Ferienwohnung Köln stellt vor: Mülheim

Mülheim gab dem Stadtbezirk Mülheim seinen Namen. Mülheim ist der bevölkerungsreichste Stadtteil.

Köln Mülheim

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
901 7,067 Quadratkilometer 44.000

Lage

Höhenhaus und Buchheim bilden östlich die Grenze zum Stadtteil. Buchforst bildet die südlichste Grenze, westlich grenzt es an den Rhein sowie nördlich an Stammheim.

Geschichtliches

Am Stundderbach befanden sich einst Mühlen. Das Ortsgebiet lässt sich bis ins 9. Jahrhundert belegen. Die erste urkundliche Erwähnung als "Mulenheym" gab es 1098. Eine ganz sichere Quelle der Namenserwähnung geht allerdings aus einer Urkunde vom 1. Oktober 1151 zurück. Als "Mulnehim" wird Mülheim darin angeführt. Weiters in einer Urkunde vom 11. August 1157 sowie aus dem Jahr 1166. 1275 kam es zur Befestigung des Ortes mit Mauern. Auch eine Münzstätte wurde von Adolf von Berg errichtet. Am 7. März 1322 kam es zur Verleihung der Rechte einer "Freiheit". Der Straßenzug "Mülheimer Freiheit" geht darauf zurück.

In Mülheim

Mülheim

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Mülheim

1656 erhält Mülheim das Recht, dreimal im Jahr einen Markt abzuhalten. 1785 bekommt Mülheim das Stadtrecht. Mülheim besaß religiöse Toleranz und 1610 wurde hier die erste evangelische Kirche gebaut. So wurden reiche protestantische Kaufleute angezogen. Diese durften im streng katholischen Köln nicht siedeln. 1784 gab es eine große Überschwemmung und Mülheim wurde fast vollständig zerstört. 1815 kommt Mülheim ins Königreich Preußen und der Ort entwickelte sich zur Industriestadt. 1845 wird die Eisenbahn Köln-Mindener fertiggestellt und der Ort wird zum Eisenbahnknotenpunkt.

St. Clemens

St. Clemens war einst eine Schifferkirche und sie ist die bekannteste in Mülheim. Die Kirche besitzt eine hohe Aufmauerung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark zerstört. Der Wiederaufbau wurde vereinfacht gebaut und Szenen aus dem Leben des Hlg. Clemens sind zu sehen. Seit 1992 steht eine neu geschaffene Statue des Hlg. Neopmuk auf der Rheinmauer. Sie ist eine Kopie des 300 jährigen Originals, welches mittlerweile stark verwittert ist.

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Die Lutherkirche

Zwischen 1942 und 1944 wurde die Kirche im Zweiten Weltkrieg zerstört. Aus den Trümmern der Kirche erbaute man die Lutherkirche dann neu und so entstand die Luther-Notkirche in der Adamsstraße 47 in Köln. 1949 erfolgte die Einweihung der Kirche. Die übergemeindliche Jugendkirche "Geistreich - Jugend macht Kirch" ist auch in der Luther-Notkirche untergebracht. Es gibt dort Gotteskirche, Workshops sowie Konzerte für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Herz-Jesu-Kirche

In den Jahren 1893 bis 1900 wurde die Kirche vom Regierungsbaumeister Julius Busch gebaut. Die Kirche besteht aus einer neugotischen, dreischiffigen Halle mit einem Querhaus, polygonaler Ostapsis sowie einem Westturm. Der Turm wurde mit hohem Helm gebaut. Im Krieg kam es zur Zerstörung der Gewölbe, des Turmhelms sowie der Sakristei. Einiges blieb jedoch erhalten, wie zum Beispiel der Altar. Dieser wurde vom Mülheimer Bildhauer Ferdinand Hachenberg geschaffen. Zwischen 1954 und 1956 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Die Pläne dazu kamen von Otto Bongartz. Die Kirche wurde vereinfacht wieder errichtet, so zum Beispiel ohne Gewölbedecken und den hohen Turmhelm.

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St. Antonius

Die Bevölkerung in Mülheim wuchs schnell und daher wurde eine neue Kirche geplant. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche St. Antonius in neugotischem Stil errichtet. Sie besitzt eine dreischiffige Basilika mit einem Querhaus. Ein achteckiger Turmhelm befindet sich über dem Chor. Außerdem gibt es südlich sowie nördlich zwei kleine, quadratische Türme. Zwei eingeschossige Eingangshallen befinden sich vor der Westfassade, die spitze Pyramidendächer haben. Erzbischof Karl Joseph Kardinal Schulte weihte die Kirche 1921 ein.

