Zu der Ferienwohnung Köln!

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