Vogelsang

Der Stadtteil Vogelsang präsentiert von Ferienwohnung Köln! Er liegt im Westen von Kölle (linksrheinisch gelegen). Verwaltungstechnisch gehört Vogelsang zum Stadtbezirk Ehrenfeld mit der Stadtteilnummer 404 der Domstadt. Die Eingemeindung fand im Jahre 1931 statt.

Die Postleitzahl von Vogelsang lautet: 50829

Die Telefonvorwahl lautet: 0221

Fläche: mehr als 3,6 km²

Stadtteil Nummer Fläche Einwohner
404 3,662 Quadratkilometer 8.500

Köln Vogelsang

Die Lage von Köln Vogelsang

Vogelsang liegt an den folgenden Stadtteilen: Müngersdorf, Widdersdorf, Bickendorf und Bocklemünd/Mengenich. Vogelsang liegt im Westen von unserem schönen Colonia.

Ferienwohnung Köln Tipp

In Vogelsang findet im Rahmen eines Straßenfestes (Siedlerfest) immer das sogenannte Kappesrollen statt. Kappes steht hier für Kohlköpfe! Dann werden Kohlköpfe um den Marktplatz gerollt! Einfach mal anschauen!

Die Geschichte von Vogelsang

In den Jahren ab 1920 kam es in Köln zu einem kleinen Wohnraummangel im Zuge der Industrialisierung. Gleichzeitig stieg auch die Arbeitslosigkeit an, bedingt durch die Weltwirtschaftskrise. Es kam teilweise zu einer Verelendung einzelner Stadtteile bzw. ganzer Städte. Um dem entgegen zu wirken, beschloss die damalige Regierung einen neuen Siedlungsbau einzuführen. Er bekam einen negativen Namen: Stadtrandviertel und sogar Erwerbslosensiedlung! In diesen Siedlungen sollten sich Erwerbslose und große Familien mit vielen Kindern ansiedeln bzw. wurden in diesem Zusammenhang bevorzugt. Die Bewohner solcher Siedlungen sollten durch Tierhaltung und Gemüseanbau eine gewisse Art der Selbstversorgung vollziehen können. Die ganze Maßnahme ging also wieder in Richtung Landwirtschaft, da die Industrie ja in der Krise steckte. Vogelsang war einer dieser Stadtteile!

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Struktur des Stadtteils

Die ersten Planungen sahen in Vogelsang den Bau von reinen Einfamilienhäusern vor. Da jedoch immer mehr Arbeiter nach Vogelsang kamen, musste dringend mehr und billiger Wohnraum geschaffen werden. So wurden dann in Vogelsang auch große Mehrfamilienmietshäuser gebaut mit dem Wohnungstyp "Volkswohnung". Stadtteilzentrum ist heute immer noch die Pfarrkirche St. Konrad, ein Gasthaus und eine Schule.

Gebäude und Bauwerke in Vogelsang

In Vogelsang gibt es einige Kirchen und sogar ein große Forschungseinrichtung. Folgende Gebäude zählen zu der Rubrik Sehenswert:

  1. Max Planck Institut Pflanzenzüchtungsforschung
  2. Evangelische Emmaukirche
  3. Katholische Kirche St. Viktor
  4. Katholische Pfarrkirche St. Konrad

Nicht wirklich Gebäude, aber diese sind als wichtige Plätze oder Attraktionen aufzuführen.

Bericht über das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (Deutschland, Köln)

Das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) ist als Forschungsstätte mit dem Sitz in Köln im Bereich der molekularen Pflanzenbiologie tätig. In der wissenschaftlichen Forschung werden etwa 350 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der Züchtung von Nutzpflanzen besitzt der umweltverträgliche Pflanzenschutz einen hohen Stellenwert.

Wissenschaftlicher Auftrag bei der Züchtung

Das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) betreibt molekularbiologische Grundlagenforschung an Pflanzen. Das Anliegen der Wissenschaftler in Köln ist, konventionelle Züchtungsmethoden zu verbessern und umweltverträgliche Strategien für den Pflanzenschutz bei Nutzpflanzen zu entwickeln. Dabei konzentrieren sich die Wissenschaftler vor allem auf die Pflanzenevolution, die genetischen Komponenten und auftretende Wechselwirkungen mit der Umwelt. Es werden relevante Fragen bezüglich des pflanzlichen Immunsystems bei Pflanzenschädlingen aufgeworfen. Dazu gehören der Zeitpunkt der Blüte und die Anpassung an spezielle Umwelteinflüsse. Als Ergebnis entstehen innovative Beiträge zur Pflanzenzüchtung.

Geschichte des Forschungsinstituts

Ein von der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Jahre 1927 gegründetes Institut, östlich von Berlin, erhielt die Aufgabe, Züchtungsforschung zur Förderung der Wissenschaft zu betreiben. Seit dem Jahre 1948 ist die Max-Planck-Gesellschaft der Träger der Einrichtung. Sie erhielt den Namen Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung. Im Jahre 1956 erfolgte in Köln auf dem Gelände des Guts Vogelsang der Aufbau des Instituts. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit wurde auf die Grundlagenforschung gesetzt. Die Experten des Teams versuchten die Zell- und Gewebeeinzelheiten höherer Pflanzen zu entschlüsseln. Der Arbeitsschwerpunkt richtete sich vorrangig auf die molekulargenetische Grundlagenforschung. Dabei erlangte die Einbeziehung der molekularen Pflanzenbiologie in der Züchtung von Nutzpflanzen große Bedeutung.