Sehenswürdigkeiten

Es gab zahlreiche Naturkatastrophen sowie durch Krieg und Wiederaufbau sind nur einige Häuser in barockem Stil erhalten. Das alte Mülheim besaß zahlreiche Barockbauten. Aus dieser Zeit sind noch die Häuser Mülheimer Freiheit Nr. 31, 33, 102 sowie 119 und die Krahnenstraße Nr. 8 erhalten. Die Bausubstanz ist jedoch nicht original.

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Verkehr

Die Haltestelle "Mülheim Wiener Platz" ist der zentrale Anlaufpunkt für diverse Verkehrsmitteln in Mülhiem.

Feste

Die "Mülheimer Gottestracht" ist das größte Fest in Mülheim. Dieses Fest besteht wahrscheinlich seit dem 14. Jahrhundert in dieser Form. Es ist die größte Schiffsprozession auf dem Rheinfluß. Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Mülheim am Rhein von 1435 startet an Fronleichnam mit einer Prozession. Das Fest endet in der gleichen Woche am Sonntag. Das Schützen- und Volksfest dauert vier Tage und der Festplatz befindet sich unter der Mülheimer Brücke.

Das Genoveva Gymnasium

Das Geno wurde bereits im Jahre 1876 gegründet und liegt auf der Genovevastraße in Köln Mülheim. Direkt vor dem Gymnasium befindet sich der schöne Genoveva-Brunnen. Der Schwerpunkt der Schule liegt auf der Integration von Schülern mit Migrationshintergrund.

Schulform Schulnummer Gegründet Schüler Lehrer
Gymnasium 166583 1876 660 53

Die Adresse lautet: Genovevastraße 58-62, 51063 Köln, Die Website: https://www.genoveva-gymnasium.de/

Die Entstehungsgeschichte

Schon seit dem Jahre 1830 gab es in Mülheim eine sogenannte Bürgerschule. Diese wurde damals auch noch von Mädchen besucht. Die Schule war für die Stadt Mülheim sehr wichtig, da sie wuchs und die Firmen im Handel und Gewerbe natürlich gut ausgebildete junge Menschen suchten. Im Jahre 1848 bis 1849 gab es dann eine Revolution und an der Schule dürften nun nur noch Jungen ausgebildet werden.

Im Jahre 1876 gab es dann eine Umwandlung zur Höheren Töchterschule und fortan war sie rechtsrheinisch die einzige Schule ihrer Art in einem Umkreis von bis zu zwanzig Kilometern. Auch im heutigen Köln konnte man bis zum Jahre 1870 keine vergleichbare Schulform vorweisen. Aus dieser Schule ging dann mit der Zeit das Kölner Mädchen Gymnasium hervor. In den Jahren 1946 bis 1954 wurden die Jungen dann wieder im Schuchtbetrieb ausgebildet, bis dann endlich im Jahre 1972 die Koedukation wieder eingeführt wurde.

Migration

Das Genoveva Gymnasium liegt nur unweit der Keupstraße und so wundert es kaum, dass die Schule multikulturell ausgerichtet ist. Bereits Ende der 90er Jahre engagierte sich die Schule stark für die Integration von Menschen aus anderen Kulturen und nahm viele Spätaussiedler auf.

Offene Schule

Das Genoveva Gymnasium hat schon sehr früh seine Türen für alle Kulturen der Welt geöffnet. Da ist es nur selbstverständlich, dass neben den "normalen" Fremdsprachen wie zum Beispiel Französisch, Latein oder Englisch nun auch noch Sprachen wie zum Beispiel Spanisch oder Türkisch dazu gekommen sind.

Unterricht

Die Schule bietet neben den Standardfächern nun sogar einige weitere Highlights an:

  • Tanzunterricht (eine tanzpädagogische Ausbildung)
  • Nachmittagsbetreuung (Ganztagsunterricht bis 16.00 Uhr)

Schulkleidung

Die Schule bietet nun bereits seit dem Jahre 2009 eine freiwillige Schulkleidung an. Angeboten werden T-Shirts, Polos und Kaputzenjacken. Sicherlich ist dies keine Schulkleidung im klassischen Sinne und kann wohl eher als Angebot zur Identifikation mit der Schule verstanden werden, analog der Angebote an amerikanischen Universitäten oder Schulformen, die ebenfalls ihre Logos etc. auf T-Shirts oder Pullovern verkaufen.

Auszeichnungen

Ein tolles Ergebnis bzw. eine tolle Anerkennung erhielt das Gymnasium im Jahre 2011 bei dem Deutschen Schulpreis. Dort erhielt das Geno als erste Kölner Schule eine Auszeichnung! Herzlichen Glückwunsch!

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