Wissenschaftliche Abteilungen im Max-Planck-Institut

Die Forschung besitzt vier wissenschaftliche Abteilungen. Unter der Leitung von Paul Schulze-Lefert versucht der Bereich Molekulare Phytopathologie herauszufinden, wie die Pflanzen auf Mikroorganismen, wie beispielsweise Bakterien und Pilzen reagieren und welche Abwehr sie gegen auftretende Krankheiten entwickeln. Dabei berücksichtigen die Wissenschaftler die molekularen Mechanismen bei der Verarbeitung von Signalen in dem Modell Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana) und anderen ausgewählten Nutzpflanzen.
Der Bereich Molekulare Pflanzengenetik unter der Leitung von Heinz Saedler widmet sich der molekularen Analyse von Evolutionsprozessen. Die Forscher wollen herausfinden, welche genetischen Prozesse die Blütenbildung bei den Nutzpflanzen beeinflussen. Im Zentrum der Analyse steht der Einfluß wichtiger Proteine, welche als Transkriptionsfaktoren wirken.

Die Abteilung Entwicklungsbiologie der Pflanzen wird von George Coupland geleitet. Hier wird die Übertragung der Signale aus der Umwelt hinsichtlich des Einflusses auf den Zeitpunkt der Blüte untersucht. Von großem Interesse sind Mechanismen, welche den Pflanzen ermöglichen, Unterschiede bezüglich der Tageslänge wahrzunehmen und als Reaktion darauf die Blüten dementsprechend auszubilden. Die Acker-Schmalwand und andere Pflanzenarten dienen als Modellorganismen. Das generelle Thema der Abteilung Pflanzenzüchtung und Genetik unter der Leitung von Maarten Koornneef ist die Analyse der genetischen Variabilität bei Modell- und Nutzpflanzen. Die Forscher berücksichtigen Eigenschaften, wie Samenruhe (Dormanz), Verzweigung der Blätter und Krankheitsresistenz.
Im Jahre 2001 wurde die International Max Planck Research School (IMPRS) aufgebaut. Das Promotionsprogramm in englischer Sprache richtet sich an interessierte Studenten mit dem Ziel, richtungsweisend neue Forschungen zu fördern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer individuellen Promotion bei den Direktoren und Leitern von Forschungsgruppen.

Wissenschaftsscheune (WiS) im Landschaftspark Belvedere

Jede Zelle von höheren Lebewesen besitzt einen Zellkern. Hier liegt das Erbgut verschlüsselt vor. Während das Erbgut bei den Bakterien direkt abgelesen werden kann, liegt die DNS von höheren Lebewesen nicht offen vor. Daher benötigen einige Prozesse eine Vielzahl an Helferkomplexen, die den Zugang zur DNS ermöglichen sollen. Aktive Proteinkomplexe können systematisch helfen die relevanten Gene zu entschlüsseln. Die einzelnen Abschnitte des Erbguts können so analysiert und ausgewertet werden.
Interessierte Besucher erhalten ausreichend Gelegenheit, die Forschungsarbeit entspannt zu entdecken. In der Wissenschaftsscheune (WiS) im Landschaftspark Belvedere kann die gesamte Bandbreite der Forschung erlebt werden. Sie beginnt beim DNA-Molekül und erstreckt sich bis zur Kultivierung neuartiger Nutzpflanzen. Der Zugang zur Wissenschaftsscheune ist für Besuchergruppen möglich.

Kontakt

Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung
Carl-von-Linné-Weg 10
50829 Köln
Telefon: 0221 5062-0
Fax: 0221 5062-674

Verkehr

Vogelsang ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es bieten sich die Haltestellen "Bocklemünd" und "Köln Vogelsang, Westfriedhof" mit der Straßenbahnlinie Nummer 3 und 4 und die Buslinien 141 und 143 an. Über die Militärringstraße kommt man ebenfalls schnell in den Ort.

Bekannte Einkaufsmöglichkeiten

In Ort hat sich ein bekanntes und großes Gartencenter niedergelassen. Es handelt sich um das Dinger´s Gartencenter. Ebenfalls der Pflanzenmarkt Holländer.

Party

In Vogelsang befindet sich ebenfalls eine große, bekannte Großraumdisko von Köln. Es handelt sich hierbei um die "Halle Tor 2".

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Pensionen und Ferienwohnungen in Köln Vogelsang

Wir sogar ein bis zwei Ferienwohnungen in Vogelsang gefunden. Diese werden wahrscheinlich hauptsächlich von Monteuren gebucht, man könnte sie also vielleicht eher Monteurwohnung nennen. Hotels Köln-Vogelsang braucht man ja eigentlich auch eher nicht. Die Kölntouristen buchen sich doch viel lieber in der Innenstadt ein! Nah am Kölner Dom! Nah an der Altstadt und den vielen Kneipen und Gaststätten dort. Wir empfehlen die Fewos von Ferienwohnung-Koeln.com! Herzlich Willkommen in der Rheinmetropole!

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